Jugendliche setzen auf bewährte Methoden beim digitalen Bezahlen

Laut Umfrage der WirtschaftsWerkstatt sehen Jugendliche – trotz aller Vorteile – die Gefahr, durch digitales Bezahlen den Überblick über ihre Finanzen zu verlieren


Wiesbaden, 04. März 2015 – Ob Onlinebanking, Kreditkarte, PayPal oder Mobile Payment – digitale Bezahlmethoden lösen das Bezahlen mit Bargeld immer mehr ab. In einer TNS-Umfrage hat die WirtschaftsWerkstatt, die Bildungsinitiative der SCHUFA Holding AG, untersucht, welche digitalen Bezahlmethoden Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren nutzen – und welche Vor- und Nachteile sie darin sehen. „Man könnte annehmen, dass die Generation der Digital Natives intensiv neue Bezahlmethoden wie Mobile Payment nutzt“, kommentiert Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs und CSR der SCHUFA Holding AG. „Die Ergebnisse unserer Befragung ergaben jedoch, dass die Jugendlichen eher auf die bewährten digitalen Bezahlmethoden der eigenen Bank setzen.“ Die Umfrage zeigt: 74,5 Prozent der befragten 16- bis 25-Jährigen zahlen mit EC-Karte. 60,6 Prozent geben an, das Lastschriftverfahren zu nutzen. Das Online-Bezahlsystem PayPal liegt den Angaben der Jugendlichen zufolge mit 38,7 Prozent auf dem dritten Platz. Eine Kreditkarte verwenden 24,1 Prozent der befragten Jugendlichen. Die Nutzung von Mobile Payment (10,6 Prozent) ist demnach verhältnismäßig gering, steigt jedoch mit zunehmendem Alter der Jugendlichen an: Von den 16 bis 18-jährigen bezahlen 9,3 Prozent per Smartphone, von den 23 bis 25-jährigen wählen 15,8 Prozent diesen Bezahlweg.

Die Jugendlichen sehen den Hauptvorteil der digitalen Bezahlmethoden im schnellen und unkomplizierten Bezahlvorgang (85,6 Prozent) und darin, dass sie kein bzw. weniger Bargeld mehr mitführen müssen (63,6 Prozent). Ein großer Nachteil sei, so die Jugendlichen, dass sie durch das digitale Bezahlen ihre Ausgaben nicht mehr gut kontrollieren können: Weit mehr als ein Drittel der Jugendlichen (41,3 Prozent) fürchtet, durch digitale Bezahlmethoden den Überblick über ihre Ausgaben zu verlieren. Auch für das Thema Daten sind die Jugendlichen sensibilisiert: 85,1 Prozent der Befragten sehen die Gefahr, dass durch die Nutzung digitaler Bezahlmethoden auch das Risiko steigt, dass ihre Daten missbraucht werden könnten. „Die Ergebnisse der TNS-Umfrage zeigen, dass Jugendliche sich der Vorteile – aber auch der Risiken – des digitalen Bezahlens durchaus bewusst sind“, so Kasper. „Da digitales Bezahlen immer alltäglicher wird, müssen wir Jugendliche dabei unterstützen, mit diesen Herausforderungen umzugehen.“

Zusätzlich zur TNS-Umfrage hat die WirtschaftsWerkstatt Jugendliche in einer Straßenumfrage befragt, wie sie digital bezahlen und welche Tipps sie zum richtigen Umgang mit digitalen Bezahlmethoden haben. Hier einige Beispiele: Damit sie den Überblick über ihre Ausgaben nicht verlieren, holen sich die befragten Jugendlichen regelmäßig Kontoauszüge oder führen genau Buch über ihre Ausgaben. Wenn es darum geht, die eigenen Daten beim Onlineshopping zu schützen, sollte man darauf achten, ob ein Onlineshop vertrauenswürdig ist. Dies lässt sich feststellen, indem man auf Gütesiegel achtet oder im Bekanntenkreis nach Erfahrungen mit diesem Onlineshop fragt. Passwörter, die man beim digitalen Bezahlen verwendet, sollten regelmäßig geändert werden. „Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen und enthält Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen“, ergänzt Astrid Kasper. Das Video zur Straßenumfrage findet sich online unter http://bit.ly/1wJAbCv .

Weitere wichtige Tipps zu Finanzthemen gibt es auf der Website www.WirtschaftsWerkstatt.de .


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Die SCHUFA hat ihr gesellschaftliches Engagement in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und trägt damit zu einer transparenten Finanzkultur und Überschuldungvorsorge in Deutschland bei. Als Informationsdienstleister für Wirtschaft und Verbraucher stehen vor allem die Themen Aufklärung und Datenschutz im Mittelpunkt vieler Projekte. Die wichtigsten Projekte im Überblick: Der jährliche SCHUFA Kredit-Kompass beleuchtet die Konsumkompetenz und das Kreditverhalten der deutschen Bürger. Der SCHUFA-Verbraucherbeirat diskutiert aktuelle Verbraucherthemen und entwickelt daraus Handlungsempfehlungen für die SCHUFA Holding AG. Der SCHUFA-Ombudsmann kümmert sich als neutrale Schlichtungsstelle um die Belange der Verbraucher. Mit der Bildungsinitiative „WirtschaftsWerkstatt - Nimm deine Finanzen in die Hand“ und „SCHUFA macht Schule“ engagiert sich die SCHUFA für die Ausbildung von Finanzkompetenz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.