Häufige Fragen
Wir wollen, dass Sie informiert sind.
Das Prinzip des Scorings ist nicht neu. Die Wurzeln liegen in den USA und gehen bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück. Ende der 50er Jahre wurde das erste elektronische Scoring-System entwickelt. In Europa hat das Thema Scoring in den 70er Jahren Einzug gehalten.
Bei der SCHUFA beschäftigen sich seit Anfang der 1990er Jahre Mathematiker und Statistiker intensiv mit dem Thema Scoring. Von der Zuverlässigkeit des SCHUFA-Score-Verfahrens hat sich die für uns zuständige Aufsichtsbehörde überzeugt. Unser Verfahren wird zudem regelmäßig von Universitäten und unabhängigen Fachinstituten (z. B. dem Statistischen Beratungslabor des Institutes für Statistik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München) überprüft und für aussagekräftig befunden.
Sie möchten mehr über das Thema erfahren? Weitere Informationen haben wir für Sie in Form von Fragen und Antworten zusammen gestellt.
Allgemeine Informationen zum Thema Scoring
Scoring bei der SCHUFA
Der SCHUFA Basisscore für Verbraucher
Die SCHUFA-Branchenscores für Vertragspartner der SCHUFA
Allgemeine Informationen zum Thema Scoring
Was ist Scoring?
Beim Scoring wird anhand von gesammelten Erfahrungen eine möglichst zuverlässige Prognose erstellt. Anhand mathematisch-statistischer Verfahren wird beispielsweise die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der ein Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß nachkommen wird.
Zu welchem Zweck werden Scoring-Verfahren eingesetzt?
Ein bekanntes Beispiel für Scoring ist die KFZ-Versicherung. Die Berechnung der Versicherungsprämie, die jeder Autofahrer zahlen muss, berücksichtigt eine ganze Reihe von Faktoren. Zum Beispiel muss ein 18-jähriger Fahranfänger eine höhere Prämie zahlen, als ein älterer und erfahrener Autofahrer, denn rein statistisch gesehen, ist das Risiko eines Versicherungsfalls bei Fahranfängern größer. Da nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden kann, ob eine Person in der Zukunft unfallfrei fährt oder nicht, werden mit Scoring-Verfahren Wahrscheinlichkeiten berechnet, die auf Erfahrungen aus der Vergangenheit beruhen.
In der Medizin spielen Scoring-Verfahren beispielsweise eine Rolle, wenn es um die Einschätzung eines Herzinfarktrisikos geht. Umfassende Datenerhebungen und Analysen haben zu wichtigen Erkenntnissen geführt, die es ermöglichen, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen.
In der Automobilbranche bewerten Hersteller die Zuverlässigkeit von Zulieferern, da der Ausfall eines Partners einen hohen wirtschaftlichen Schaden mit sich bringen kann.
Banken setzen Scoring-Verfahren ein, um z. B. eine Aussage über die statistische Wahrscheinlichkeit zu berechnen, mit der eine Kunde seinen Kredit termingerecht zurückzahlt.
Warum werden Scoring-Verfahren eingesetzt?
Im Interesse ihrer Kunden und auch im eigenen Interesse wollen Unternehmen die Wünsche ihrer Kunden schnell und kostengünstig bearbeiten sowie objektive und zuverlässige Entscheidungen treffen. Dies gilt sowohl bei der Vergabe von Bankkrediten, als auch bei der Einräumung von Ratenzahlungen oder Zahlungszielen. An dieser Stelle kommen häufig Scoring-Systeme zum Einsatz, die berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Geschäfte vertragsgemäß erfüllt werden, also Kredite termingerecht zurückgezahlt oder Rechnungen vertragsgemäß beglichen werden.
Scoring-Systeme unterstützen Unternehmen dabei,
- schnelle und dennoch sichere Entscheidungen treffen zu können,
- kostengünstig zu arbeiten und
- Leistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können.
Für Sie als Kunde bedeutet dies:
- Vertragsabschlüsse sind einfach, schnell und unkompliziert möglich.
- Sie erhalten ein individuelles Angebot und zahlen damit mögliche Ausfallrisiken anderer Kunden nicht pauschal mit.
- Der Sympathiefaktor spielt keine Rolle. Ob Sie einem Sachbearbeiter sympathisch sind oder nicht - auf die Entscheidung oder den Preis hat dies keinen Einfluss. Scores sind objektiv und fair.
Werden Kreditentscheidungen zukünftig nur noch durch Scoring getroffen?
Scoring ist eine wichtige Entscheidungshilfe, aber nicht allein ausschlaggebend dafür, ob und zu welchen Bedingungen ein Unternehmen einen Vertrag mit einem Kunden abschließt. Wenn sich z.B. eine Bank dennoch dazu entscheidet die Kreditvergabe ausschließlich vom Scoring-Ergebnis abhängig zu machen, wird der Kunde darauf hingewiesen. Wenn der Kreditantrag abgelehnt wird oder die Kreditentscheidung nicht nachvollziehbar ist, kann der Kunde sich auf Wunsch die Gründe hierfür von seiner Bank erläutern lassen. Damit hat er auch die Möglichkeit, Fragen zur Kreditvergabe und zu den hierbei verwendeten Daten zu seiner Person zu stellen.
SCHUFA und Scoring
Anhand welcher Daten berechnet die SCHUFA Wahrscheinlichkeiten?
Scorewerte, die wir zu Verbrauchern berechnen, basieren auf den zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten, die Sie in Ihrer Eigenauskunft sehen. Zu den gespeicherten Informationen zählen z.B. die Anzahl und Art der Kreditaktivitäten, etwaige Zahlungsausfälle oder Informationen darüber, seit wann Sie schon Erfahrungen im Umgang mit Kreditgeschäften gesammelt haben.
Ein wichtiger Hinweis: Wir haben keine Informationen zu Ihrer Nationalität, Ihrem Beruf, Ihrem Einkommen, Ihrem Familienstand oder darüber, in welcher Wohngegend Sie leben. Diese Daten fließen daher auch nicht in unsere Scores ein.
Fließen Daten zur Wohngegend (Regio- oder Geodaten) in die Berechnung von SCHUFA-Scores mit ein?
Daten z. B. zu Wohnvierteln mit Hinweisen auf Nationalitäten, Alter der Bewohner, Anteil von Familien oder ähnliche soziodemografische Daten werden von uns nicht erfasst und fließen auch nicht in unsere Scores ein.
Warum gibt es zu einer Person mehrere Scorewerte?
Die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses zurückzahlen wird kann zu einem anderen Scoreergebnis führen als die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Rechnung nach einer Bestellung im Versandhandel termingerecht bezahlt wird. Aus diesem Grund haben wir mehrere branchenspezifische Scoremodelle entwickelt. Außerdem beauftragen uns immer mehr Unternehmen damit, individuelle Scoring- Lösungen für ihr Haus zu entwickeln, die wiederum zu individuellen Scoreergebnissen führen oder Unternehmen setzen eigene Verfahren ein. Da zu einer Person unterschiedliche Scorewerte berechnet werden können, stellen wir jedem Verbraucher in seiner Eigenauskunft einen zentralen Orientierungswert zur Verfügung - den SCHUFA-Basisscore.
Ist ein Scorewert veränderlich?
Scorewerte können sich verbessern oder verschlechtern, denn die Daten, die über Sie bei der SCHUFA gespeichert sind, können sich verändern: Neue Informationen können hinzu kommen, andere Daten aufgrund von Speicherfristen gelöscht werden. Außerdem ändern sich Daten im Zeitverlauf (z. B. bestehen Geschäftsbeziehungen seit immer längerer Zeit).
Ein zweiter Grund für Veränderungen ist: Unsere Berechnungsmodelle werden kontinuierlich darauf hin überprüft, ob sie sichere Prognosen liefern. Falls es erforderlich ist, werden sie angepasst und können dann auch zu anderen Ergebnissen führen.
Bekommen alle Unternehmen, die mit der SCHUFA zusammenarbeiten, eine Score-Berechnung?
Nein. Unsere Vertragspartner können frei entscheiden, ob sie SCHUFA-Auskünfte mit oder ohne Scorewert erhalten möchten. Tendenziell bevorzugen unsere Vertragspartner aufgrund der guten Erfahrungswerte jedoch Auskünfte mit Scorewert-Angaben.
Führen SCHUFA-Scores zu einer Annahme/Ablehnung meines Vertragswunsches?
- Grundsätzlich gilt: Ein Scorewert ist eine Entscheidungshilfe, aber nicht allein ausschlaggebend dafür, ob und zu welchen Bedingungen ein Unternehmen einen Vertrag mit einem Kunden abschließt.
- In die Entscheidung eines Unternehmens fließen neben SCHUFA-Informationen weitere Daten ein. Bei der Vergabe eines Bankkredites sind dies beispielsweise Informationen zum Einkommen, zum Beruf oder zur Vermögenslage.
- Immer mehr Unternehmen setzen heute eigene Scoring-Systeme ein. In diese Systeme können Informationen der SCHUFA oder anderer externer Quellen eingehen, aber auch Angaben, die der Kunde zu seiner Person macht.
- Jedes Unternehmen hat eine individuelle Richtlinie, die festlegt, unter welchen Voraussetzungen und zu welchen Bedingungen ein Vertragsabschluss erfolgt.
SCHUFA-Vertragspartner, die einen Scorewert zu Ihrer Person wünschen, erhalten diesen übrigens immer in Verbindung mit einer SCHUFA-Auskunft. Wir liefern unseren Vertragspartnern objektive Informationen, aber keine Werturteile. Durch die Weitergabe dieser Informationen unterstützen wir Entscheidungen, getroffen werden sie allerdings von unseren Vertragspartnern.
Wie kann ich meine Scorewerte verbessern?
Einzelne Informationen haben für sich alleine betrachtet keine oder nur eine sehr eingeschränkte Aussagekraft. Statistisch relevant sind insbesondere Abhängigkeiten einzelner Daten untereinander. Scorewerte können daher kaum an einzelnen Merkmalen festgemacht werden. Grundsätzlich können Sie jedoch folgendes tun, damit Unternehmen Vertrauen in Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit haben:
- Die Gesamtsumme aller finanziellen Verpflichtungen sollte stets im Überblick behalten werden und in einem angemessenen Verhältnis zu den Einkünften oder dem Vermögen stehen.
- Bestehende (Kredit-)Verpflichtungen sollten immer vertragsgemäß erfüllt und fristgemäß beglichen werden.
- Falls eine Rechnung oder Ratenzahlung nicht vertragsgemäß gezahlt wurde, sollte dies schnellstmöglich nachgeholt werden.
- Kreditlinien sollten nicht überzogen werden.
Warum legt die SCHUFA ihr Score-Modell nicht offen?
Die Auswahl und Gewichtung der einzelnen Merkmale unserer Score-Berechnungen beruhen auf anerkannten und bewährten Verfahren und sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung. Außerdem wird die Aussagekraft der Prognosen permanent überprüft und durch die Verwendung bei unseren Vertragspartnern in der Realität bestätigt. Wir bitten um Verständnis, dass wir diese nicht veröffentlichen können, da sie die Grundlage unseres Geschäftes bedeuten und wir auch insoweit im Wettbewerb zu anderen Anbietern stehen.
Die für die SCHUFA zuständige Aufsichtsbehörde wurde bei Einführung des SCHUFA-Scoringverfahrens unterrichtet und befand unser Verfahren für datenschutzrechtlich zuverlässig. Selbstverständlich ist uns schon in unserem eigenen Interesse am Einsatz zuverlässiger und unbedenklicher Verfahren gelegen.
Das SCHUFA Score-Verfahren wird zudem regelmäßig von Universitäten und unabhängigen Fachinstituten (z. B. dem Statistisches Beratungslabor des Institutes für Statistik an der Ludwig-Maximilian-Universität in München) überprüft und für aussagekräftig befunden.
Was kann ich tun, damit die SCHUFA keine Score-Werte zu meiner Person berechnet und damit auch nicht an ihre Vertragspartner weitergibt?
Sie haben generell die Möglichkeit, die Berechnung von SCHUFA-Scores für Sie auszuschließen. Dadurch entstehen Ihnen selbstverständlich keine Kosten. Bitte wenden Sie sich dazu schriftlich an unser Verbraucherservicezentrum in Hannover:
SCHUFA Holding AGVerbraucherservicezentrum Hannover
Postfach 56 40; 30056 Hannover
Bitte beachten Sie, dass aber unter Umständen Vertragsabschlüsse für Sie in Zukunft dann nicht mehr so einfach, schnell und unkompliziert möglich sein könnten. Außerdem erhalten Sie in Ihrer Eigenauskunft dann auch keinen Basisscore mehr angezeigt.
Warum unterscheidet sich der Score-Wert (oder die Risikoquote) den mir die Bank genannt hat von dem Branchenscore, den ich von der SCHUFA erhalten habe?
Dafür kann es mehrere Gründe geben:
- Unternehmen können eigene Scoring-Modelle im Einsatz haben, in die eigene Daten sowie eventuell auch SCHUFA-Informationen und Informationen aus anderen externen Quellen einfließen.
- Das Unternehmen ist eventuell kein Vertragspartner der SCHUFA und nutzt Scoring-Verfahren eines anderen Anbieters.
- Bei der Score-Berechnung handelt es sich immer um eine Momentaufnahme, da neue Daten hinzukommen und andere aufgrund der Speicherfristen entfallen können. Daher haben sich Ihre Scorewerte eventuell bereits weiterentwickelt.
Hat die Bestellung einer Eigenauskunft Einfluss auf die Score-Berechnung?
Nein, wenn Sie eine Eigenauskunft bestellen wird dies bei der Berechnung sowohl des Basisscores wie auch der SCHUFA-Branchenscores nicht berücksichtigt. Sie kann also auch nicht zu einer Veränderung des Scores führen.
Der SCHUFA Basisscore für Verbraucher
Was ist der SCHUFA Basisscore?
Der Basisscore ist für den Verbraucher ein von Branchen, Unternehmen und speziellen Geschäften unabhängiger Prognosewert, den jeder Verbraucher seit Mitte April 2007
- direkt und ohne Extra-Bestellung,
- ohne zusätzliche Kosten,
- im Rahmen seiner Eigenauskunft
erhält. Der SCHUFA-Basisscore sagt etwas über die generelle Wahrscheinlichkeit aus, mit der ein Geschäft vertragsgemäß beglichen wird.
Den Basisscore erhalten Sie direkt als Erfüllungswahrscheinlichkeit in Form eines Prozentwertes. Der höchste und gleichzeitig beste Wert sind daher theoretisch 100 Prozent.
Den SCHUFA-Basisscore aktualisieren wir grundsätzlich alle drei Monate, etwa eine Woche nach Quartalsbeginn.
Wird der SCHUFA-Basisscore auch an Vertragspartnerunternehmen der SCHUFA weiter gegeben?
Nein, für SCHUFA-Vertragspartnerunternehmen berechnen wir branchenspezifische Scores. Die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses zurückzahlen wird, kann zu einem anderen Scoreergebnis führen als die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Rechnung nach einer Bestellung im Versandhandel termingerecht bezahlt wird. Aus diesem Grund haben wir mehrere branchenspezifische Scoremodelle für Unternehmen, die Vertragspartner der SCHUFA sind, entwickelt. Banken haben wiederum eigene Kreditscoring-Systeme in die SCHUFA-Scores oder die anderer Unternehmen einfließen können.
Da zu einer Person unterschiedliche Scorewerte berechnet werden können, stellen wir jedem Verbraucher einen zentralen Orientierungswert zur Verfügung - den SCHUFA-Basisscore.
Kann ich den Basisscore auch separat erhalten und was kostet er?
Jeder Verbraucher erhält den SCHUFA-Basisscore im Rahmen seiner Eigenauskunft automatisch und ohne zusätzliche Kosten. Eine separate Bestellung des Basisscores ist leider nicht möglich.
Warum wird der SCHUFA-Basisscore anders dargestellt als die SCHUFA-Branchenscores?
Bei dem SCHUFA-Basisscore für Verbraucher haben wir uns für die leicht verständliche Darstellung in Form der Wahrscheinlichkeit, mit der sich eine Person vertragsgemäß verhält, entschieden. Die SCHUFA-Branchenscores werden an unsere Vertragspartner in Form von Punktwerten samt Risikoklasse und Risikoquote ausgewiesen, da sie diese Angaben für ihre internen Verfahren benötigen.
Warum steht in meiner Eigenauskunft kein Basisscore?
Haben Sie uns vielleicht mitgeteilt, dass Sie keine Scoreberechnung wünschen? Oder könnte es sein, dass Sie umgezogen sind und ein Unternehmen, mit dem Sie eine vertragliche Beziehung haben, kennt Ihre neue Adresse noch nicht? In Ausnahmefällen könnte auch ein technisches Problem vorliegen. Unser Verbraucherserviceteam steht Ihnen gerne unter folgender Telefonnummer zur Verfügung: 01805-SCHUFA (01805-724832). Ein Anruf kostet 14 Cent pro Minute aus den deutschen Festnetzen. Die Preise Ihres Mobilfunkanbieters können davon abweichen.
Die SCHUFA-Branchenscores für Vertragspartner der SCHUFA
Was sind SCHUFA-Branchenscores?
Für SCHUFA-Vertragspartnerunternehmen berechnen wir branchenspezifische Scores. Die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses zurückzahlen wird, kann zu einem anderen Scoreergebnis führen als die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Rechnung nach einer Bestellung im Versandhandel termingerecht bezahlt wird. Aus diesem Grund haben wir mehrere branchenspezifische Scoremodelle für Unternehmen, die Vertragspartner der SCHUFA sind, entwickelt.
Kann ich auch die Scores erfahren, die die SCHUFA für unterschiedliche Branchen berechnet?
Bereits seit 2001 berechnen wir auf Wunsch von Verbrauchern deren branchenspezifische Scorewerte und senden ihnen diese schriftlich zu. Auch für Sie ermitteln wir gerne Ihre SCHUFA-Branchenscores. Die Berechnung ist eine Extra- Serviceleistung der SCHUFA, da wir die Branchen- Scorewerte nicht speichern, sondern jeweils tagesaktuell berechnen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir daher einen Kostenbeitrag von drei Euro und einen Euro für jeden angefragten Scorewert berechnen.
Warum stehen die SCHUFA-Branchenscores nicht in der Eigenauskunft?
In Ihrer Eigenauskunft teilen wir Ihnen mit, welche personenbezogenen Daten wir über Sie gespeichert haben. Die SCHUFA-Branchenscores werden nicht gespeichert, sondern immer nur anlassbezogen berechnet und können daher nicht automatisch mit der Eigenauskunft mitgeteilt werden. Wünschen Sie eine Berechnung, dann erfolgt diese immer tagesaktuell.
Anders Ihr persönlicher Basisscore - dieser wird gespeichert und daher auch automatisch und ohne weitere Kosten in Ihrer Eigenauskunft ausgewiesen.
Warum weichen der SCHUFA-Basisscore und die SCHUFA-Branchenscores voneinander ab?
Die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses zurückzahlen wird kann zu einem anderen Scoreergebnis führen als die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Rechnung nach einer Bestellung im Versandhandel termingerecht bezahlt wird. Aus diesem Grund haben wir mehrere branchenspezifische Scoremodelle entwickelt. Außerdem beauftragen uns immer mehr Unternehmen damit, individuelle Scoring-Lösungen für ihr Haus zu entwickeln, die wiederum zu individuellen Scoreergebnissen führen. Da zu einer Person unterschiedliche Scorewerte berechnet werden können, stellen wir jedem Verbraucher einen zentralen Orientierungswert zur Verfügung - den SCHUFA-Basisscore.
Ich habe die SCHUFA gebeten, meine Branchenscores für mich zu berechnen. Fließt diese Anfrage in die Berechnung ein?
Nein, wenn Sie möchten, dass wir Ihre Branchenscores für Sie berechnen, dann hat dies keinen Einfluss auf das Ergebnis der Berechnung.



