Jugendliche und junge Erwachsene achten auf ihr Geld

Aktuelle Umfrage der WirtschaftsWerkstatt // Junge Menschen gehen verantwortungsbewusst mit ihren Finanzen um // Ausgaben werden im Voraus geplant // Familie und Freunde sind wichtigste Ratgeber


Wiesbaden, 19. Oktober 2015 – Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der „Generation Y“ gehen verantwortungsvoll mit ihrem Geld um. Dies ist das Ergebnis einer TNS-Umfrage, in der die WirtschaftsWerkstatt, die Bildungsinitiative der SCHUFA Holding AG, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren zum Thema „Einkaufen und Verkaufen“ befragt hat. Demnach ist das regelmäßige Prüfen der Kontoauszüge für 65,4 Prozent der Jugendlichen selbstverständlich. Fast die Hälfte der Befragten plant Ausgaben lange im Voraus. Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs und CSR der SCHUFA Holding AG, sieht die Tatsache, dass die Jugendlichen den Überblick über das eigene Budget behalten, sehr positiv. „Die Umfrage zeigt, dass der größte Teil der Befragten nicht mehr Geld ausgibt, als zur Verfügung steht“, so Kasper. „Diesen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Finanzen stärken wir mit der Arbeit unserer Initiative.“

Für Auto, Motorrad und Fahrrad wird das meiste Geld ausgegeben

Die Umfrage ergab außerdem, dass fast die Hälfte der Jugendlichen (47,2 Prozent) nach Abzug aller Kosten wie Miete oder Verpflegung mehr als 250 Euro im Monat zur freien Verfügung hat. Ein Fünftel (20,6 Prozent) verfügt sogar über mehr als 500 Euro. Ihr Geld geben Jugendliche vor allem für Mobilität aus. 48,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den größten Teil ihres Geldes in Auto, Motorrad oder Fahrrad investieren. Gleich an zweiter Stelle folgen mit 45,8 Prozent Kleidung und Beautyartikel – nur knapp vor den Ausgaben für Ausgehen, Feiern und Konzerte mit 42,1 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich).

Rat von Familie und Freunden wichtiger als Online-Portale und Werbung

„Die Studie belegt auch, dass Jugendliche und junge Erwachsene beim Einkauf vor allem auf ihr privates Umfeld hören“, sagt Kasper. „Die persönliche Meinung von Freunden und Verwandten steht weit über Werbung und Bewertungsportalen.“ 64,7 Prozent der Jugendlichen gaben an, dass Familie, Freunde und Bekannte die Kaufentscheidungen am stärksten beeinflussen. Mit weitem Abstand folgen Bewertungsportale mit 22,7 Prozent und die Werbung mit 21,2 Prozent.

Doch was ist, wenn sich ein Produkt dann doch als Fehlkauf herausstellt? Auf die Frage: „Was machen Sie mit Dingen, die Sie nicht mehr brauchen und wieder loswerden wollen?“ antwortete die überwiegende Mehrheit der Befragten (80,7 Prozent), dass sie ihre Fehlkäufe verschenken. Mit großem Abstand dazu gaben 49,3 Prozent der Jugendlichen an, Fehlkäufe auch wegzuwerfen. „Im Rahmen der WirtschaftsWerkstatt wollen wir jungen Menschen deshalb aufzeigen, wie man nicht benötigte Dinge tauscht oder verkauft“, erklärt Kasper. „Daher haben wir in Zusammenarbeit mit YouTube-Stars spezielle Tutorials und Videos entwickelt, die Jugendlichen Anregung geben, welche Alternativen es zum Entsorgen gibt.“

Tipps zum Einkaufen und Verkaufen – sowie zu vielen weiteren Finanzthemen – gibt es auf der Website www.WirtschaftsWerkstatt.de .

Studiendesign: Die Umfrage wurde von TNS Infratest im Auftrag der WirtschaftsWerkstatt im Rahmen einer telefonischen Befragung in der Zeit vom 30.07.-17.08.2015 durchgeführt. Die Auswertung basiert auf insgesamt 500 Interviews in der Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16-25 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland.

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Das SCHUFA Engagement

Die SCHUFA hat ihr gesellschaftliches Engagement in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und trägt damit zu einer transparenten Finanzkultur und Überschuldungvorsorge in Deutschland bei. Als Informationsdienstleister für Wirtschaft und Verbraucher stehen vor allem die Themen Aufklärung und Datenschutz im Mittelpunkt vieler Projekte. Die wichtigsten Projekte im Überblick: Der jährliche SCHUFA Kredit-Kompass beleuchtet die Konsumkompetenz und das Kreditverhalten der deutschen Bürger. Der SCHUFA-Verbraucherbeirat diskutiert aktuelle Verbraucherthemen und entwickelt daraus Handlungsempfehlungen für die SCHUFA Holding AG. Der SCHUFA-Ombudsmann kümmert sich als neutrale Schlichtungsstelle um die Belange der Verbraucher. Mit der Bildungsinitiative „WirtschaftsWerkstatt - Nimm deine Finanzen in die Hand“ und „SCHUFA macht Schule“ engagiert sich die SCHUFA für die Ausbildung von Finanzkompetenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.