Hilfe für Opfer von Identitätsbetrug

Kriminelle Aktivitäten im Internet nehmen zu, auch gegen Privatpersonen: Eine der häufigsten Betrugsformen im Online-Handel ist laut ibi research die Angabe der Identität einer anderen Person (53 Prozent). Ein Viertel der Internetnutzer ist gemäß D21 Digital Index bereits Opfer von Datenmissbrauch oder Internetkriminalität geworden.

Die SCHUFA bietet einen kostenlosen Service für Personen, die bereits Opfer von Identitätsmissbrauch geworden sind. Diese können sich bei der SCHUFA aktiv melden und mit einem speziellen Eintrag vor Wiederholungsbetrug schützen lassen. Voraussetzung für eine Einmeldung ist, dass das Opfer zuvor Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft gestellt hat. Ist ein Verbraucher als Identitätsbetrugsopfer bei der SCHUFA registriert, erhalten Vertragspartner der SCHUFA einen entsprechenden Hinweis, wenn sie zu der Person eine Anfrage stellen. So können sie reagieren und die Identität prüfen, bevor sie eine Bestellung annehmen oder einen Vertrag abschließen.

Schutz für Betroffene und Händler

Wie Betroffene sich vor weiterem Missbrauch dank der SCHUFA schützen können und mit welchen SCHUFA-Lösungen Online-Händler Betrugsversuche erkennen, darüber berichtet die WirtschaftsWoche ausführlich in ihrer Online-Ausgabe.

So funktioniert die Einmeldung: