Fragen zum Thema Scoring

Scorewerte, die die SCHUFA zu Verbrauchern berechnet, basieren auf den zu einer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten. Zu den gespeicherten Informationen zählen zum Beispiel die Anzahl und Art der Kreditaktivitäten, etwaige Zahlungsausfälle oder Informationen darüber, seit wann Sie schon Erfahrungen im Umgang mit Kreditgeschäften sammeln.

Ein wichtiger Hinweis: Die SCHUFA hat keine Informationen zu Ihrer Nationalität, Ihrem Beruf, Ihrem Einkommen, Ihrem Familienstand oder über Ihre Vermögensverhältnisse. Diese Daten fließen daher auch nicht in unsere Scores ein.

Neben den zuvor genannten Informationen zu Nationalität, Beruf, Einkommen, Familienstand oder Vermögensverhältnissen werden Angaben zur Staatsangehörigkeit oder besonders sensible Daten nach § 3 Abs. 9 BDSG (zum Beispiel ethnische Herkunft oder Angaben zu politischen oder religiösen Einstellungen) bei der SCHUFA generell weder gespeichert noch bei der Berechnung von Scores berücksichtigt.

Auch nutzen wir keinerlei Daten aus sozialen Netzwerken. Die Geltendmachung von Rechten nach dem Bundesdatenschutzgesetz, also, wenn Sie zum Beispiel bei der SCHUFA Einblick in die über Sie gespeicherten Informationen nehmen, hat keinen Einfluss auf Ihre Scorewerte.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Daten bei der SCHUFA .

Für SCHUFA-Vertragspartnerunternehmen berechnen wir branchenspezifische Scores. Die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses zurückzahlen wird, kann zu einem anderen Scoreergebnis führen als die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Rechnung nach einer Bestellung im Versandhandel termingerecht bezahlt wird. Aus diesem Grund hat die SCHUFA mehrere branchenspezifische Scoremodelle entwickelt.

Sie können bei uns eine kostenlose Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz als stichtagsbezogene Kontrollinformation anfordern. Außerdem sind auch die in den vergangenen 12 Monaten von Unternehmen angefragten und durch die SCHUFA übermittelten Scorewerte darin ausgewiesen.

Weitere Informationen zum Thema Scoring finden Sie unter www.scoring-wissen.de .

Mit Hilfe von Scoringverfahren wird anhand von gesammelten Erfahrungen aus der Vergangenheit eine möglichst zuverlässige Prognose für die Zukunft erstellt.

Es geht um die Frage: „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt?“ Um Eintrittswahrscheinlichkeiten möglichst genau zu prognostizieren werden zum Beispiel in der Medizin, der Meteorologie oder im Versicherungswesen dazu relevante Daten erfasst und statistisch ausgewertet. Darauf basierend werden dann Prognosemodelle erstellt. So können Ärzte beispielsweise ein Herzinfarkts- oder Schlaganfallsrisiko bewerten, Meteorologen die Gefahr eines Unwetters bestimmen und Versicherungsunternehmen schätzen die Wahrscheinlichkeit eines Schadenrisikos ein.

Bei dem Kreditscoring geht es um die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass jemand seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.

Hier finden Sie weitere Informationen sowie ein Video zum Thema Scoring.

Der SCHUFA-Basisscore ist ein von Branchen, Unternehmen und speziellen Geschäften unabhängiger Orientierungswert für Verbraucher, der nicht an Unternehmen weiter gegeben wird. Sie können ihn online einsehen, wenn Sie eines der meineSCHUFA-Pakete nutzen. Außerdem wird er in der SCHUFA-Bonitätsauskunft ausgewiesen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Produkten für Privatkunden .

Er wird alle drei Monate anhand moderner mathematisch-statistischer Verfahren neu berechnet und als Erfüllungswahrscheinlichkeit in Form eines Prozentwertes dargestellt. Die SCHUFA-Vertragspartner erhalten dagegen zur Unterstützung ihrer Geschäftsentscheidungen spezielle branchenspezifische oder individuelle Scores, die tagesaktuell errechnet werden und vom Basisscore abweichen können.

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Im Interesse ihrer Kunden und auch im eigenen Interesse wollen Unternehmen die Wünsche schnell und kostengünstig bearbeiten sowie objektive und zuverlässige Entscheidungen treffen. Dies gilt sowohl bei der Vergabe von Bankkrediten als auch bei der Einräumung von Ratenzahlungen oder Zahlungszielen. An dieser Stelle kommen häufig Scoring-Systeme zum Einsatz, die berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit Geschäfte vertragsgemäß erfüllt werden, also Kredite termingerecht zurückgezahlt oder Rechnungen vertragsgemäß beglichen werden. Kunden profitieren aber nicht nur von den günstigeren Preisen, sondern auch von der schnellen Bearbeitung von Krediten. So können teilweise auch nachts oder am Wochenende Kreditentscheidungen, wie zum Beispiel spontane Finanzierungen im Elektronikfachmarkt, getroffen werden.

Unsere Vertragspartner können frei entscheiden, ob sie SCHUFA-Auskünfte mit oder ohne Scorewert erhalten möchten. Tendenziell bevorzugen unsere Vertragspartner aufgrund der guten Erfahrungswerte jedoch Auskünfte mit Scorewert-Angaben.

Weitere Informationen finden Sie hier: Wie funktioniert Scoring bei der SCHUFA?

Unser Scoreverfahren ist transparenter, als viele denken: Die für die SCHUFA zuständige Aufsichtsbehörde hat unser Scoreverfahren geprüft und befand sie für datenschutzrechtlich zulässig. Wir sind auch die einzige Auskunftei in Deutschland, die ihr Scoreverfahren nicht nur der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde, sondern 2010 auch dem Bundesdatenschutzbeauftragten und den Datenschutzbeauftragten aller Bundesländer offen gelegt hat.

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Veränderungen des Basisscores sind völlig normal und müssen Sie nicht beunruhigen. Der SCHUFA-Basisscore ist ein von Branchen, Unternehmen und speziellen Geschäften unabhängiger Orientierungswert für Verbraucher, der nicht an Unternehmen weiter gegeben wird. Der Basisscore wird also Unternehmen, wenn sie Informationen zu Ihrer Person anfragen, nicht mitgeteilt. Der Grund für Veränderungen des Basisscores sind stets Veränderungen im Datenbestand, der die Grundlage für seine Berechnung bildet.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn uns ein Unternehmen eine neue Information über Sie mitteilt.

Veränderungen müssen aber nicht immer zwingend auf neu gemeldeten oder zwischenzeitlich gelöschten Informationen beruhen. Es spielt beispielsweise auch eine Rolle, wie lange eine Vertragsbeziehung schon besteht. So kann sich der Basisscore verändern, ohne dass sich auf den ersten Blick Veränderungen im SCHUFA-Datenbestand ergeben. Auch Aktualisierungen der Berechnungsmodelle können den Basisscore leicht verändern.

Es ist unser Anspruch, unsere Berechnungsmodelle weiter zu optimieren, um aussagekräftige Wahrscheinlichkeitswerte zu errechnen. Deshalb werden unsere Berechnungsmodelle kontinuierlich auf den aktuellsten Stand gebracht.

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Scorewerte stehen für die statistische Wahrscheinlichkeit, mit der eine Person in Zukunft ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird und errechnen sich aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit. Ein Basisscore von 100 % würde bedeuten, dass ein Zahlungsausfall ausgeschlossen ist. Aber auch wenn diese Person bislang alle Rechnungen vertragsgemäß bezahlt hat, können theoretisch Situationen im Leben eintreten, in denen die Person den Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, wie Krankheit oder Verlust der Arbeit. Ein Basisscore von 100 % kann somit überhaupt nicht erreicht werden, da es nie eine vollständige Zahlungsgarantie geben kann.

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Die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit jemand einen Kredit zur Finanzierung eines Hauses zurückzahlen wird, kann zu einem anderen Scoreergebnis führen als die Frage, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Rechnung nach einer Bestellung im Versandhandel termingerecht bezahlt wird. Aus diesem Grund hat die SCHUFA mehrere branchenspezifische Scoremodelle entwickelt.

Außerdem beauftragen uns immer mehr Unternehmen damit, individuelle Scoring-Lösungen für ihr Haus zu entwickeln, die wiederum zu individuellen Scoreergebnissen führen, oder Unternehmen setzen eigene Verfahren ein.

Da zu einer Person unterschiedliche Scorewerte berechnet werden können, stellt die SCHUFA Ihnen auf Ihrer SCHUFA-Auskunft einen zentralen Orientierungswert zur Verfügung - den SCHUFA-Basisscore.

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Scorewerte können sich verändern, wenn beispielsweise neue Daten über Sie gespeichert oder Daten gelöscht werden. Außerdem ändern sich Daten im Zeitverlauf (zum Beispiel bestehen Geschäftsbeziehungen seit immer längerer Zeit).

Ein zweiter Grund für Veränderungen ist: Unsere Berechnungsmodelle werden kontinuierlich daraufhin überprüft, ob sie sichere Prognosen liefern. Falls es erforderlich ist, werden sie angepasst und können dann auch zu anderen Ergebnissen führen.

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Einzelne Informationen haben für sich alleine betrachtet keine oder nur eine sehr eingeschränkte Aussagekraft. Statistisch relevant sind insbesondere Abhängigkeiten einzelner Daten untereinander. Scorewerte können daher kaum an einzelnen Merkmalen festgemacht werden. Grundsätzlich können Sie jedoch folgendes tun, damit Unternehmen Vertrauen in Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit haben:

  • Falls eine Rechnung oder Ratenzahlung nicht vertragsgemäß gezahlt wurde, sollte dies schnellstmöglich nachgeholt werden.
  • Bestehende (Kredit-)Verpflichtungen sollten immer vertragsgemäß erfüllt und fristgemäß beglichen werden.
  • Kreditlinien sollten nicht überzogen werden.
  • Die Gesamtsumme aller finanziellen Verpflichtungen sollte stets im Überblick behalten werden und in einem angemessenen Verhältnis zu den Einkünften oder dem Vermögen stehen.

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Nein. Die Bestellung einer Datenübersicht oder einer Bonitätsauskunft findet keine Berücksichtigung bei der Berechnung des SCHUFA-Basisscores und der SCHUFA-Branchenscores.

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Scorewerte, die wir zu Verbrauchern berechnen, basieren auf den zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten, wie zum Beispiel die Anzahl und Art der Kreditaktivitäten, etwaige Zahlungsausfälle oder Informationen darüber, seit wann Sie schon Erfahrungen im Umgang mit Kreditgeschäften gesammelt haben.

Aufgrund unseres besonderen Datenbestandes mit kreditrelevanten Informationen führen wir standardmäßig – das heißt bei 99,7 Prozent aller Scoreberechnungen – kein Geoscoring durch. Es spielt keine Rolle, ob Sie in einer „guten“ oder „weniger guten“ Gegend wohnen. Lediglich in wenigen Ausnahmefällen – nämlich wenn uns zu einer angefragten Person keinerlei Informationen vorliegen – greifen wir auf Adressdaten zurück – und nur dann wenn dies von unserem Kunden explizit gewünscht wird. Ist eine Person der SCHUFA nicht bekannt, schätzt das anfragende Unternehmen eine Kreditvergabe häufig als zu riskant ein. Hier kann eine Risikobewertung anhand von Geodaten dazu beitragen, dass der durch den Kunden gewünschte Kredit doch noch durch das Unternehmen angeboten wird.

Weitere Informationen finden Sie hier .

Grundsätzlich gilt: Ein Scorewert ist eine Entscheidungshilfe, aber nicht allein ausschlaggebend dafür, ob und zu welchen Bedingungen ein Unternehmen einen Vertrag mit einem Kunden abschließt.

In die Entscheidung eines Unternehmens fließen neben SCHUFA-Informationen weitere Daten ein, die die SCHUFA weder speichert noch liefert. Bei der Vergabe eines Bankkredites sind dies beispielsweise Informationen zum Einkommen, zum Beruf oder zur Vermögenslage.

Immer mehr Unternehmen setzen heute eigene Scoring-Systeme ein. In diese Systeme können Informationen der SCHUFA oder anderer externer Quellen eingehen, aber auch Angaben, die der Kunde selbst zu seiner Person macht.

Jedes Unternehmen hat eine individuelle Richtlinie, die festlegt, unter welchen Voraussetzungen und zu welchen Bedingungen ein Vertragsabschluss erfolgt.

SCHUFA-Vertragspartner, die einen Scorewert zu Ihrer Person wünschen, erhalten diesen übrigens immer in Verbindung mit einer SCHUFA-Auskunft. Wir liefern unseren Vertragspartnern objektive Informationen, aber keine Werturteile. Durch die Weitergabe dieser Informationen unterstützen wir Entscheidungen, getroffen werden sie allerdings von unseren Vertragspartnern.

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