Geschichte der SCHUFA

Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung

Der Name SCHUFA steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung”. Die Idee dahinter ist einfach: wer ein zuverlässiger Kunde ist und das belegen kann, bekommt leichter einen Kredit. Die Gründungsidee stammt aus den 20er Jahren. Damals lieferte das Unternehmen BEWAG (Berliner Städtische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft) zum Strom auch erste Kühlschränke und Kochplatten an die Berliner. Um den Bürgern diese Geräte auch auf Ratenzahlungsbasis anbieten zu können, war es notwendig, die Kreditwürdigkeit der Kunden einschätzen zu können. Die BEWAG erstellte eine Positivliste der regelmäßig zahlenden Kunden.

Die Idee bewährte sich und 1927 wurde die SCHUFA als unabhängige Einrichtung gegründet. Nach strengen Regeln gibt sie angeschlossenen Unternehmen Auskünfte über die Kreditwürdigkeit der Bürger. 81 Jahre nach ihrer Gründung ist die SCHUFA heute eine leistungsstarke Holding AG. Sie hat sich zu einer der zentralen Institutionen der Wirtschaft entwickelt. Der Jahresumsatz 2008 betrug rund 94,7 Mio. Euro. Über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deutschlandweit an 15 Standorten für die SCHUFA tätig und kümmern sich um jährlich fast 91,5 Millionen Auskünfte und Nachmeldungen an Unternehmen und über 1,3 Million Auskünfte an die Bürger selbst.

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SCHUFA Holding AG
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