16.12.2016

Erfolgsfaktor Work-Life-Balance

“Was tut das Unternehmen für die Work-Life-Balance seiner Mitarbeiter?“ Diese Frage wird immer häufiger in Bewerbungsgesprächen gestellt, und Bewerber erwarten hier konkrete Antworten darauf, wie das Unternehmen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter unterstützt. Wirksame Maßnahmen müssen allerdings über einen ergonomischen Bürostuhl hinausgehen: Das Beispiel der SCHUFA zeigt, wie ein umfassendes BGM-Konzept funktioniert.

86% der Bundesbürger leiden unter Stress im Job – so das Fazit einer aktuellen Studie der pronova BKK. Die Gründe dafür sind vielfältig, reichen von Termindruck über schlechtes Klima am Arbeitsplatz bis zu emotionalen Belastungen. Dabei soll der Job Spaß machen, motivieren, herausfordern und Zufriedenheit schaffen. Schließlich investieren Arbeitnehmer einen Großteil ihrer Zeit in den Beruf. Ihre Gesundheit und persönliches Wohlbefinden ist Voraussetzung, dass die Leistungsfähigkeit stimmt – und damit der Unternehmenserfolg. Diese Erkenntnis setzt sich in den vergangenen Jahren auch bei Arbeitgebern immer mehr durch. Die SCHUFA hat bereits 2015 ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eingeführt. Ziel: Die aktive Gesundheitsförderung ihrer 750 Mitarbeiter – und das gleich auf verschiedenen Ebenen.

„Arbeit. Gesund. Leben.“

Basis ist ein ganzheitliches Konzept, das neben typischen präventiven Gesundheitsmaßnahmen auch die Förderung eines gesunden Betriebsklimas, der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf, gesundheitsförderlicher Arbeits- und Organisationsgestaltung oder auch ein Eingliederungsmanagement nach langer Erkrankung beinhaltet. Die Maßnahmen setzen nicht nur an den Rahmenbedingungen an, sondern sensibilisieren die Mitarbeiter ebenfalls für die Eigenverantwortung an ihrer Gesundheit.

Damit geht das Engagement der SCHUFA weit über die gesetzlichen Verpflichtungen eines Arbeitgebers zum Arbeitsschutz hinaus. „Wenn es um die Gesundheit unserer Mitarbeiter geht, sehen wir eine besondere Verantwortung und nehmen diese durch wirkungsvolle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens unserer Mitarbeiter wahr“, so Silvia Mieth, BGM-Koordinatorin bei der SCHUFA, „Wir verstehen das betriebliche Gesundheitsmanagement als strategischen Aufgabenbereich, das bedeutet, dass wir hier mit klaren Zielvorgaben arbeiten, die Meinung der Mitarbeiter zu den Aktivitäten einholen – und unsere Maßnahmen bedarfsgerecht planen.“

Schwerpunkt 2016: Gesunder Rücken

Konkret heißt das: Wer bei der SCHUFA arbeitet, kann vielfältige bedarfsgerechte Angebote in Anspruch nehmen, die die Gesundheit fördern, das Bewusstsein für die eigene Gesundheit stärken oder einen Belastungsausgleich schaffen.

So bietet die SCHUFA regelmäßig Gesundheitstage an: In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema „Gesunder Rücken“. Sportwissenschaftler und Ergonomie-Experte Julian Sieben von VIP Training bot in der zweiten Jahreshälfte Workshops an. Hier zeigte er unter anderem unterschiedliche, leicht am Arbeitsplatz zu wiederholende Übungen, die den Rücken mobilisieren. „Pro Stunde zwei bis drei Minuten bewegen. Das ist ein Ausgleich für die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben und auch gleichzeitig ein Stressventil“, erklärt Julian Sieben.

Zudem gibt es das ganze Jahr über ein attraktives Sportangebot bei der SCHUFA – von Firmenläufen bis Fitnesstraining. Doch die BMG-Maßnahmen gehen über den Bereich „Fitness“ hinaus, zielen zum Beispiel auch auf gesunde Ernährung: So stehen für alle Mitarbeiter frisches Obst und Mineralwasser kostenlos zur Verfügung und anhand eines Ampelsystems auf dem Kantinenplan lassen sich die Nährwerte der Mahlzeiten schnell einordnen.

Unterstützend und präventiv ist auch das unabhängige Beratungsangebot, das SCHUFA-Mitarbeiter ebenfalls kostenlos nutzen können: Eine anonyme telefonische Beratung hilft bei der Klärung von rechtlichen Fragen bis zu emotionalen Themen aus dem persönlichen sowie beruflichen Umfeld.

Die Chefs in der Pflicht

Führungskräfte gestalten Arbeitsbedingungen maßgeblich und haben damit auch einen wesentlichen Einfluss auf das psychische und physische Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter. Wertschätzung, Unterstützung, gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeit und die Motivation zu gesundheitsbewusstem Verhalten gehören bei der SCHUFA zur Führungskultur. Workshops für Entscheider, interne Coaching-Angebote sowie regelmäßige Mitarbeitergespräche prägen die Arbeitsatmosphäre – und damit auch die generelle Lebensqualität.

Work-Life-Balance

Die Vereinbarkeit von Beruf – Familie – Privatleben ist ein weiterer Aspekt, der das Gesundheitskonzept der SCHUFA auszeichnet: Kinderkrippe, Eltern-Kind-Büro, flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle oder die Unterstützung von Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Angehörigen sind selbstverständlich enthalten. Angebote, die überzeugen: 2015 sind 98% der Mitarbeiter nach ihrer Elternzeit in das Unternehmen zurückgekehrt.

Die SCHUFA weiß: Engagierte Mitarbeiter sind das Fundament für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Dazu benötigen sie aber auch die entsprechende Unterstützung in Form eines vielseitigen Angebotes, das Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit sicher stellt - ein aktives Gesundheitsmanagement ist damit unerlässlich für die Mitarbeitermotivation. Die SCHUFA beweist das mit ihrem Konzept „Arbeit. Gesund. Leben.“ jeden Tag.