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Ziel der WirtschaftsWerkstatt ist es, junge Menschen beim verantwortungsvollen Umgang mit Finanzen zu stärken. „Nachhaltigkeit hat viel mit Finanz- und Wirtschaftskompetenz zu tun“, erläutert Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs bei der SCHUFA. „Nur wer weiß, unter welchen Umwelt- oder Arbeitsbedingungen ein Produkt hergestellt wurde, kann eine eigenständige und für sich selbst passende Kaufentscheidung treffen. Deshalb haben wir in diesem Jahr auch einen Fokus auf das Thema nachhaltiger Konsum gelegt.“

Mit kleinen Schritten Großes leisten

Um Jugendliche bei ihren Kaufentscheidungen für nachhaltige Produkte zu sensibilisieren, hat die Bildungsinitiative W2 mehrere Aktionen gestartet – online in den sozialen Medien aber auch offline im Klassenzimmer. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden Schüler und Studenten aufgefordert, Upcycling Produkte zu entwickeln, mit denen die Umwelt sowie der eigene Geldbeutel geschont werden. „Der Wettbewerb soll zeigen, dass man auch aus Altem etwas schönes Neues herstellen kann und dass jeder kleine Schritt Großes im Bereich Nachhaltigkeit leisten kann“, sagte Serena Holm.

Ein halbes Jahr lang beschäftigten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen damit, eine Idee in ein marktfähiges Projekt umzusetzen. Vier SchülerInnen- und drei Studierendenteams aus ganz Deutschland erreichten das Finale und erhielten die Chance, ihre Prototypen auf dem Summit der WirtschaftsWerkstatt in Berlin vor einem Publikum vorzustellen. Mit dabei waren auch Vertreter von Medien und aus der Politik. Key-Note-Speaker Dr. Frank Steffel, Mitglied des Deutschen Bundestags und Mitglied des Finanzausschusses, lobte die Arbeit der SCHUFA-Bildungsinitiative: „Ich finde es schön, wie Kompetenzbildung hier umgesetzt wird.“

„Wettbewerb mit Mehrwert"

Positives Echo fand der Wettbewerb sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften. Schülerin Eva sagte: „Nachhaltigkeit ist für mich Teil meines täglichen Lebens. Bei dem Wettbewerb habe ich gelernt, dass jede noch so kleine Idee eine Möglichkeit darstellt, noch nachhaltiger leben zu können.“ Auch Oberschüler Falk war begeistert: „Hier haben wir gelernt, Projekte zu präsentieren und sind gleichzeitig inspiriert worden.“ Thomas Roth, Pädagoge am regionalen beruflichen Bildungszentrum Müritz (RBB Müritz) ergänzte: „Der Wettbewerb hat nicht nur die Phantasie der Schüler im ersten Ausbildungsjahr beflügelt, sondern auch den Zusammenhalt der Klasse gestärkt.“

Trendthemen kreativ umsetzen

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: So hatten Schülerinnen und Schüler aus Merzig Handtaschen aus Papier hergestellt. Eine Studentengruppe aus Potsdam hatte einen Kronleuchter aus Fahrradabfällen gebaut. Angehende Automobilkaufleute aus Müritz stellten Pinnwände aus Autohausabfällen her und ein Studentinnen-Team aus Eberswalde hatte Flaschenkühler aus Isoliermaterial und Stoffresten genäht. Am Ende siegten diese beiden Ideen und wurden mit je 500 Euro belohnt.

Professor Dr. Claudia Brözel von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde freute sich über den Erfolg ihres Studierendenteams und sagte: „Im Sommersemester arbeiten wir regelmäßig mit Unternehmen zusammen. Die Bandbreite ihrer vorgeschlagenen Projekte ist groß. Deshalb entscheiden die Studierenden selber, welche Themen überhaupt umgesetzt werden sollen. Für diesen Wettbewerb fand sich sofort ein großes Team.“ Besonders gefallen hat der Professorin für Marketing und eCommerce im Tourismus, dass die Teilnehmerinnen nicht nur einen Prototypen entwickeln sollten, sondern neben einer Marktanalyse und der Erstellung eines Businessplanes ihr Projekt auch unter Zeitdruck einer Jury präsentieren mussten. „Das Team hat intensiv an seiner Idee gearbeitet. Besser kann Bildung nicht laufen.“

Nachhaltigkeitsumfrage unterstreicht Informationsbedarf

Begleitet wurde die W2 Aktion von einer forsa-Umfrage. Judith Leicht vom Marktforschungsinstitut forsa stellte die Ergebnisse der Studie vor: „Über zwei Drittel der 500 befragten Teilnehmer zwischen 16 und 25 Jahre haben starkes bis sehr starkes Interesse an Nachhaltigkeit betont. 66 Prozent von ihnen wären auch bereit, auf Dinge zu verzichten, die nicht umweltfreundlich oder unter fairen Arbeitsbedingungen produziert worden sind“, sagte die Analystin. Aber beim Konsumverhalten der Befragten habe das Thema keine Priorität, erklärte Judith Leicht. Grund dafür seien, nach den Ergebnissen der Studie, mangelnde Informationen über Herstellung und Produktionshintergründe von Waren und fehlende Glaubwürdigkeit in Produzenten.

Die Umfrage „Jugendliche und nachhaltiger Konsum“ ist bereits die zweite Studie, die die WirtschaftsWerkstatt bei forsa zu den Themen Konsumverhalten und Finanz- und Wirtschaftskompetenz in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit der W2 ein und werden in weiteren Projekten, Wettbewerben und Kollegs aufgegriffen.

Zum dreijährigen Bestehen ihrer Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstatt lud die SCHUFA ins Oberstufenzentrum am Ernst-Reuter-Platz ( OSZ Körperpflege ) nach Berlin ein. Auf der Pressekonferenz zog Dr. Freytag, Vorsitzender des Vorstands der SCHUFA Holding AG, eine Bilanz der Bildungsinitiative. „In Finanzfragen brauchen junge Menschen einen zuverlässigen Kompass. Denn je kompetenter man mit Geld umgehen kann, desto besser ist das“, sagte Dr. Freytag zu Beginn der Veranstaltung. „Mit unserer WirtschaftsWerkstatt haben wir fünf Millionen junge Nutzer erreicht. Das ist für uns ein großer Ansporn, weiterzumachen.“

Warum die Initiative so einen beachtlichen Zuspruch seit ihrem Start vor drei Jahren erfährt, erklärte Professor Manfred Güllner, Gründer und Geschäftsführer des forsa-Instituts . Die WirtschaftsWerkstatt und forsa hatten Ende 2016 eine Befragung unter jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren durchgeführt. „Wir haben festgestellt, dass sich Jugendliche im Bereich Finanzwissen schlecht informiert fühlen und deshalb unsicher sind“. Kein Wunder, dass sich 72 Prozent der befragten Jugendlichen deshalb mehr Angebote wünschen, die Finanzwissen praxisnah und verständlich erklären. „An Schulen gibt es auf diesem Gebiet offenbar Defizite. Die jungen Menschen haben die Erwartung, dass Schulen mehr tun könnten“ so der Sozialpsychologe und Betriebswirt.

Henning Behrens, Schulleiter des OSZ stimmte dem zu: „Eltern und Geschwister gelten bei Finanzfragen immer noch als die wichtigsten Quellen. Ich würde mir wünschen, dass in den Schulen mehr über Finanzen gesprochen würde.“ Die OSZ wurde als zehnte Referenzschule der WirtschaftsWerkstatt aufgenommen. Dr. Michael Freytag übergab dem Schulleiter des OSZ, Henning Behrens, ein Paket mit Unterrichtsmaterial von SCHUFA macht Schule, einem weiteren Baustein der SCHUFA-Finanzbildungsinitiative. Henning Behrens: „Ich denke, dass die Initiative ein gutes Werkzeug ist, unseren Schülerinnen und Schülern Finanzthemen lebensnah zu vermitteln.“

Wie viel Spaß die jungen Auszubildenden an dem Thema haben, zeigte eine repräsentative Unterrichtseinheit, die auf Basis des Materials der Bildungsinitiative zum Abschluss der Pressekonferenz stattfand. „Welche Vor- und Nachteile haben Zahlungsarten wie Paypal, Rechnungskauf oder Ratenkauf?“, wurden die anwesenden Schülerinnen und Schüler gefragt.

„Nach einem Rechnungskauf trage ich die Summe immer in meinem Haushaltsbuch ein“, sagte eine Schülerin. „Wenn ich mir etwas kaufe, zahle ich dieses meistens in Raten ab“, erzählte eine andere. „Denn als Friseurlehrling verdiene ich nicht viel“, erklärte die 21-Jährige Jobina.

Wie sich die junge Mutter davor schützt, zukünftig nicht zu viele Ratenkäufe abschließen und warum sie dringend die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei einem Online-Kauf lesen und nicht gleich wegklicken soll, das lernt sie ab jetzt im Unterricht mit der WirtschaftsWerkstatt im OSZ am Ernst-Reuter-Platz.

Die Veranstaltung in Berlin-Mitte begann mit einer Geldübergabe: Zwei Schecks über jeweils 500 Euro überreichten Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs bei der SCHUFA und der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach an Schulklassen des Berufskollegs Oberberg in Gummersbach und an das Luisenburg-Gymnasium in Wunsiedel. Beide Schulteams hatten am monatlich ausgelobten Wettbewerb „Finanzhelden“ teilgenommen und die Testfragen erfolgreich bestanden.

Jugend trifft auf Politik

Der Contest ist der jüngste Baustein der WirtschaftsWerkstatt . Die Bildungsinitiative, deren Herzstück eine Lernplattform für 16 bis 25-Jährige ist, feierte Ende November ihr dreijähriges Bestehen. Zu diesem Anlass kamen rund 150 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland zu einem Jugendgipfel nach Berlin und erlebten dort ein buntes Feuerwerk an inspirierenden Programmpunkten. (Einen filmischen Nachbericht zur Veranstaltung gibt es hier)

Zunächst beschrieb Finanzpolitiker Klaus-Peter Flosbach, MdB, in seinem Gastbeitrag, wie wichtig Finanzwissen sind: „Man darf nur das unterschreiben, was man auch versteht. Man muss Vergleiche anstellen und Streuungen vornehmen. Finanzbildung ist eine wichtige Bildung. Ich bin froh, dass die SCHUFA sich dafür engagiert.“

Welche Aufgabe hat die SCHUFA überhaupt und warum engagiert sie sich so intensiv für die Vermittlung von Finanzwissen? Diese Fragen erläuterte anschließend Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs. „Wir sind ein wichtiger Teil der Finanzwirtschaft in Deutschland. Deshalb sehen wir es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, die Finanzkompetenzen der Verbraucher stärken – und das möglichst früh“, sagte Serena Holm. Mit der WirtschaftsWerkstatt will die SCHUFA Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren den verantwortungsvollen Umgang mit Geld vermitteln, indem sie Finanzthemen alltagsnah und verständlich darstellt. Serena Holm blickte auf die dreijährige Erfolgsstory der Bildungsinitiative W2 zurück: „Ich bin stolz auf das, was wir bisher erreicht haben. Die Resonanz auf unsere Angebote und Wettbewerbe ist enorm.“

Kreativ, inspirierend, fordernd

Der Ideenreichtum, mit dem die WirtschaftsWerkstatt seit ihrem Start weiterentwickelt wird, war deutlich auf dem Jugendgipfel zu spüren. Nach den Reden und einem Auftritt der Berliner Beatboxer RAZZZ wurden die jungen Teilnehmer aktiv. In fünf Workshops erarbeiteten sie gemeinsam mit Experten verschiedener Universitäten sowie mit YouTubern und einer Regisseurin kreative Beiträge in den Bereichen innovatives Wohnen, Recycling von Wegwerfartikeln, sie gestalteten eine Modenschau und erstellten Erklärvideos zu Begriffen aus der Finanzwelt.

Als Unterrichtsmaterial unerlässlich

Mit dem „SCHUFA macht Schule“-Unterrichtsmaterial richtet sich die Bildungsinitiative auch an Lehrkräfte. In den Schulen, die an dem Jugendgipfel teilnahmen, wird dieses Material bereits eingesetzt. „Der Lernstoff kommt gut bei den Schülern an, da er eng an ihre Lebenswelt gekoppelt ist“, sagte Henning Müller vom Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg aus Gummersbach. Auch sein Kollege vom Luisenburg-Gymnasium aus Wunsiedel unterstrich: „Für uns ist das Material der WirtschaftsWerkstatt sehr hilfreich und zeitsparend. Denn gerade in wirtschaftlichen Fächern gibt es kaum Unterrichtsmaterial“, so der Pädagoge aus Bayern.

„Gesellschaftliches Engagement hat bei der SCHUFA eine lange Tradition “, so Dr. Michael Freytag, Vorsitzender des Vorstandes der SCHUFA Holding AG. „Wir verstehen uns als aktiver Partner in unserem sozialen Umfeld. Deshalb engagieren wir uns so stark an unserem Hauptstandort Wiesbaden.“

Die Jury der Goldenen Lilie würdigte nach einem umfangreichen Prüfungsverfahren vor allem das ehrenamtliche Engagement der SCHUFA-Mitarbeiter, beispielsweise im Rahmen der Aktionswoche Wiesbaden Engagiert! oder der Initiative WiesPaten. Darüber hinaus unterstützt die SCHUFA seit langem soziale Organisationen wie die Wiesbadener Tafel. Hinzu kommt das Engagement für verschiedene Kunstprojekte der Stadt, unter anderem im Rahmen von Kunst privat!: Hier erhalten Kunstinteressierte einmal im Jahr kostenlosen Zugang zu den Kunstwerken des Unternehmens. Auch die bundesweite Arbeit der SCHUFA-Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstatt wurde hervorgehoben.

Die gemeinsam von der Stadt Wiesbaden und der gemeinnützigen CSR-Initiative UPJ e.V. ins Leben gerufene Auszeichnung Goldene Lilie wird seit dem Jahr 2010 jährlich an Unternehmen vergeben, die sich in Wiesbaden vor allem für kostenlose Bildungsangebote, soziale Projekte, Spendenaufrufe oder kulturelle Veranstaltungen einsetzen. 2017 soll das Auszeichnungsverfahren grundlegend überarbeitet und die nächste Goldene Lilie 2018 verliehen werden.

Befragt wurden 503 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren. Zentrale Erkenntnis: Die Kosten motivieren am stärksten. Jugendliche teilen, leihen und tauschen viel – vor allem, um Geld zu sparen (85 Prozent), aber auch, um die Umwelt zu schonen (50 Prozent). Die Befragten haben im zurückliegenden Jahr vor allem Haushaltsgeräte und Werkzeuge (61 Prozent), Elektronik (58 Prozent) und Fortbewegungsmittel (57 Prozent) geteilt, geliehen oder verliehen beziehungsweise Fahrgemeinschaften (51 Prozent) genutzt.

„Mit der WirtschaftsWerkstatt greifen wir aktuelle Themen mit Wirtschafts- und Finanzbezug aus dem Alltag der Jugendlichen auf und binden sie in unsere Bildungsarbeit ein. Die Sharing Economy ist einer der großen Trends der jüngsten Zeit: Bei diesem Wirtschaftsmodell steht das Teilen ökonomischer Ressourcen im Mittelpunkt“, sagt Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs und CSR der SCHUFA Holding AG. „Jugendliche sind dem Tauschen und Teilen gegenüber sehr aufgeschlossen, wie unsere Untersuchung zeigt. Diese Bereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung, um an der Sharing Economy teil zu haben.“

Die Sharing Economy genießt eine hohe soziale Akzeptanz bei jungen Menschen: Ein Großteil der Befragten (86 Prozent) sieht im Teilen, Leihen und Tauschen ein gutes Modell für die Gesellschaft und Wirtschaft, um mit Produkten und Rohstoffen verantwortungsbewusster umzugehen.

Der Großteil der befragten jungen Menschen (78 Prozent) tauscht und leiht allerdings noch vorrangig im direkten Freundes- und Bekanntenkreis. Jeder Vierte greift auf allgemeine Plattformen im Internet wie Social Media oder Messenger-Dienste zurück. Kommerzielle Sharing-Anbieter wie Airbnb, Car2Go und Flinkster werden von 12 Prozent der Befragten genutzt. Nicht-kommerzielle Sharing-Anbieter (8 Prozent) und Tauschbörsen (7 Prozent) spielen für die 16- bis 25-Jährigen keine bedeutende Rolle.

Auf ihrem Internetportal beschäftigt sich die WirtschaftsWerkstatt deshalb in den kommenden Monaten intensiv mit Themen rund um Teilen und Tauschen. Hierzu zählen Informationen zur Sharing Economy, ein App-Test für Tauschplattformen und Wettbewerbe.

Deshalb startete die WirtschaftsWerkstatt unter dem Titel „Geld oder Leben – Wie bin ich in 20 Jahren?“ einen Kurzfilm-Wettbewerb, bei dem junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren selbstgedrehte Filme von maximal fünf Minuten Länge einreichten.

Es gab keine Vorgaben hinsichtlich Format und Genre. Gefragt war vor allem ein kreativer Umgang mit der Fragestellung – und natürlich mit der Kamera. Um hochwertige Einreichungen zu erhalten, sprach der Wettbewerb gezielt Nachwuchsfilmer und Filmbegeisterte über spezielle Communities wie Camgaroo sowie über Film- und Kunsthochschulen an. Das Ergebnis war überwältigend: Die WirtschaftsWerkstatt erhielt viele großartige Kurzfilme.

Zum Siegerfilm kürte die Jury den Film „7.300 Tage“ von Nachwuchsfilmerin Jade Li, die an der Internationalen Filmhochschule Köln studiert und sich über den Gewinn von 3.000 Euro freuen durfte. Im gedanklichen Schnelldurchlauf reflektiert der Protagonist ihres Films alle Dinge, die er in den nächsten 7.300 Tagen, also in 20 Jahren, noch tun möchte. Wieso seine 2,5-minütige City-Radtour schließlich mit einem Sprung ins kalte Wasser endet, können Sie sich hier anschauen.

Aufgrund der Vielzahl an hochwertigen und spannenden Einreichungen lobte die WirtschaftsWerkstatt zusätzlich einen Publikumspreis aus. Aus zehn Filmen wählte die WirtschaftsWerkstatt-Community ihren Favoriten. Dabei wurde der Beitrag „Time Leap“ von Florian Staudenmaier zum Gewinner gekürt und mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro prämiert.

Die Bochumer SCHUFA-Mitarbeiter stellten am 29. Juni 2016 ihr handwerkliches Geschick unter Beweis und waren als freiwillige Helfer im Kindergarten der Pfarrgemeinde St. Pius in Marl im Einsatz. Durch ihren Einsatz entstanden im Garten der Kita Hochbeete, ein Insektenhotel und ein Nistkasten. Zusätzlich bekamen einige Spielgeräte einen neuen bunten Anstrich. Alle Beteiligten – die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens sowie die SCHUFA-Helfer – waren rundum von dem Tag begeistert.

In München unternahmen drei Mitarbeiterinnen am 11. Juli 2016 einen Ausflug zum Gnadenhof Gut Aiderbichl mit Bewohnerinnen und Betreuerinnen der Mutter-Kind-Räume des Evangelischen Jugendhilfeverbunds. In dieser Einrichtung leben unbegleitete geflüchtete Frauen mit ihren Kindern. Der Ausflug brachte Abwechslung in den Alltag der jungen Mütter und half ihnen, Kontakte außerhalb des Betreuerumfelds aufzubauen, neue Eindrücke zu gewinnen und schöne Erfahrungen zu sammeln.

Über 200 Besucher feierten am 14. Juli 2016 das von der SCHUFA organisierte WiesPaten-Sommerfest auf Schloss Freudenberg in Wiesbaden. WiesPaten ist eine Initiative der Stadt Wiesbaden, die Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hilft, ihre Schullaufbahn zu meistern. Im Mittelpunkt steht ein spezieller Förderunterricht, der von den Paten-Unternehmen finanziert wird. Unter dem Motto „Werken und Wirken“ schickten die SCHUFA-Mitarbeiter die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour, bauten mit ihnen Feuerskulpturen und brachten ihnen spielerisch bei mit Finanzen umzugehen. Das WiesPaten-Sommerfest war Teil der Wiesbaden Engagiert!-Aktionswoche.

Die SCHUFA sieht es als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung (Corporate Social Responsibility), regionale Projekte und Organisationen zu unterstützen. Hierbei spielt das freiwillige Engagement der Mitarbeiter eine wichtige Rolle und soll künftig weiter gefördert werden.

„Wir wollen die jungen Menschen dort abholen, wo sie sich bewegen, das heißt vor allem online und auf Social Media-Plattformen“, sagte Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs und CSR bei der SCHUFA Holding AG nach Bekanntgabe des Awards. „Dass dieser Ansatz erfolgreich und sinnvoll ist, zeigt nicht nur der große Zuspruch innerhalb unserer Zielgruppe, sondern auch die Auszeichnung mit dem Comenius-EduMedia-Siegel .“

Eine Fachjury mit Wissenschaftlern, Fach- und Bildungspraktikern aus acht europäischen Ländern hatte die Preisträger ausgewählt, die am 23. Juni 2016 im Bundespresseamt in Berlin ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus präsentierte sich die WirtschaftsWerkstatt mit anderen ausgewählten Teilnehmern im Rahmen einer Posterausstellung. Unter dem Titel „Digitale Innovationen in Europa“ besuchten mehr als 150 internationale Gäste die Preisverleihung.

Von 484 zulässigen Anfragen im Jahr 2016 erwiesen sich nur 30 als berechtigt, d.h. das Schlichtungsverfahren ging zu Gunsten des Verbrauchers aus. In über 90 Prozent der Fälle bestätigt der Ombudsmann die vorher vom SCHUFA Privatkunden ServiceCenter getroffene Entscheidung. Angesichts der von der SCHUFA erteilten 380.000 Auskünften pro Tag ist diese Anzahl als gering zu werten. Der Tätigkeitsbericht bestätigt damit auch die gute Leistung des telefonischen und schriftlichen Verbraucherservices der SCHUFA.

Voraussetzung für die Einleitung eines Ombudsmann-Verfahrens ist, dass der Verbraucher zunächst eine Klärung seines Anliegens mit der SCHUFA angestrebt hat. Erst wenn hier keine Einigung erzielt werden konnte, kann der Verbraucher sich mit seinem Anliegen an den Ombudsmann der SCHUFA wenden.

Die SCHUFA bietet als einzige Auskunftei in Deutschland seit 2009 ein Ombudsmannverfahren für Verbraucher an. Den vollständigen Bericht mit weiteren interessanten Informationen und einer Diskussion unter drei erfahrenen Ombudsmännern – Prof. Dr. Günter Hirsch, Ombudsmann für Versicherungen, Dr. Michael Klein, Ombudsmann der privaten Bausparkassen und Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier sprechen darüber,w wie das Thema Schlichtung zur erfolgreichen Investition für Unternehmen werden soll – finden Sie hier .

Wir haben vier Handlungsfelder definiert, in denen wir unsere CSR-Aktivitäten bündeln:

Kunden - denn unser Kerngeschäft steht immer im Mittelpunkt unseres Unternehmens.

Mitarbeiter - denn den Mitarbeitern möchte die SCHUFA ein verantwortungsvoller Arbeitgeber sein.

Umwelt und Einkauf - denn unsere Geschäftstätigkeit möchten wir so umweltverträglich wie möglich gestalten.

Gesellschaft - denn als Teil der Gesellschaft engagiert sich die SCHUFA in ihrem sozialen Umfeld.

Im Fokus unseres Handelns stehen die Bereiche, in denen wir als SCHUFA am meisten bewirken können. Die für uns wesentlichen Themen ermitteln wir, indem wir gesellschaftliche Entwicklungen beobachten und mit relevanten Stakeholdern aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in den Dialog treten. Wir versuchen externe Interessen mit interner Relevanz in Einklang zu bringen und so klare Prioritäten zu setzen.

Inzwischen ist dieser Tag schon Tradition bei der SCHUFA: Bereits zum achten Mal wurden wir am Aktionstag „Wiesbaden Engagiert“ aktiv. In diesem Jahr konnten wir dabei mit 25 Teilnehmern einen neuen Rekord aufstellen. "Bildung fürs Leben“ war das diesjährige Thema, das alle Projekte vereinte.

Unter diesem Motto unterstützten wir unseren diesjährigen Partner, die AWO – Kindertagesstätte „Philipp-Holl“ mit unterschiedlichen Aktivitäten: Wir bauten „Archimedes´ magischen Zahlenraum“, indem wir das Treppenhaus neu gestrichen und Zahlen zum Lernen angebracht haben. Wir haben den Kindern vorgelesen und zusammen gesungen. Besonderen Anklang bei den Kleinen fand das beliebte Kinderschminken. Schließlich legten wir den Kräutergarten im Hinterhof komplett mit neuen Pflanzen an. Dabei wurden wir von einer Fachfirma mit Rat, Tat und vor allem für diesen Standort gut ausgewählten Pflanzen unterstützt.

Nach dem offiziellen Abschlussfoto und Dankesworten von der Einrichtungsleitung bekamen wir ein selbstgemaltes gerahmtes Bild von den Kindern als Dankeschön geschenkt. Sowohl die Kinder als auch die Leitung der Einrichtung waren begeistert von unserer Arbeit und baten uns, im nächsten Jahr wiederzukommen!

Am 15. Juni lud die WirtschaftsWerkstatt neun Finalisten-Teams des Ideenwettbewerbs „Knete, Kosten und Konsum – Dein Finanztipp für die Community!“ zum großen Finale nach Berlin ein. Hochkonzentriert nahmen die nominierten Jugendlichen an der Endrunde des Wettbewerbs teil

90 Minuten lang wurde fleißig an den Tischen geklebt, gefaltet und geschrieben. Im Internet recherchiert und Ideen für den bevorstehenden Auftritt zusammen getragen und geprobt. Auf dem Jugendgipfel der WirtschaftsWerkstatt in Berlin herrschte kreatives Treiben. Die neun Finalisten-Teams des Wettbewerbs „Knete, Kosten und Konsum – Dein Finanztipp für die Community“ bereiteten sich intensiv auf ihre fünfminütige Präsentationsrunde vor. Den drei Siegern winkte ein Preisgeld von jeweils 5.000 Euro. Die Zweitplatzierten durften sich über 300 Euro freuen, und der dritte Platz wurde mit 150 Euro pro Team belohnt.

Im Mai diesen Jahres hatte die WirtschaftsWerkstatt, die Bildungsinitiative der SCHUFA, den Ideenwettbewerb gemeinsam mit der FAZ für Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren bundesweit gestartet. Gesucht wurden Vorschläge, wie junge Menschen ihren Altersgenossen den cleveren Umgang mit Geld nahebringen würden. Ob sie dafür eine Webseite kreieren, ein Video drehen oder eine Zeichnung anfertigen, war ihnen überlassen. Vorgestellt wurden die einfallsreichen Projekte auf der Webseite der WirtschaftsWerkstatt. Anschließend stimmten rund 20.000 Internetnutzer bei einem Voting über die drei Ideen ab, die jeweils in den Kategorien Grafik & Text, Video & Audio und Web & Social Media zum großen Finale nach Berlin fahren sollten.

Jugendliche und ihre Tipps für Altersgenossen

„Mit unserer Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstatt, die wir vor zwei Jahren ins Leben gerufen haben, konnten wir bereits über drei Millionen junge Menschen erreichen“, sagte Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs der SCHUFA während der Veranstaltung. „Mit diesem Ideenwettbewerb wollen wir den Austausch unter jungen Menschen zum richtigen Umgang mit Geld fördern. Denn Jugendliche wissen selber am besten, was ihre Altersgruppe interessiert und auf welchem Weg man ihre Aufmerksamkeit wecken kann.“

Wie erfinderisch und engagiert die jungen Teilnehmer waren, zeigten ihre Projekte. So entwickelten zwei Gymnasiasten aus Cottbus originelle Sprüche und Zeichnungen, die sie auf Jutebeutel, T-Shirts und Stoffarmbänder drucken und online vertreiben würden. Die beiden 16-Jährigen erhielten für ihre Projektidee „#Piggybank“ den ersten Preis in der Kategorie Grafik & Text. In der Kategorie Video & Audio setzten sich drei Gymnasiasten aus Stuttgart mit „Learning by Doing“ an die Spitze. Ihre interaktiven Videos sollen junge Menschen bei der richtigen Entscheidungsfindung im Finanzdschungel unterstützen. Dabei greifen die Videos Alltagssituationen auf und stellen den Betrachter vor verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Nachdem dieser sich per Mausklick für eine Maßnahme entschieden hat, werden ihm die Konsequenzen seiner Wahl dargestellt genauso wie hilfreiche Tipps.

„Unsere Wirtschaftslehrerin hatte uns auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht“, erzählten die 17-jährigen Stuttgarter, die sich auch optisch aufeinander abgestimmt hatten und in weißen Hemden und schwarzen Sakkos zum Finale erschienen. „Im Unterricht behandeln wir betriebswirtschaftliche Themen, aber weniger Finanzthemen aus dem Alltag. Wir sind sehr glücklich, heute gewonnen zu haben.“

Große Überraschung bei fünf Teilnehmern aus Köln. Mit ihrem Projekt „Geldpresse“ erreichten sie den ersten Platz in der Kategorie Web und Social Media. Auf einer eigenen Facebookseite wollen die Schüler regelmäßig Spartipps posten, Links der Woche mit günstigen Angeboten veröffentlichen und Tipps zum Selbermachen geben.

Als Ehrengast war Tankred Schipanski, Mitglied des Deutschen Bundestags und Abgeordneter für den Wahlkreis Gotha-Ilm-Kreis, bei den finalen Projektpräsentationen vor Ort und diskutierte mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Finanzbildung.

Nach den Schulferien startet der Wettbewerb in die nächste Phase. Dann entwickeln die Siegerteams ihre Projekte weiter und machen sie praxisfähig – mit professioneller Unterstützung der WirtschaftsWerkstatt.

Am 25.6.2015 wurde der SCHUFA Kredit-Kompass 2015 im Rahmen einer Pressekonferenz und eines PolitWorkshops in Berlin vorgestellt. Im Fokus des diesjährigen Kredit-Kompass steht die Untersuchung des Finanzverhaltens von Privatpersonen in den unterschiedlichen Lebensphasen.

Darüber hinaus ist am gleichen Tag ein ausführliches Interview mit Herrn Dr. Freytag in der Börsen-Zeitung erschienen.

Pressekonferenz zum SCHUFA Kredit-Kompass

Die Pressekonferenz fand in den modernen Räumlichkeiten des AXICA Gebäudes am Brandenburger Tor statt. Im Rahmen der Konferenz stellte Dr. Michael Freytag den anwesenden Journalisten zunächst die aktuellen Trends und Entwicklungen der privaten Kreditaufnahme vor. Im Anschluss präsentierte Karsten John von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der SCHUFA zum Konsumverhalten in den unterschiedlichen Phasen des Lebens. Im Nachgang zu den Präsentationen wurden Fragen der Journalisten beantwortet.

Bundesweit veröffentlichten bereits zahlreiche Print-, Online-, TV- und Radio-Medien Beiträge zu den Ergebnissen des Kredit-Kompass 2015 und griffen Informationen aus der veröffentlichten Pressemeldung auf.

PolitWorkhop zum SCHUFA Kredit-Kompass

Vor der Pressekonferenz hatte bereits ein PolitWorkshop mit Vertretern aus den Bundesministerien und dem Deutschen Bundestag zur Vorstellung der Ergebnisse des Kredit-Kompass stattgefunden. Die Teilnehmer kamen aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, der Finanzen und für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus der Unionsfraktion, der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Insgesamt zeigte man sich hier sehr erfreut über die Grundlagenarbeit, die die SCHUFA mit dem Kredit-Kompass leistet.

Interview mit Dr. Michael Freytag in der Börsen-Zeitung

Ebenfalls am 25.6.2015 ist ein ausführliches Interview mit Herrn Dr. Freytag in der Börsenzeitung erschienen (S. 1 und 3 der Publikation.), indem er u.a. die Aufgabe der SCHUFA und deren besondere Bedeutung im Wirtschaftsleben für Verbraucher und Unternehmen erläutert. Die Börsen-Zeitung zählt seit 60 Jahren zu einem der wichtigsten Medien für Entscheider in und um die Finanzmärkte und die Wirtschaftsredaktion belegte im Jahr 2014 Platz 1 der besten Wirtschaftsredaktionen in Deutschland.

Am 9. März 2015 hat die Bildungsinitiative der SCHUFA zwei neue Referenzschulen aus Bayern in das „SCHUFA macht Schule“-Netzwerk aufgenommen, die zukünftig mithilfe der Bildungsinitiative „WirtschaftsWerkstatt“ ihre Finanzkompetenzen stärken wollen. Stellvertretend für die SCHUFA stellten Serena Holm und Astrid Kasper gemeinsam mit dem Mitglied des Deutschen Bundestags Stephan Mayer, der seit 7 Jahren im Verbraucherbeirat der SCHUFA Mitglied ist, die WirtschaftsWerkstatt den Schulen in Waldkraiburg und Altötting vor.

Jugendliche früh über Finanzthemen informieren

Die Themen Finanzwissen und der Umgang mit Geld, Konsum, Daten und Verträgen bieten viel Stoff für spannende Diskussionen, was im Rahmen einer exemplarischen Unterrichtsstunde deutlich wurde. Unter der Anleitung von Thomas Schmidt, Geschäftsführer unseres Bildungspartners Helliwood media & education und anhand von „SCHUFA macht Schule“-Unterrichtsmaterialien erörterten die Schüler in Altötting Fragen zum Thema Datenschutz –„Wo sind meine Daten überall gespeichert?“. In Waldkraiburg wurden Fragen der Schüler zu den Themen Kredite und Verträge, Konsum und Datenschutz in Form einer interaktiven Diskussion beantwortet. Insgesamt haben 230 Schüler der beiden Schulen an den Veranstaltungen teilgenommen.

„Es ist wichtig, dass Jugendliche frühzeitig sowohl über eine hohe Finanzkompetenz als auch über das erforderliche Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge verfügen. Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen aufgrund der Digitalisierung des Wirtschaftslebens permanent eine Vielzahl von Wirtschaftsgütern per „Maus-Klick“ verfügbar ist“, betonte Serena Holm. Diese Problematik behandelt auch die aktuelle Umfrage der WirtschaftsWerkstatt zu digitalen Bezahlmethoden. Es wird immer bedeutender, dass die Wirtschaft sich ihrer Verantwortung bewusst und ihr Fachwissen jungen Menschen im Dialog zur Verfügung stellt.

Die SCHUFA hat mit „SCHUFA macht Schule“ bereits 2007 begonnen, den Dialog mit den Bildungseinrichtungen herzustellen. Auch Stephan Mayer begrüßte das Engagement der SCHUFA und lobte die Bildungsinitiative.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, erklärt Dr. Michael Freytag. „Wir sind mit der Stärkung der Finanzkompetenz junger Menschen auf dem richtigen Weg!“

Die Comenius-EduMedia-Auszeichnungen gehören zu den bedeutendsten deutschen und europäischen Preisen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie basierter Bildungsmedien. In diesem Jahr wurden die Unterrichtsmaterialien der Initiative „SCHUFA macht Schule“ von der international besetzten Fachjury als besonders wertvoll eingestuft.

Initiator der Preisverleihung ist die Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI).

Über 1.000 Schulen in Deutschland nutzen bereits die von uns aufbereiteten didaktischen Unterlagen für einen kompetenzorientierten Unterricht zur Finanzbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren. Lehrer können das Material unkompliziert und kostenfrei aus dem Internet herunterladen oder als Materialbox bestellen.

Die Pädagogen können zwischen vollständig ausgearbeiteten Arbeitsunterlagen zu Schlüsselthemen der Finanzbildung wie zum Beispiel Konsumverhalten oder Allgemeine Geschäftsbedingungen für eine 45- oder 90-minütige Unterrichtseinheit wählen und den Aktualitätendienst nutzen, der zeitgemäße Themen passgenau für den Unterricht zur Verfügung stellt.

Um die jungen Menschen dabei zu unterstützen, richtig mit Geld oder Verträgen umzugehen, greifen die SCHUFA-Lernformate Themen auf, die aus dem Umfeld Jugendlicher und junger Erwachsenen kommen wie zum Beispiel Prepaid-Handys oder Null-Prozent-Finanzierungen.

Die kompetenzorientierten Materialien sind für alle Schulformen geeignet und werden stetig erweitert. Das Ziel der Initiative ist, junge Menschen auf die Berufs- und Erwachsenenwelt vorzubereiten und ihr Finanzwissen zu stärken.

Das Comenius-EduMedia-Siegel bescheinigt die hohe didaktische und mediale Qualität der „SCHUFA macht Schule“-Unterrichtsmaterialien. Ergänzt wird das Angebot für Lehrer durch die Webseite www.WirtschaftsWerkstatt.de – eine Online-Plattform mit integriertem interaktivem Lernraum, der sich direkt an Jugendliche und junge Erwachsene richtet und ihnen via Internet Übungen, Selbsttests und Fallbeispiele bietet.

Bei strahlender Sonne und mit bester Laune genossen 65 ehrenamtliche Helfer der Seniorenarbeit der Stadt Wiesbaden ihr „Dankeschön“-Fest. Diese werden jedes Jahr von der Stadt Wiesbaden zu einem kleinen Grillfest eingeladen, um ihnen für ihren Einsatz bei Kaffeetreffs, Internetschulungen, Ausflügen usw. für Senioren zu danken. Da in diesem Jahr „10 Jahre Wiesbaden Engagiert!“ gefeiert wird, sollte das diesjährige Fest etwas Besonderes werden. So beteiligten wir uns – zusammen mit zwei Partnern – an der Ausrichtung eines besonders aufwändigen „Feierausflugs“ im Rahmen unseres diesjährigen „Wiesbaden Engagiert!“-Engagements.

Los ging es morgens in Biebrich: Mit einem Schiff fuhren alle Gäste nach Rüdesheim. In Rüdesheim angekommen, ging es kurz danach per Bahn weiter nach Hattenheim, wo in der Burg schon von uns ein Sektempfang vorbereitet und die Tische festlich eingedeckt wurden. So konnte der fröhliche Grillmittag starten! Wir bedienten die Gäste, räumten die leeren Teller auf und sorgten für Getränkenachschub. Verteilt auf unterschiedliche Stationen standen immer helfende Hände zur Verfügung und man merkte einmal mehr, dass wir schon lange ein sehr gut eingespieltes Team sind, das nicht zum ersten Mal einen „Wiesbaden Engagiert!“-Tag unterstützte!

Das Fest in der eindrucksvollen Burg wurde bereichert durch einen Alleinunterhalter, der „Männer-WG“ (einer kabarettistischen Männer-Gesangsgruppe von einem Wiesbadener Gymnasium) und einer interessanten Ortsführung zu Hattenheims Sehenswürdigkeiten.

Viel zu schnell war der Nachmittag vorbei, und die Gäste mussten sich beeilen, um pünktlich den Zug nach Wiesbaden zu erreichen. Alle, die an dem Nachmittag anwesend waren, haben sich wohlgefühlt. Die Gäste hatten ein wunderschönes Fest, und wir Helfer das gute Gefühl, etwas Sinnvolles unterstützt zu haben.

Inzwischen haben wir von den Veranstaltern der Stadt einen ausführlichen Dankesbrief erhalten, in dem das positive Feedback aller Beteiligten zum Ausdruck gebracht wurde.

Die WirtschaftsWerkstatt feiert ihren ersten Geburtstag! Im Juli 2013 gestartet blickt die Bildungsinitiative der SCHUFA auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Alleine 1,3 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene nutzten Das Webportal mit Übungsbereich, Wissenstests und Blitzumfragen zu den Themen Geld, Konsum, Daten und Verträge erreichte rund 1,2 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene. Neben der Onlineplattform, die Hilfe zur Selbsthilfe gibt und das Bewusstsein der Nutzer für finanzielle Belange schärft, trugen viele Veranstaltungen und Ereignisse in den letzten zwölf Monaten dazu bei, die Finanzkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland zu stärken.

Juli 2013 Gelungene Premiere: Gymnasium Wöhlerschule in Frankfurt am Main testet die WirtschaftsWerkstatt

Am 2. Juli fiel in der Wöhlerschule in Frankfurt am Main der Startschuss für die neue SCHUFA-Bildungsinitiative. Die Schüler der 10. Klasse testeten das Herzstück der Initiative, die altersgerecht aufbereitete Online-Plattform www.wirtschaftswerkstatt.de.

September 2013 Deutschlandweiter Start von SCHUFA macht Schule

Zum Start der neuen kostenlosen Unterrichtsmaterialien von SCHUFA macht Schule wurden mehr als 16.000 Lehrer angeschrieben und auf das Lernmaterial aufmerksam gemacht. Die Resonanz war groß: Bereits Ende Oktober waren über 1.000 Materialboxen bundesweit an Schulen verschickt worden, die Unterrichtsmaterial zum Thema Finanzkompetenzförderung enthielten.

November 2013 Themenabend in Berlin: Experten diskutieren über Finanz- und Wirtschaftskompetenzen junger Menschen

Eine namhafte Expertenrunde aus Politik, Wissenschaft und Verbänden diskutierte in Berlin die Notwendigkeit sinnvoller Lösungen für eine kompetente Konsumentenbildung im Bereich Finanzen.

Februar 2014 Schüler der Berliner BEST-Sabel-Berufsakademie sind mithilfe der WirtschaftsWerkstatt fit in Sachen Finanzen

Rund drei Monate lang beschäftigten sich die angehenden Kaufleute der Berliner Berufsakademie im Unterricht mit den zahlreichen interaktiven Finanz-Übungen und Fallbeispielen der WirtschaftsWerkstatt. Am Ende des Projekts erhielt jeder Schüler ein Zertifikat.

April 2014 Staatliche Gewerbeschule Kraftfahrzeugtechnik Hamburg ist Referenzschule der WirtschaftsWerkstatt

Seit dem 25. April ist die staatliche Gewerbeschule Kraftfahrzeugtechnik die dritte Referenzschule der WirtschaftsWerkstatt. Neben fachbezogenen Inhalten werden die Schülerinnen und Schüler im Unterricht intensiv im richtigen Umgang mit Geld geschult.

Mai 2014 Gelungene Premiere: Erster WirtschaftsWerkstatt LIVE!-Projekttag im Microsoft Center Berlin

„Ich bin jung und brauche mein Geld“ – unter diesem Motto stellten 60 Auszubildende und junge Erwachsene in dem ersten Workshop der WirtschaftsWerkstatt LIVE ihre Finanzkenntnisse auf den Prüfstand.

Juni 2014 Unterrichtsmaterial „SCHUFA macht Schule“ mit Comenius EduMedia Siegel 2014 ausgezeichnet

Die Lehrmaterialien der Initiative SCHUFA macht Schule ist sind am 19. Juni mit dem renommierten Comenius EduMedia Siegel 2014 von der Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) ausgezeichnet worden.

Zwei junge Mädchen haben zehn Tage lang die WirtschaftsWerkstatt besucht. Folgendes haben sie über sich und ihr Finanzverhalten gelernt:

„Wofür gebe ich mein Geld aus? Am Ende des Monats ist es meistens aufgebraucht. Aber wofür eigentlich?“ Das fragte sich Jana Tabea Stern, nachdem sie sich bei der WirtschaftsWerkstatt angemeldet hatte. Um sich einen genauen Überblick zu verschaffen, listete die 18-Jährige im interaktiven Lernraum der Plattform ihre Ausgaben auf und war erstaunt, wie sich große und kleine Kosten plötzlich summierten.

In der letzten Zeit ist sie zu häufig essen gegangen, stellte Jana Tabea Stern fest. Das müsse sie wieder einschränken, beschloss die Abiturientin. Auch für ihr Hobby, das Fotografieren, hat sie schon viel ausgegeben. Fünf analoge und eine digitale Kamera besitzt Jana Tabea. Für den Kauf des modernen Gerätes lieh sie sich Geld von ihren Großeltern und stotterte es anschließend wieder ab.

Bevor sie von Oldenburg nach Berlin in eine Wohngemeinschaft gezogen ist, hat Jana Tabea mit ihren Eltern ausgerechnet, wie hoch ihre monatlichen Belastungen sein würden. Von den 800 Euro, die ihr monatlich zur Verfügung stehen, zahlt Jana Tabea allein 300 Euro Miete.

Aber Jana Tabea lebt sparsam. Bisher musste sie ihre Eltern nicht um mehr Geld bitten. Dass sie einen guten Überblick über ihre Finanzen hat, gab sie auch bei den Fragen zur Selbsteinschätzung in der WirtschaftsWerkstatt an. Dabei könne man sich im digitalen Zeitalter leichter verschulden als früher. „Im Internet Geld auszugeben fühlt sich anders an, als in einem Geschäft bar zu zahlen“, sagt Jana Tabea. „Durch Online-Shopping werden viele junge Menschen verführt, mehr Geld auszugeben, als sie tatsächlich zur Verfügung haben,“ ist sie überzeugt.

Den Blick für Finanzthemen schärfen

Während Jana Tabea, die nach ihrem Freiwilligenjahr Publizistik und Kommunikationswissenschaften studieren möchte, zuhause auf den vernünftigen Umgang mit Geld vorbereitet wurde, hat sie am Gymnasium keine Berührung mit der Thematik gehabt. „Ich habe zwar Wirtschaftslehre in der zehnten Klasse gewählt. Aber in dem Kurs ging es nicht um die Erlangung praktischer Kompetenzen, sondern um das Errechnen von Zinsen und anderes theoretisches Wissen. Das war mir zu mathematisch.“ Eigentlich schade, dass Jugendliche in der Schule nichts über Verträge oder Kredite lernen und so auf die reale Welt vorbereitet würden, findet sie.

Es gäbe so manche junge Leute, die Rechnungen einfach ignorieren und auf diese Weise in eine Schuldenfalle liefen, glaubt sie. Deshalb empfiehlt Jana Tabea vor allem 15-20-Jährigen, die WirtschaftsWerkstatt zu besuchen. „Sie hat meinen Blick für Finanzthemen geschärft. Ich hatte zwar immer das Gefühl, ich wüsste alles, aber das stimmt nicht. Inzwischen führe ich sogar ein Haushaltsbuch.“

Stärken herausfinden und an Schwächen arbeiten

Lisa Meier wohnt noch bei ihren Eltern in Berlin. Eigentlich hatte die 18-Jährige vor, nach ihrem Freiwilligenjahr (FSJ) auszuziehen und ein Studium zu beginnen. Aber inzwischen hat sich die Abiturientin entschieden, ein weiteres Freiwilligenjahr zu absolvieren – in Spanien.

Genau wie Jana Tabea Stern beschäftigte sich Lisa intensiv mit der Selbsteinschätzung und den drei Themenbereichen Konsum, Datenschutz sowie Kredite & Verträge, die auf dem ePortfolio der WirtschaftsWerkstatt getestet und geschult werden. Auf diese Weise fand sie ihre Stärken im Bereich Finanzen heraus und konnte an ihren Schwächen arbeiten.

Das Ergebnis: Bei ihrem ersten Testdurchgang befanden sich die Bewertungen im guten- bis Mittelfeld. Das war schon einmal ein gelungener Einstieg. Nach zehn Tagen intensiven Umgangs mit der WirtschaftsWerkstatt absolvierte Lisa den Selbsteinschätzungstest ein zweites Mal. Diesmal erreichte sie die Höchstpunktzahlen.

Lisa Meier gehört zu den 78 Prozent der 15- bis 20-Jährigen, die laut Kredit-Kompass 2013 ihre eigenen monatlichen Ausgaben gut planen und sich auch einschränken können, wenn sie doch einmal über ihr Limit gegangen sind. „Ich empfinde mich als sparsam. Manchmal sogar als geizig“, lautet ihr Selbsturteil. Bereits im Elternhaus hat Lisa gelernt, sich ihr Geld einzuteilen. Als sie zur Schule kam, durfte sie nach dem wöchentlichen Großeinkauf der Familie immer den Einkaufswagen-Euro behalten. Später gab es Taschengeld. Davon sparte sie sich ihren Laptop zusammen – ihre bisher größte Investition.

Gerne hätte sie ihre Finanzkompetenzen in der Schule gestärkt, aber auf beiden Gymnasien, die sie durch den Umzug ihrer Familie besuchte, gab es keinerlei Angebote. „Ein Lehrer erzählte mir, dass man nur 20 Prozent dessen, was man in der Schule lernt, im späteren Leben braucht. Das finde ich sehr traurig. Ich hätte mir gewünscht, statt analytischer Geometrie lebensnahes Wissen vermittelt zu bekommen“, bedauert sie.

Kein Wunder, dass sie sich im Bereich Verträge & Klauseln bisher noch nicht fit genug fühlte. „Aber genau dazu habe ich im Informationsteil der WirtschaftsWerkstatt sehr viel gelernt. Die Plattform ist eine Mischung aus Wissen und Spaß. Das hat mir besonders gut gefallen“, resümiert Lisa.

Auf Einladung der SCHUFA diskutierte eine Expertenrunde aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in Berlin die Wirtschaftskompetenz von Jugendlichen

Sie träumen vom Smartphone, dem ersten Auto oder der eigenen Wohnung. Die Verlockung der scheinbar unbegrenzten Konsummöglichkeiten ist für Jugendliche und junge Erwachsene in der digital geprägten Zeit besonders groß. Doch sind die jungen Menschen in der Lage, ihre finanziellen Angelegenheiten selbstständig und verantwortungsvoll zu regeln? Wie können sie dabei unterstützt werden, zu verantwortungsbewussten Konsumenten heranzuwachsen? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich namhafte Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auf dem SCHUFA-Themenabend, der unter dem Motto „Wirtschaftskompetenz von Jugendlichen im digitalen Zeitalter – Chancen der Verbraucherbildung“ am 28. November in Berlin stattfand.

Zwischen Konsum und Krediten

58 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes basiert auf privatem Konsum. Dieser ist oft unterlegt mit Krediten. So ist die Zahl der Verbraucherkredite in den letzten zehn Jahren deutlich angestiegen – umüber 50 Prozent. „Die gute Nachricht ist, dass die Kredite in Deutschland zu 97,5 Prozent reibungslos zurückgezahlt werden“, sagte Dr. Michael Freytag, Vorsitzender des Vorstandes der SCHUFA Holding AG zu Beginn des Thementags.

Auch das Finanzmanagement von jungen Menschen in Deutschland funktioniert weitgehend. Das beweist eine von der SCHUFA in Auftrag gegebene Studie für den diesjährigen Kreditkompass mit dem Thema „Finanzkompetenz junger Menschen“. Die GfK-Umfrage ergab, dass 78 Prozent der 15-24-Jährigen systematisch ihre Finanzausgaben planen und 50 Prozent von ihnen regelmäßig sparen. Allerdings haben junge Menschen deutliche Unsicherheiten bei komplexen Finanzstrukturen. Sie beklagen, dass im Unterricht zwar allgemeines Wirtschaftswissen gelehrt, aber keine Finanzkompetenzen für den Alltag vermittelt werden. Hier setzt die SCHUFA mit ihrer Bildungsinitiative an.

Die SCHUFA engagiert sich seit vielen Jahren für die Vermittlung einer fundierten Finanzkompetenz bei jungen Menschen. Seit über fünf Jahren unterstützt das Programm ‚SCHUFA macht Schule’ Lehrkräfte mit entsprechenden Unterrichtsmaterialien. Über 30.000 Pädagogen haben die Lernmodule bereits abgerufen. Jetzt bauen wir dieses Engagement mit der WirtschaftsWerkstatt weiter aus. Ein Bildungsprogramm, das sich direkt an junge Konsumenten richtet. In einem digitalen Erfahrungsraum können Jugendliche und junge Erwachsene auf spielerische Weise ihr Finanzwissen testen und trainieren. Die Lernmodule können auch problemlos in den Unterricht integriert werden.

Schulden werden zu wenig thematisiert

Bettina Heine, Schuldnerberaterin und Vorstandsmitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.V. erläutert ihre Erfahrungen in der anschließenden Podiumsdiskussion. „: Ich unterstütze Initiativen, die dazu beitragen, sich mit dem Thema Finanzbildung auseinanderzusetzen. Ich finde es positiv, dass die Angebote der WirtschaftsWerkstatt in den Unterricht integrierbar sind. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler die Lerntools z.B. im Informatikunterricht abrufen.“

Mechthild Heil, MdB und Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion: „Die Wirtschaftswerkstatt ist eine tolle Plattform für Jugendliche und kommt sicher gut an. Die Politikerin unterstützt Bildungsprogramme, die von der Wirtschaft gefördert werden.“ Allerdings müsse dabei stets transparent sein, wer dahinter steckt.

Katja Dörner, Expertin für Kinder- und Familienfragen der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sieht großen Bedarf an Schulen, frühzeitig Finanzkompetenzen in den Unterricht zu integrieren. „Kinder und Jugendliche sind als Heranwachsende besonders beratungs- und schutzbedürftige Verbraucher.“

Prof. Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky, Mitglied im SCHUFA Verbraucherbeirat, hat ebenfalls bei den Unterrichtsmaterialien für „SCHUFA macht Schule“ mitgewirkt. Er sprach sich in der Podiumsrunde für die Qualität der Materialien aus.

Die Wahl der richtigen Materialien

Doch wie können Schulen die richtigen Entscheidungen bei dem großen Angebot von Materialien treffen? „Wir haben sehr kompetente Lehrer in Deutschland. Ihnen sollten wir es zutrauen, selber zu entscheiden, welches Material zu ihnen passt“, warf Thomas Schmidt, Geschäftsführer von Helliwood Media & Education ein. Seine Agentur zeichnet für die pädagogische Entwicklung der SCHUFA-Unterrichtsmaterialien und der WirtschaftsWerkstatt verantwortlich. „Hauptsache ist doch, dass die Schulen die Veränderungen aufgreifen, die sich durch die Digitalisierung im Alltag von Kindern und Jugendlichen ergeben haben.“

Shary Reeves, Moderatorin der Kinder- und Jugend-Wissenssendung „Wissen macht Ah!“ weiß um die Bedeutung von Schulden: „Zahlungsschwierigkeiten sind sehr belastend. Gleichgültig, ob sie selbst- oder fremdverschuldet zustande kommen." Sie arbeitet viel mit jungen Sportlern zusammen. Als ehemalige Bundesligaspielerin weiß sie natürlich genau, was man im Fußball für Gehälter zahlt. Somit hat sie bei dem ein oder anderen Nachwuchssportler auch schon beobachten können, dass man sich beim ersten großen Gehalt direkt mal ein teures Auto mit hoher Leasingrate zulegt. Obwohl man durch einen Sportunfall von heut auf Morgen schnell mal sportinvalide sein kann. „Ich finde die WirtschaftsWerkstatt super. Man muss mit dem Thema auch an Sportvereine herantreten. Dort erreicht man die jungen Leute.“

Fazit des Abends: Mit der Stärkung von Finanzkompetenzen kann bei jungen Menschen nicht früh genug begonnen werden.