#GemeinsamGegenBetrug: Betrüger stoppen, Kunden schützen

Der Online-Handel boomt. Eine steigende Zahl von Kunden schätzt das bequeme und schnelle Bestellen im Internet. Gleichzeitig verursacht Betrug Schäden in Milliardenhöhe. Auch Verbraucher leiden unter den Folgen von Betrug: 12 Prozent der Internetnutzer gaben an, schon Opfer von Identitätsmissbrauch gewesen zu sein, etwa, weil Kriminelle online mit ihren Daten eingekauft haben. Mit der SCHUFA können sich Unternehmen und Verbraucher vor Betrug und Identitätsmissbrauch schützen.

Die SCHUFA bildet mit den an sie angeschlossenen Unternehmen seit ihrer Gründung 1927 eine Gemeinschaft, die sich dem Schutz von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen verpflichtet sieht. Die Fragen, die sich dabei stellen, sind vielfältig: Über die Frage „Kann der Kunde zahlen?“ (also die Frage nach der Bonität), spielen immer häufiger auch Fragen wie „Ist der Kunde auch wirklich der, der er vorgibt zu sein?“ (Identität), „Darf ich mit ihm überhaupt Geschäft machen?“ (Compliance) und „Will der Kunde überhaupt zahlen?“ (Betrug) eine zunehmende Rolle. Neben bewährten Produkten wie den SCHUFA-Auskünften rund um Bonität und Identität bietet die SCHUFA zur Beantwortung dieser Fragen auch innovative Lösungen rund um Compliance und Betrugsprävention. So werden Unternehmen vor Schäden durch Betrug geschützt, aber es profitieren auch alle ehrlichen Kunden und Verbraucher, die so vor Identitätsmissbrauch geschützt werden oder sonst Ausfälle durch höhere Preise mittragen müssten.

Betrugsprävention für das Geschäft mit Privatkunden

Für das Geschäft mit Privatkunden bietet die SCHUFA Lösungen zur Prüfung der Bonität und Identität. SCHUFA-Auskünfte und Scores informieren über das Ausfallrisiko eines Kunden, so dass der Händler seine Zahlungsoptionen und Konditionen entsprechend anpassen kann. Darüber hinaus prüfen der SCHUFA-IdentitätsCheck und der SCHUFA-KontonummerCheck Identität und Kontonummer eines Kunden, indem die Angaben des Kunden mit dem umfassenden Datenbestand der SCHUFA abgeglichen und so verifiziert werden. Für den gesetzlich vorgeschriebenen Jugendschutz beim Online-Absatz von entsprechenden Produkten hat die SCHUFA mit dem SCHUFA-IdentitätsCheck Jugendschutz eine schnelle, kostengünstige und komfortable Alternative zum PostIdent-Verfahren entwickelt.

Der SCHUFA-FraudPreCheck: Betrugsmustererkennung in Echtzeit

Die SCHUFA hat gemeinsam mit führenden E-Commerce-Unternehmen in Deutschland eine innovative Lösung zur Betrugsmustererkennung in Echtzeit entwickelt. Der SCHUFA-FraudPreCheck (FPC) überprüft in Echtzeit Anfragen an die Online-Bestellsysteme der teilnehmenden Unternehmen auf Auffälligkeiten sowie Ähnlichkeiten bezüglich bekannter Betrugsmuster. So kann ein Betrugsversuch bereits frühzeitig erkannt und verhindert werden. Bereits während der Entwicklung des FPC hat sich in Tests gezeigt, dass die überwiegende Mehrzahl der bisher erst im Nachhinein als Betrug erkannten Vorfälle schon im Vorfeld hätten erkannt und somit verhindert werden können.

Jochen Senger, Vertriebsleiter E-Commerce bei der SCHUFA, stellte die Lösung Anfang März auf der InternetWorld in München vor. Im Video erklärt er die Idee hinter #GemeinsamGegenBetrug:

Lösungen für das Geschäft mit Firmenkunden

Auch bei Geschäften zwischen Unternehmen spielt die Prüfung des Vertragspartners eine wichtige Rolle. Egal ob Bonitäts- oder Identitätsbetrug, Betrug wird immer von Personen begangen, nicht von Unternehmen. Entscheidend ist daher, wer hinter einem Unternehmen steht, gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Wirtschaftsauskünfte der SCHUFA ermöglichen die Prüfung von Unternehmen bei Neu- und Bestandskunden. Durch die Kombination von Unternehmensinformationen mit Informationen zum Inhaber aus der SCHUFA-Personendatenbank kann z.B. auch zu Kleingewerbetreibenden und freiberuflich tätigen Personen eine valide Wirtschaftsauskunft erteilt werden.