Aktuelles

Yvonne Reuter

In unserer Zentrale in Wiesbaden finden die Corporate Volunteering Tage im Rahmen der Aktionswoche „Wiesbaden engagiert!“ statt. Seit 2004 bringt die Stadt Wiesbaden durch die Aktionswoche Unternehmen und gemeinnützige Organisationen für einen guten Zweck zusammen.

Plätzchen backen und Klettern auf dem Neroberg – die SCHUFA unterstützt auch 2019 zwei Projekte in Wiesbaden

Gemeinsam mit Kindern einer integrativen Kindertagesstätte haben fleißige Helferinnen und Helfer Plätzchen gebacken und im Anschluss in der SCHUFA-Zentrale verkauft. 215 Euro sind durch den Verkauf zusammengekommen und werden nun in die Neugestaltung des Außengeländes der KiTa investiert. So bleiben neben schönen Erinnerungen an einen gelungenen Tag auch langfristig leuchtende Kinderaugen.

Das zweite Projekt der diesjährigen Aktionswoche forderte auf fast 24 Metern Höhe eine gute Strategie und Teamgeist. Gemeinsam mit Geflüchteten der Gemeinschaftsunterkunft Erbenheim erklommen die Helferinnen und Helfer den Hochseilgarten „Kletterwald“ auf dem Neroberg. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags stand eine Fahrt mit der historischen Nerobergbahn – der ältesten mit Wasserballast betriebenen Drahtseil-Zahnstangenbahn Deutschlands – auf dem Programm.

Der Ausflug war das vierte Projekt im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsunterkunft Erbenheim. Nach einer Wanderung durch den Rheingau im letzten Jahr entstand eine langfristig angelegte Kooperation, die u.a. einen Besuch des Wiesbadener Weihnachtsmarktes und der Fasanerie beinhaltete. Ziel des langfristig angelegten Projektes ist es, den Austausch unterschiedlicher Kulturen zu fördern, neue Perspektiven und Lebenswelten kennenzulernen sowie den Geflüchteten ihre neue Heimat näherzubringen.

Auch an weiteren Standorten engagieren wir uns für das Gemeinwohl

Auch an unseren Standorten in Berlin, Hannover, Bochum, Köln und München warten engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihren Einsatz. Dabei sind die Aktionen so vielfältig wie die Städte selbst und zeigen das breite Spektrum an Möglichkeiten, sich für das Gemeinwohl zu engagieren, auf. So kochen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Köln zum wiederholten Male gemeinsam mit der Emmaus Gemeinschaft und verteilen das Essen an Obdachlose. In Berlin geht die Aktion in diesem Jahr der Umwelt zu Gute, indem ein Waldgebiet gesäubert wird.

„YEP – die App mit Pep“ überzeugte die Jury: „Young easy Payment“ ermöglicht Kindern und Jugendlichen, online und offline digital zu bezahlen und den Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu behalten. Mit der Idee einer Finanz-App für Kinder und Jugendliche setzte sich das Team des Luisenburg-Gymnasium aus Wunsiedel gegen vier Schul- und Universitätsteams durch, die beim „W² Summit“ der SCHUFA-Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstatt ihre Ideen unter dem Motto „Die Zukunft des Geldes“ vor einer Fachjury präsentierten.

Jugendliche für die Zukunft des Bezahlens vorbereitet

Ein halbes Jahr lang hatten sich fünf Teams aus dem gesamten Bundesgebiet mit modernen Bezahlmethoden beschäftigt. Die Teams aus Wunsiedel, Gummersbach, Stuttgart und zwei Teams aus Köln traten in zwei unterschiedlichen Kategorien an: Die Erarbeitung einer multimedialen Aufklärungskampagne oder - im Sinne einer Selbsterfahrung - die Durchführung eines Produkttests zu einer neuen Bezahlmethode. Sie machten sich Gedanken, wie neue Technologien die Bezahlmöglichkeiten in Zukunft beeinflussen. Die Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden betrachteten den Innovationsprozess von Bezahlmethoden dabei aus unterschiedlichen Perspektiven.

Pitches der Jugendliche begeistern

Experten Schließlich stellten die Teams ihre Ergebnisse einer Fachjury in Form eines Pitches vor. Die Juroren, darunter Experten aus dem Internetverband eco, dem Blockchain-Bundesverband und Zukunftsforscher, lobten die Jugendlichen: „Die Jugendlichen haben mit ihren innovativen Ansätzen bewiesen, bereit für die Zukunft des digitalen Bezahlens zu sein. Darüber hinaus konnten alle Teams in ihren Pitches überzeugen, sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem facettenreichen Thema beschäftigt zu haben.“ Auch die Jugendlichen zeigten sich begeistert: „Der W²-Kolleg hat uns die einzigartige Gelegenheit eröffnet, sich in ein realitätsnahes und aktuelles Thema einzuarbeiten, Entwicklungen zu diskutieren, Konzepte zu entwerfen und diese für den Pitch aufzubereiten“, sagt ein Teilnehmer. Neben den Jugendlichen und den Jurymitgliedern, zogen auch die Lehrer ein positives Fazit: Die Schüler hätten im Rahmen des Projekts nicht nur thematisch ihren Horizont erweitert, sondern auch für ihren späteren Lebensweg wichtige Soft Skills nachhaltig erweitert.

W² Jugend-Finanzmonitor

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die neuesten Ergebnisse des W² Jugend-Finanzmonitors präsentiert, der das Finanzverhalten und die Finanzkompetenz junger Menschen untersucht. Ein wichtiges Ergebnis der Befragung: Junge Menschen wachsen in einer Welt mit kontaktlosen Bezahlmethoden, virtuellen Währungen und mit kassenlosen Kaufhäusern auf. Gleichzeitig bestehen große Unsicherheiten bei deren Nutzung. „Das zeigt, dass die Angebote im Bereich der Finanzbildung ausgebaut werden sollten. Wir als SCHUFA leisten mit der WirtschaftsWerkstatt einen wirksamen Beitrag, um jungen Menschen direkt die notwendigen Kompetenzen und das Wissen für die digitale Finanzwelt zu vermitteln“, erläutert Dr. Kai Donau, Teamleiter CSR.

Kunst, Kaffee, Kuchen

Mit professioneller Sachkenntnis und viel Charme führten Cornelia Saalfrank, die Kuratorin der Sammlung, und ihre Mitarbeiterin Valerie Ucke, die Gäste kompetent durch die FARBRAUMWELTEN der SCHUFA. Im Anschluss an die jeweils einstündigen Führungen gab es für die Gäste noch die Gelegenheit, sich bei Kaffee, Kuchen und Wein über die Kunstwerke auszutauschen.

Kunst privat! ist eine hessenweite Aktion, bei der Unternehmen ihre Türen zu ihren Kunstsammlungen öffnen. Sie wird durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert und steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Staatsminister Al-Wazir.

Hintergrund FARBRAUMWELTEN

Die FARBRAUMWELTEN starteten 2006 mit dem Einzug in das Gebäude am Schiersteiner Hafen. Transparenz und Offenheit sind wichtige Aspekte der SCHUFA-Unternehmensphilosophie. Mit dem lichtdurchfluteten Haus und der modernen Kunst wird viel Wert darauf gelegt, dass sich die dort arbeitenden Menschen wohlfühlen und ein inspirierendes Umfeld vorfinden.

Schwerpunkte der Sammlung sind die reine Farbmalerei und konkret-konstruktive Kunst. Sie ist den Themen Farbe, Form, Licht und Raum gewidmet und zeigt anhand neuer Materialien und Techniken zeitgenössische Weiterentwicklungen in diesen Kunstrichtungen. Die Führungen bieten einen repräsentativen Einblick: Zu sehen sind neben Werken von Markus Linnenbrink, Regine Schumann, Beat Zoderer u. a. auch eigens für die SCHUFA entwickelte Auftragsarbeiten; darunter eine über sechs Etagen gesprayte Malerei von Katharina Grosse, eine Wandinstallation von Daniel Buren und Auftragsarbeiten des Künstlerduos Winter / Hörbelt im Innen- und Außenbereich.

Von 358 zulässigen Anfragen im Jahr 2018 erwiesen sich nur 36 als berechtigt, d.h. das Schlichtungsverfahren ging zu Gunsten des Verbrauchers aus. In allen übrigen Fällen (322) bestätigt der Ombudsmann die vorher vom SCHUFA Privatkunden ServiceCenter getroffene Entscheidung. Angesichts der von der SCHUFA erteilten 450.000 Auskünften pro Tag ist diese Anzahl als gering zu werten. Der Tätigkeitsbericht bestätigt damit auch die gute Leistung des telefonischen und schriftlichen Verbraucherservices der SCHUFA.

Voraussetzung für die Einleitung eines Ombudsmann-Verfahrens ist, dass der Verbraucher zunächst eine Klärung seines Anliegens mit der SCHUFA angestrebt hat. Erst wenn hier keine Einigung erzielt werden konnte, kann der Verbraucher sich mit seinem Anliegen an den Ombudsmann der SCHUFA wenden.

Die SCHUFA bietet als einzige Auskunftei in Deutschland seit 2010 ein Ombudsmannverfahren für Verbraucher an. Den vollständigen Bericht mit weiteren interessanten Informationen und einem interessanten Expertengespräch zum Thema "Digitale Welt trifft Tradition" mit Lena Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21 und Thomas Jarzombek, MdB und stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes Digitalisierung finden Sie hier.

Kristina Schäfer

Bei Corporate-Volunteering Tagen im Rahmen der Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert!“ und auch bei Corporate-Volunteering Veranstaltungen an den Standorten Bochum, Berlin, Hannover und Köln haben sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in diesem Jahr wieder beherzt für das Gemeinwohl eingesetzt. Außerdem ist die SCHUFA seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 Patenunternehmen bei den „WiesPaten“, einer Initiative der Stadt Wiesbaden, die Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hilft, ihre Schullaufbahn zu meistern. Auch in diesem Jahr haben wieder 4 Kolleginnen und Kollegen eine Patenklasse übernommen und engagieren sich so für faire Bildungschancen.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich auch in ihrer Freizeit für das Gemeinwesen. Im letzten Jahr wurde dieses Engagement erstmals durch die Verleihung des Corporate-Volunteering Awards geehrt. Aus einer großen Zahl an überzeugenden Einreichungen wählte eine fünfköpfige Jury fünf Projekte aus, die mit jeweils 1.000 Euro gefördert wurden.

SCHUFA überzeugt durch vielseitiges Engagement

Gesellschaftliches Engagement hat bei der SCHUFA Tradition. Angelehnt an das Kerngeschäft, stehen bundesweite Projekte zur Finanzbildung im Mittelpunkt der Aktivitäten. Zusätzlich setzt sich die SCHUFA an ihren Standorten in unterschiedlichen Projekten für das Gemeinwohl der Region ein.

Gewürdigt wurden vor allem regionale Corporate Volunteering-Aktivitäten, zum Beispiel im Rahmen der Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert!“, in die sich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SCHUFA eingebracht haben. Außerdem ist die SCHUFA bereits seit 2012 Patenunternehmen bei den „WiesPaten“, einer Initiative der Stadt Wiesbaden, die Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hilft, ihre Schullaufbahn zu meistern. Im Mittelpunkt steht ein spezieller Förderunterricht, der von den Patenunternehmen finanziert wird.

Ebenfalls hervorgehoben wurde der Einsatz für Finanzkompetenz Jugendlicher im Rahmen der WirtschaftsWerkstatt, der Bildungsinitiative der SCHUFA. Laut der Umfrage Wirtschafts-Werkstatt Jugend-Finanzmonitor in diesem Jahr wünschen sich 89 Prozent der Jugendlichen, dass Geld- und Finanzthemen stärker in der Schule vermittelt werden. Genau hier setzten die Bildungsinitiativen der SCHUFA an. Über „SCHUFA macht Schule“ wird Lehrkräften Unterrichtsmaterial zu unterschiedlichen Finanzthemen zur Verfügung gestellt. Zudem vermittelt die WirtschaftsWerkstatt Finanzkompetenz direkt an Jugendliche über verschiede-ne Online und Social-Media-Angebote und Wettbewerbe.

Die Goldene Lilie ist eine gemeinsame Initiative des Amtes für Soziale Arbeit der Landes-hauptstadt Wiesbaden und dem UPJ e.V./ Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR. Im letzten Jahr wurde das Auszeichnungsverfahren grundlegend überarbeitet. Nach wie vor wird das gesellschaftliche Engagement der Unternehmen immer im Verhältnis zur jeweiligen Wirtschaftskraft betrachtet. Neu ist, dass die Aktivitäten des Unternehmens auch an der An-zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemessen werden. Unser Unternehmen konnte trotz der verschärften Kriterien überzeugen.

Im Auftrag der SCHUFA hatte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Mai 2018 über 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene sowie als Vergleichsgruppe Eltern zwischen 40 und 55 Jahren nach Finanzwissen, -kompetenz sowie ihrem persönlichen Finanzverhalten befragt. Dem W2 Jugend-Finanzmonitor zufolge verfügen nur acht Prozent der Jugendlichen über gute bis sehr gute Kenntnisse. Bei der Elterngeneration sind es 13 Prozent. Jeder vierte Jugendliche (26 Prozent) gab an, große Defizite auf diesem Gebiet zu haben.

„Die Umfrage zeigt deutlichen Handlungsbedarf hinsichtlich alltagsnaher Finanzbildung auf“, sagte Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs, bei der Vorstellung des W2 Jugend-Finanzmonitor in Berlin am 2. Juli 2018. So wünschen sich 89 Prozent der Jugendlichen, dass Geld- und Finanzthemen stärker in der Schule vermittelt werden. Serena Holm weiter: „Genau hier setzen wir mit unseren verschiedenen Bildungsinitiativen an. Über SCHUFA macht Schule bieten wir Lehrkräften Unterrichtsmaterial zu unterschiedlichen Finanzthemen an. Zudem vermittelt die WirtschaftsWerkstatt Finanzkompetenz direkt an Jugendliche über verschiedene Online- und Social-Media-Angebote und Wettbewerbe.“

Neuen Wohnmodellen auf der Spur

So erarbeiteten Teams von Schulen und Universitäten im Rahmen des WirtschaftsWerkstatt-Wettbewerbs W2 Kolleg innovative Ansätze zum Thema „Wohnen neu denken“. Deren Ergebnisse wurden im Anschluss an die Präsentation der Umfrage vorgestellt. „Im Rahmen des Kollegs können Schul- und Universitätsteams praxisnah gesellschaftlich relevante Finanzthemen erarbeiten“ erläuterte Serena Holm. „Außerdem lernen sie, Ideen in Konzepte umzusetzen und auf ihre finanzielle Umsetzbarkeit hin zu überprüfen.“

Aufgabe für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es, neue und ungewöhnliche Ansätze für das Wohnen im 21. Jahrhundert zu entwickeln. Ein halbes Jahr beschäftigten sie sich unter anderem mit der Frage, wie man dem Mangel an Wohnraum entgegen wirken kann. Serena Holm: „Wohnen ist eines der Fokusthemen der SCHUFA-Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstatt, die vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde. Der eigene Haushalt ist häufig der erste Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit von jungen Menschen.“

Die besten Teams durften schließlich ihre Ideen auf dem Summit in Berlin einer fachkundigen Jury präsentieren, darunter Fachexperten aus den Bereichen Architektur und Wohnungswirtschaft. In der Kategorie Schule siegte das Team „Work-Life-Balance“ des Erich-Gutenberg-Berufskollegs in Köln. Die Jugendlichen hatten ein Konzept entwickelt, das mit Standard-Schiffscontainern flexibel Wohn- und Büroräume miteinander kombiniert. Das Gewinnerteam in der Kategorie Universitäten hieß „Utopia“ und kam von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart. Die angehenden IT-Dienstleistungsmanager und -managerinnen überzeugten die Jury mit ihrem Ansatz, Wohnraum mit Hilfe von IT individuell an einzelne Lebensmodelle anzupassen.

Von 366 zulässigen Anfragen im Jahr 2017 erwiesen sich nur 42 als berechtigt, d.h. das Schlichtungsverfahren ging zu Gunsten des Verbrauchers aus. In allen übrigen Fällen (324) bestätigt der Ombudsmann die vorher vom SCHUFA Privatkunden ServiceCenter getroffene Entscheidung. Angesichts der von der SCHUFA erteilten 400.000 Auskünften pro Tag ist diese Anzahl als gering zu werten. Der Tätigkeitsbericht bestätigt damit auch die gute Leistung des telefonischen und schriftlichen Verbraucherservices der SCHUFA.

Voraussetzung für die Einleitung eines Ombudsmann-Verfahrens ist, dass der Verbraucher zunächst eine Klärung seines Anliegens mit der SCHUFA angestrebt hat. Erst wenn hier keine Einigung erzielt werden konnte, kann der Verbraucher sich mit seinem Anliegen an den Ombudsmann der SCHUFA wenden.

Die SCHUFA bietet als einzige Auskunftei in Deutschland seit 2010 ein Ombudsmannverfahren für Verbraucher an. Den vollständigen Bericht mit weiteren interessanten Informationen und einem interessanten Expertengespräch zum Thema "Digitale Welt trifft Tradition" mit Lena Sophie Müller, Geschäftsführerin der Initiative D21 und Thomas Jarzombek, MdB und stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes Digitalisierung finden Sie hier.

Im Rahmen der Jubiläumsgala zum 90. Geburtstag der SCHUFA, verlieh Dr. Michael Freytag den Corporate Volunteering Award. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SCHUFA waren im Frühjahr 2017 eingeladen, gemeinnützige Projekte vorzustellen, für die sie sich in ihrer Freizeit engagieren. Aus einer großen Zahl an überzeugenden Einreichungen wählte eine fünfköpfige Jury fünf Projekte aus, die mit jeweils 1.000 Euro gefördert werden: Die Durchführung von Schwimmkursen für zehnjährige Kinder aus sozial benachteiligten Familien, die Neuanschaffung von Trikots für eine Kinderfußballmannschaft in einer sozial schwachen Region, eine Fortbildung für ehrenamtliche Sterbebegleiter, die Anschaffung von Geschwisterkinderwagen für eine Hilfseinrichtung für alleinerziehende Mütter sowie die Anschaffung eines Gruppenzeltes für eine Jugendfeuerwehr. Die Liste der ausgezeichneten Projekte macht die Vielseitigkeit deutlich, in der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SCHUFA in ihrer Freizeit engagieren.

Ziel der WirtschaftsWerkstatt ist es, junge Menschen beim verantwortungsvollen Umgang mit Finanzen zu stärken. „Nachhaltigkeit hat viel mit Finanz- und Wirtschaftskompetenz zu tun“, erläutert Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs bei der SCHUFA. „Nur wer weiß, unter welchen Umwelt- oder Arbeitsbedingungen ein Produkt hergestellt wurde, kann eine eigenständige und für sich selbst passende Kaufentscheidung treffen. Deshalb haben wir in diesem Jahr auch einen Fokus auf das Thema nachhaltiger Konsum gelegt.“

Mit kleinen Schritten Großes leisten

Um Jugendliche bei ihren Kaufentscheidungen für nachhaltige Produkte zu sensibilisieren, hat die Bildungsinitiative W2 mehrere Aktionen gestartet – online in den sozialen Medien aber auch offline im Klassenzimmer. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden Schüler und Studenten aufgefordert, Upcycling Produkte zu entwickeln, mit denen die Umwelt sowie der eigene Geldbeutel geschont werden. „Der Wettbewerb soll zeigen, dass man auch aus Altem etwas schönes Neues herstellen kann und dass jeder kleine Schritt Großes im Bereich Nachhaltigkeit leisten kann“, sagte Serena Holm.

Ein halbes Jahr lang beschäftigten sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen damit, eine Idee in ein marktfähiges Projekt umzusetzen. Vier SchülerInnen- und drei Studierendenteams aus ganz Deutschland erreichten das Finale und erhielten die Chance, ihre Prototypen auf dem Summit der WirtschaftsWerkstatt in Berlin vor einem Publikum vorzustellen. Mit dabei waren auch Vertreter von Medien und aus der Politik. Key-Note-Speaker Dr. Frank Steffel, Mitglied des Deutschen Bundestags und Mitglied des Finanzausschusses, lobte die Arbeit der SCHUFA-Bildungsinitiative: „Ich finde es schön, wie Kompetenzbildung hier umgesetzt wird.“

„Wettbewerb mit Mehrwert"

Positives Echo fand der Wettbewerb sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften. Schülerin Eva sagte: „Nachhaltigkeit ist für mich Teil meines täglichen Lebens. Bei dem Wettbewerb habe ich gelernt, dass jede noch so kleine Idee eine Möglichkeit darstellt, noch nachhaltiger leben zu können.“ Auch Oberschüler Falk war begeistert: „Hier haben wir gelernt, Projekte zu präsentieren und sind gleichzeitig inspiriert worden.“ Thomas Roth, Pädagoge am regionalen beruflichen Bildungszentrum Müritz (RBB Müritz) ergänzte: „Der Wettbewerb hat nicht nur die Phantasie der Schüler im ersten Ausbildungsjahr beflügelt, sondern auch den Zusammenhalt der Klasse gestärkt.“

Trendthemen kreativ umsetzen

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: So hatten Schülerinnen und Schüler aus Merzig Handtaschen aus Papier hergestellt. Eine Studentengruppe aus Potsdam hatte einen Kronleuchter aus Fahrradabfällen gebaut. Angehende Automobilkaufleute aus Müritz stellten Pinnwände aus Autohausabfällen her und ein Studentinnen-Team aus Eberswalde hatte Flaschenkühler aus Isoliermaterial und Stoffresten genäht. Am Ende siegten diese beiden Ideen und wurden mit je 500 Euro belohnt.

Professor Dr. Claudia Brözel von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) Eberswalde freute sich über den Erfolg ihres Studierendenteams und sagte: „Im Sommersemester arbeiten wir regelmäßig mit Unternehmen zusammen. Die Bandbreite ihrer vorgeschlagenen Projekte ist groß. Deshalb entscheiden die Studierenden selber, welche Themen überhaupt umgesetzt werden sollen. Für diesen Wettbewerb fand sich sofort ein großes Team.“ Besonders gefallen hat der Professorin für Marketing und eCommerce im Tourismus, dass die Teilnehmerinnen nicht nur einen Prototypen entwickeln sollten, sondern neben einer Marktanalyse und der Erstellung eines Businessplanes ihr Projekt auch unter Zeitdruck einer Jury präsentieren mussten. „Das Team hat intensiv an seiner Idee gearbeitet. Besser kann Bildung nicht laufen.“

Nachhaltigkeitsumfrage unterstreicht Informationsbedarf

Begleitet wurde die W2 Aktion von einer forsa-Umfrage. Judith Leicht vom Marktforschungsinstitut forsa stellte die Ergebnisse der Studie vor: „Über zwei Drittel der 500 befragten Teilnehmer zwischen 16 und 25 Jahre haben starkes bis sehr starkes Interesse an Nachhaltigkeit betont. 66 Prozent von ihnen wären auch bereit, auf Dinge zu verzichten, die nicht umweltfreundlich oder unter fairen Arbeitsbedingungen produziert worden sind“, sagte die Analystin. Aber beim Konsumverhalten der Befragten habe das Thema keine Priorität, erklärte Judith Leicht. Grund dafür seien, nach den Ergebnissen der Studie, mangelnde Informationen über Herstellung und Produktionshintergründe von Waren und fehlende Glaubwürdigkeit in Produzenten.

Die Umfrage „Jugendliche und nachhaltiger Konsum“ ist bereits die zweite Studie, die die WirtschaftsWerkstatt bei forsa zu den Themen Konsumverhalten und Finanz- und Wirtschaftskompetenz in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit der W2 ein und werden in weiteren Projekten, Wettbewerben und Kollegs aufgegriffen.

Zum dreijährigen Bestehen ihrer Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstatt lud die SCHUFA ins Oberstufenzentrum am Ernst-Reuter-Platz (OSZ Körperpflege) nach Berlin ein. Auf der Pressekonferenz zog Dr. Freytag, Vorsitzender des Vorstands der SCHUFA Holding AG, eine Bilanz der Bildungsinitiative. „In Finanzfragen brauchen junge Menschen einen zuverlässigen Kompass. Denn je kompetenter man mit Geld umgehen kann, desto besser ist das“, sagte Dr. Freytag zu Beginn der Veranstaltung. „Mit unserer WirtschaftsWerkstatt haben wir fünf Millionen junge Nutzer erreicht. Das ist für uns ein großer Ansporn, weiterzumachen.“

Warum die Initiative so einen beachtlichen Zuspruch seit ihrem Start vor drei Jahren erfährt, erklärte Professor Manfred Güllner, Gründer und Geschäftsführer des forsa-Instituts . Die WirtschaftsWerkstatt und forsa hatten Ende 2016 eine Befragung unter jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren durchgeführt. „Wir haben festgestellt, dass sich Jugendliche im Bereich Finanzwissen schlecht informiert fühlen und deshalb unsicher sind“. Kein Wunder, dass sich 72 Prozent der befragten Jugendlichen deshalb mehr Angebote wünschen, die Finanzwissen praxisnah und verständlich erklären. „An Schulen gibt es auf diesem Gebiet offenbar Defizite. Die jungen Menschen haben die Erwartung, dass Schulen mehr tun könnten“ so der Sozialpsychologe und Betriebswirt.

Henning Behrens, Schulleiter des OSZ stimmte dem zu: „Eltern und Geschwister gelten bei Finanzfragen immer noch als die wichtigsten Quellen. Ich würde mir wünschen, dass in den Schulen mehr über Finanzen gesprochen würde.“ Die OSZ wurde als zehnte Referenzschule der WirtschaftsWerkstatt aufgenommen. Dr. Michael Freytag übergab dem Schulleiter des OSZ, Henning Behrens, ein Paket mit Unterrichtsmaterial von SCHUFA macht Schule, einem weiteren Baustein der SCHUFA-Finanzbildungsinitiative. Henning Behrens: „Ich denke, dass die Initiative ein gutes Werkzeug ist, unseren Schülerinnen und Schülern Finanzthemen lebensnah zu vermitteln.“

Wie viel Spaß die jungen Auszubildenden an dem Thema haben, zeigte eine repräsentative Unterrichtseinheit, die auf Basis des Materials der Bildungsinitiative zum Abschluss der Pressekonferenz stattfand. „Welche Vor- und Nachteile haben Zahlungsarten wie Paypal, Rechnungskauf oder Ratenkauf?“, wurden die anwesenden Schülerinnen und Schüler gefragt.

„Nach einem Rechnungskauf trage ich die Summe immer in meinem Haushaltsbuch ein“, sagte eine Schülerin. „Wenn ich mir etwas kaufe, zahle ich dieses meistens in Raten ab“, erzählte eine andere. „Denn als Friseurlehrling verdiene ich nicht viel“, erklärte die 21-Jährige Jobina.

Wie sich die junge Mutter davor schützt, zukünftig nicht zu viele Ratenkäufe abschließen und warum sie dringend die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei einem Online-Kauf lesen und nicht gleich wegklicken soll, das lernt sie ab jetzt im Unterricht mit der WirtschaftsWerkstatt im OSZ am Ernst-Reuter-Platz.

Die Veranstaltung in Berlin-Mitte begann mit einer Geldübergabe: Zwei Schecks über jeweils 500 Euro überreichten Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs bei der SCHUFA und der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach an Schulklassen des Berufskollegs Oberberg in Gummersbach und an das Luisenburg-Gymnasium in Wunsiedel. Beide Schulteams hatten am monatlich ausgelobten Wettbewerb „Finanzhelden“ teilgenommen und die Testfragen erfolgreich bestanden.

Jugend trifft auf Politik

Der Contest ist der jüngste Baustein der WirtschaftsWerkstatt. Die Bildungsinitiative, deren Herzstück eine Lernplattform für 16 bis 25-Jährige ist, feierte Ende November ihr dreijähriges Bestehen. Zu diesem Anlass kamen rund 150 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland zu einem Jugendgipfel nach Berlin und erlebten dort ein buntes Feuerwerk an inspirierenden Programmpunkten. (Einen filmischen Nachbericht zur Veranstaltung gibt es hier)

Zunächst beschrieb Finanzpolitiker Klaus-Peter Flosbach, MdB, in seinem Gastbeitrag, wie wichtig Finanzwissen sind: „Man darf nur das unterschreiben, was man auch versteht. Man muss Vergleiche anstellen und Streuungen vornehmen. Finanzbildung ist eine wichtige Bildung. Ich bin froh, dass die SCHUFA sich dafür engagiert.“

Welche Aufgabe hat die SCHUFA überhaupt und warum engagiert sie sich so intensiv für die Vermittlung von Finanzwissen? Diese Fragen erläuterte anschließend Serena Holm, Bereichsleiterin Corporate Affairs. „Wir sind ein wichtiger Teil der Finanzwirtschaft in Deutschland. Deshalb sehen wir es als unsere gesellschaftliche Verantwortung, die Finanzkompetenzen der Verbraucher stärken – und das möglichst früh“, sagte Serena Holm. Mit der WirtschaftsWerkstatt will die SCHUFA Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren den verantwortungsvollen Umgang mit Geld vermitteln, indem sie Finanzthemen alltagsnah und verständlich darstellt. Serena Holm blickte auf die dreijährige Erfolgsstory der Bildungsinitiative W2 zurück: „Ich bin stolz auf das, was wir bisher erreicht haben. Die Resonanz auf unsere Angebote und Wettbewerbe ist enorm.“

Kreativ, inspirierend, fordernd

Der Ideenreichtum, mit dem die WirtschaftsWerkstatt seit ihrem Start weiterentwickelt wird, war deutlich auf dem Jugendgipfel zu spüren. Nach den Reden und einem Auftritt der Berliner Beatboxer RAZZZ wurden die jungen Teilnehmer aktiv. In fünf Workshops erarbeiteten sie gemeinsam mit Experten verschiedener Universitäten sowie mit YouTubern und einer Regisseurin kreative Beiträge in den Bereichen innovatives Wohnen, Recycling von Wegwerfartikeln, sie gestalteten eine Modenschau und erstellten Erklärvideos zu Begriffen aus der Finanzwelt.

Als Unterrichtsmaterial unerlässlich

Mit dem „SCHUFA macht Schule“-Unterrichtsmaterial richtet sich die Bildungsinitiative auch an Lehrkräfte. In den Schulen, die an dem Jugendgipfel teilnahmen, wird dieses Material bereits eingesetzt. „Der Lernstoff kommt gut bei den Schülern an, da er eng an ihre Lebenswelt gekoppelt ist“, sagte Henning Müller vom Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg aus Gummersbach. Auch sein Kollege vom Luisenburg-Gymnasium aus Wunsiedel unterstrich: „Für uns ist das Material der WirtschaftsWerkstatt sehr hilfreich und zeitsparend. Denn gerade in wirtschaftlichen Fächern gibt es kaum Unterrichtsmaterial“, so der Pädagoge aus Bayern.

„Gesellschaftliches Engagement hat bei der SCHUFA eine lange Tradition“, so Dr. Michael Freytag, Vorsitzender des Vorstandes der SCHUFA Holding AG. „Wir verstehen uns als aktiver Partner in unserem sozialen Umfeld. Deshalb engagieren wir uns so stark an unserem Hauptstandort Wiesbaden.“

Die Jury der Goldenen Lilie würdigte nach einem umfangreichen Prüfungsverfahren vor allem das ehrenamtliche Engagement der SCHUFA-Mitarbeiter, beispielsweise im Rahmen der Aktionswoche Wiesbaden Engagiert! oder der Initiative WiesPaten. Darüber hinaus unterstützt die SCHUFA seit langem soziale Organisationen wie die Wiesbadener Tafel. Hinzu kommt das Engagement für verschiedene Kunstprojekte der Stadt, unter anderem im Rahmen von Kunst privat!: Hier erhalten Kunstinteressierte einmal im Jahr kostenlosen Zugang zu den Kunstwerken des Unternehmens. Auch die bundesweite Arbeit der SCHUFA-Bildungsinitiative WirtschaftsWerkstattwurde hervorgehoben.

Die gemeinsam von der Stadt Wiesbaden und der gemeinnützigen CSR-Initiative UPJ e.V. ins Leben gerufene Auszeichnung Goldene Lilie wird seit dem Jahr 2010 jährlich an Unternehmen vergeben, die sich in Wiesbaden vor allem für kostenlose Bildungsangebote, soziale Projekte, Spendenaufrufe oder kulturelle Veranstaltungen einsetzen. 2017 soll das Auszeichnungsverfahren grundlegend überarbeitet und die nächste Goldene Lilie 2018 verliehen werden.

Befragt wurden 503 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren. Zentrale Erkenntnis: Die Kosten motivieren am stärksten. Jugendliche teilen, leihen und tauschen viel – vor allem, um Geld zu sparen (85 Prozent), aber auch, um die Umwelt zu schonen (50 Prozent). Die Befragten haben im zurückliegenden Jahr vor allem Haushaltsgeräte und Werkzeuge (61 Prozent), Elektronik (58 Prozent) und Fortbewegungsmittel (57 Prozent) geteilt, geliehen oder verliehen beziehungsweise Fahrgemeinschaften (51 Prozent) genutzt.

„Mit der WirtschaftsWerkstatt greifen wir aktuelle Themen mit Wirtschafts- und Finanzbezug aus dem Alltag der Jugendlichen auf und binden sie in unsere Bildungsarbeit ein. Die Sharing Economy ist einer der großen Trends der jüngsten Zeit: Bei diesem Wirtschaftsmodell steht das Teilen ökonomischer Ressourcen im Mittelpunkt“, sagt Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs und CSR der SCHUFA Holding AG. „Jugendliche sind dem Tauschen und Teilen gegenüber sehr aufgeschlossen, wie unsere Untersuchung zeigt. Diese Bereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung, um an der Sharing Economy teil zu haben.“

Die Sharing Economy genießt eine hohe soziale Akzeptanz bei jungen Menschen: Ein Großteil der Befragten (86 Prozent) sieht im Teilen, Leihen und Tauschen ein gutes Modell für die Gesellschaft und Wirtschaft, um mit Produkten und Rohstoffen verantwortungsbewusster umzugehen.

Der Großteil der befragten jungen Menschen (78 Prozent) tauscht und leiht allerdings noch vorrangig im direkten Freundes- und Bekanntenkreis. Jeder Vierte greift auf allgemeine Plattformen im Internet wie Social Media oder Messenger-Dienste zurück. Kommerzielle Sharing-Anbieter wie Airbnb, Car2Go und Flinkster werden von 12 Prozent der Befragten genutzt. Nicht-kommerzielle Sharing-Anbieter (8 Prozent) und Tauschbörsen (7 Prozent) spielen für die 16- bis 25-Jährigen keine bedeutende Rolle.

Auf ihrem Internetportalbeschäftigt sich die WirtschaftsWerkstatt deshalb in den kommenden Monaten intensiv mit Themen rund um Teilen und Tauschen. Hierzu zählen Informationen zur Sharing Economy, ein App-Test für Tauschplattformen und Wettbewerbe.

Deshalb startete die WirtschaftsWerkstatt unter dem Titel „Geld oder Leben – Wie bin ich in 20 Jahren?“ einen Kurzfilm-Wettbewerb, bei dem junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren selbstgedrehte Filme von maximal fünf Minuten Länge einreichten.

Es gab keine Vorgaben hinsichtlich Format und Genre. Gefragt war vor allem ein kreativer Umgang mit der Fragestellung – und natürlich mit der Kamera. Um hochwertige Einreichungen zu erhalten, sprach der Wettbewerb gezielt Nachwuchsfilmer und Filmbegeisterte über spezielle Communities wie Camgaroo sowie über Film- und Kunsthochschulen an. Das Ergebnis war überwältigend: Die WirtschaftsWerkstatt erhielt viele großartige Kurzfilme.

Zum Siegerfilm kürte die Jury den Film „7.300 Tage“ von Nachwuchsfilmerin Jade Li, die an der Internationalen Filmhochschule Köln studiert und sich über den Gewinn von 3.000 Euro freuen durfte. Im gedanklichen Schnelldurchlauf reflektiert der Protagonist ihres Films alle Dinge, die er in den nächsten 7.300 Tagen, also in 20 Jahren, noch tun möchte. Wieso seine 2,5-minütige City-Radtour schließlich mit einem Sprung ins kalte Wasser endet, können Sie sich hier anschauen.

Aufgrund der Vielzahl an hochwertigen und spannenden Einreichungen lobte die WirtschaftsWerkstatt zusätzlich einen Publikumspreis aus. Aus zehn Filmen wählte die WirtschaftsWerkstatt-Community ihren Favoriten. Dabei wurde der Beitrag „Time Leap“ von Florian Staudenmaier zum Gewinner gekürt und mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro prämiert.

Die Bochumer SCHUFA-Mitarbeiter stellten am 29. Juni 2016 ihr handwerkliches Geschick unter Beweis und waren als freiwillige Helfer im Kindergarten der Pfarrgemeinde St. Pius in Marl im Einsatz. Durch ihren Einsatz entstanden im Garten der Kita Hochbeete, ein Insektenhotel und ein Nistkasten. Zusätzlich bekamen einige Spielgeräte einen neuen bunten Anstrich. Alle Beteiligten – die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens sowie die SCHUFA-Helfer – waren rundum von dem Tag begeistert.

In München unternahmen drei Mitarbeiterinnen am 11. Juli 2016 einen Ausflug zum Gnadenhof Gut Aiderbichl mit Bewohnerinnen und Betreuerinnen der Mutter-Kind-Räume des Evangelischen Jugendhilfeverbunds. In dieser Einrichtung leben unbegleitete geflüchtete Frauen mit ihren Kindern. Der Ausflug brachte Abwechslung in den Alltag der jungen Mütter und half ihnen, Kontakte außerhalb des Betreuerumfelds aufzubauen, neue Eindrücke zu gewinnen und schöne Erfahrungen zu sammeln.

Über 200 Besucher feierten am 14. Juli 2016 das von der SCHUFA organisierte WiesPaten-Sommerfest auf Schloss Freudenberg in Wiesbaden. WiesPaten ist eine Initiative der Stadt Wiesbaden, die Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hilft, ihre Schullaufbahn zu meistern. Im Mittelpunkt steht ein spezieller Förderunterricht, der von den Paten-Unternehmen finanziert wird. Unter dem Motto „Werken und Wirken“ schickten die SCHUFA-Mitarbeiter die Schülerinnen und Schüler auf Entdeckungstour, bauten mit ihnen Feuerskulpturen und brachten ihnen spielerisch bei mit Finanzen umzugehen. Das WiesPaten-Sommerfest war Teil der Wiesbaden Engagiert!-Aktionswoche.

Die SCHUFA sieht es als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung (Corporate Social Responsibility), regionale Projekte und Organisationen zu unterstützen. Hierbei spielt das freiwillige Engagement der Mitarbeiter eine wichtige Rolle und soll künftig weiter gefördert werden.

„Wir wollen die jungen Menschen dort abholen, wo sie sich bewegen, das heißt vor allem online und auf Social Media-Plattformen“, sagte Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs und CSR bei der SCHUFA Holding AG nach Bekanntgabe des Awards. „Dass dieser Ansatz erfolgreich und sinnvoll ist, zeigt nicht nur der große Zuspruch innerhalb unserer Zielgruppe, sondern auch die Auszeichnung mit dem Comenius-EduMedia-Siegel.“

Eine Fachjury mit Wissenschaftlern, Fach- und Bildungspraktikern aus acht europäischen Ländern hatte die Preisträger ausgewählt, die am 23. Juni 2016 im Bundespresseamt in Berlin ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus präsentierte sich die WirtschaftsWerkstatt mit anderen ausgewählten Teilnehmern im Rahmen einer Posterausstellung. Unter dem Titel „Digitale Innovationen in Europa“ besuchten mehr als 150 internationale Gäste die Preisverleihung.