Dies ist die Internetseite der SCHUFA in Leichter Sprache.

Der ganze Name der Firma SCHUFA ist:
SCHUFA Holding AG.

SCHUFA ist eine Abkürzung für:
Schutz·gemeinschaft für allgemeine Kredit·sicherung.

Inhalt dieser Internet-Seite in Leichter Spache

1. Hinweise zu den Internet-Seiten in schwerer Sprache

Die Schufa hat auch Internet-Seiten in schwerer Sprache.

Das ist die Internet-Adresse:
www.schufa.de
Die Internet-Seite ist nicht in Leichter Sprache.
Aber Sie lesen hier Hinweise und Erklärungen
in Leichter Sprache zu den Internet-Seiten.

Möchten Sie die Internet-Seite in schwerer Sprache benutzen?
Aber Sie möchten wissen:
Wie bediene ich die Internet-Seite in schwerer Sprache?
Dann klicken Sie auf das Feld Informationen in Leichter Sprache.
So kommen Sie auf die Seite:
Hinweise zur Na·vi·ga·tion.
Navigation bedeutet: Steuerung.
Das heißt:
Wie Sie die Internet-Seite bedienen können.

Tipp:
Die Infos können Sie herunter·laden.
Oder Sie können die Infos aus·drucken.
So können Sie die Internet-Seite in schwerer Sprache lesen.
Und gleich·zeitig Hinweise in Leichter Sprache nach·schauen.
Und Erklärungen in Leichter Sprache.
Das Info-Blatt erklärt:
So bedienen Sie die Internet-Seite der SCHUFA.

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Der ganze Name der Firma SCHUFA ist:
SCHUFA Holding Aktien-Gesellschaft.
Holding ist Englisch und heißt übersetzt:
Etwas zusammen·halten.
Hier bedeutet es:
Zur SCHUFA gehören mehrere Firmen.
Die SCHUFA ist eine wichtige Firma.
Sie hilft bei Fragen zur Kredit-Würdigkeit von Personen.



Kredit bedeutet:
Ich leihe mir von jemandem Geld.
Diese Person hat mir einen Kredit gegeben.
Ich muss das Geld später zurück·zahlen.
Einen Kredit bekommen bedeutet auch:
Ich habe bei dieser Person Schulden.
Später bezahle ich meine Schulden zurück.



Die Person kann sich auf mich verlassen.
Ich bezahle meine Schulden wieder zurück.
Das nennt man: kredit·würdig.
Kredit·würdige Personen bekommen leicht einen Kredit.
Einen Kredit bekommt man nicht nur von einer Bank.
Auch Verkäufer geben einen Kredit.



Ein Beispiel:
Eine Person will einen Fernseher kaufen.
Aber die Person will den Fernseher nicht auf einmal bezahlen.
Die Person möchte einen Kredit.



Zum Beispiel:
Die Person will den Fernseher in Raten bezahlen.
Die Person möchte jeden Monat etwas Geld bezahlen
bis der Fernseher ab·bezahlt ist.

Dann will der Verkäufer vielleicht wissen:
Hat die Person früher immer alle Rechnungen bezahlt?
Kann ich mich auf die Person verlassen?
Oder hat die Person vielleicht Schulden?
Und kann zusätzliche Schulden nicht zurück·zahlen?
Jetzt kann der Verkäufer sich bei der SCHUFA dazu informieren.
Die SCHUFA hat nämlich diese Informationen.

SCHUFA ist eine Abkürzung für:
Schutz·gemeinschaft für allgemeine Kredit·sicherung.



SCHUFA bedeutet:
Die SCHUFA schützt Firmen.
Die SCHUFA hilft einer Firma bei der Entscheidung:
Darf jemand bei der Firma etwas kaufen?
Oder hat jemand schon viele Schulden?
Dann bekommt die Firma wahrscheinlich kein Geld von der Person.
Und die Firma entscheidet:
Die Person darf bei der Firma nichts kaufen.
Die SCHUFA schützt auch Menschen.
Niemand soll zu viele Schulden haben.
Deshalb bekommen Menschen mit Schulden keinen Kredit mehr.

Die SCHUFA gibt Firmen und Menschen eine Auskunft.
Die SCHUFA ist eine Auskunfts·stelle.
Der Fach·begriff dafür ist:
Die SCHUFA ist eine Auskunf·tei.



Das bedeutet:
Die Aufgabe von der SCHUFA ist eine Auskunft geben.
Deshalb hat die SCHUFA viele Informationen von den Menschen in Deutschland.
Aber bei den Informationen geht es nur um Geld.
Die SCHUFA informiert nämlich darüber:
ist jemand kredit·würdig?



Kredit·würdigkeit bedeutet:
Eine Firma oder eine Person kann sich auf mich verlassen:
Ich bezahle meine Schulden zurück.
Deshalb bekomme ich einen Kredit.

Wer bekommt eine Auskunft von der Schufa?
Firmen bekommen eine Auskunft von der SCHUFA.
Diese Firmen verkaufen oder vermieten etwas.
Die Kunden von der SCHUFA sind also andere Firmen.



Viele Firmen strecken den Käufern und Käuferinnen Geld vor.
Zum Beispiel:
Jemand kauft etwas.
Aber die Person muss erst später bezahlen.
Oder die Person darf etwas auf Raten kaufen.
Also jeden Monat nur einen Teil vom Kauf·preis bezahlen.
So bezahlt die Person das Geld langsam ab.
Und die Person muss nicht alles auf einmal bezahlen.
Dann kauft die Person etwas auf Kredit.



Die Firmen wollen wissen:
Kann ich der Person einen Kredit geben?
Und fragt deswegen bei der SCHUFA nach.
Die Infos von der Schufa helfen beim Geschäfte·machen
zwischen Menschen und Firmen.



Der SCHUFA‑Score zeigt, wie gut eine Person ihre Rechnungen bezahlt.
Der Score sagt: Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Person ihre Zahlungen pünktlich bezahlt.
Ein hoher Score ist gut. Ein niedriger Score ist schlecht.

Wie wird der Score berechnet?

Die SCHUFA nutzt dafür 12 Regeln.
Diese Regeln heißen Kri·ter·ien.
Zu jedem Kri·ter·ium gibt es Punkte.
Viele Punkte sind gut. Weniger Punkte sind schlecht.

Diese 12 Regeln nutzt die SCHUFA

1. Zahl·ungs·stör·ung·en

  • Wenn jemand Rechnungen nicht bezahlt, nennt man das Zahl·ungs·stör·ung.
  • Das ist schlecht für den Score.

2. Alter des ältesten Bankvertrags

  • Beispiele: Girokonto, Kreditkarte, Kredit, Lea·sing.
  • Je länger man Bankverträge nutzt und gut bezahlt, desto besser.
  • Das zeigt: Die Person ist zuverlässig.

3. Alter der ältesten Kreditkarte

  • Eine Kreditkarte zeigt Vertrauen von der Bank.
  • Je länger man die Karte hat und richtig nutzt, desto besser für den Score.

4. Wie lange man an einer Adresse wohnt

  • Je länger man an einer Adresse wohnt, desto besser ist das für den Score

5. Alter des jüngsten Rah·men·kre·dits

  • Ein Rah·men·kre·dit ist ein flexibler Kredit, den man jederzeit nutzen kann.
  • Anfangs ist das schlecht für den Score.
  • Wenn man ihn gut zurückzahlt, wird es später besser.

6. Anfragen und neue Girokonten/Kreditkarten (in 12 Monaten)

  • Wenn man eine Karte oder ein Konto beantragt, fragt die Bank die SCHUFA.
  • Viele Anfragen können den Score verschlechtern.
  • Anfragen innerhalb von 28 Tagen zählen nur einmal.

7. Anfragen von anderen Firmen (in 12 Monaten)

  • Andere Firmen sind zum Beispiel Online-Shops oder Handy-Shops.
  • Viele Anfragen sind schlecht für den Score.
  • Auch hier zählen Anfragen innerhalb von 28 Tagen nur einmal.

8. Neue Ra·ten·kre·dite (in 12 Monaten)

  • Das sind Kredite, die man in monatlichen Raten zurückzahlt.
  • Viele neue Kredite auf einmal verschlechtern den Score.
  • Im·mo·bi·li·en·kre·di·te gehören zu einem anderen Kriterium.

9. Restlaufzeit aller Ra·ten·kre·di·te

  • Je länger man einen Ra·ten·kre·dit noch zurückzahlen muss, desto schlechter ist das für den Score.
  • Kurze Laufzeiten sind besser.
  • Laufzeiten unter 3 Jahren werden nicht gezählt

10. Kreditstatus

  • Wenn man einen Ra·ten·kre·dit hat, ist das zunächst schlecht für den Score
  • Ist der Kredit vollständig bezahlt, verbessert das den Score.

11. Im·mo·bi·li·en·kre·dit

  • Menschen mit Im·mo·bi·li·en·kre·dit zahlen statistisch seltener nicht zurück.
  • Das ist gut für den Score.

12. I·den·ti·täts·prü·fung

  • Wenn die Identität geprüft wurde (z. B. bei einer Bank), ist das gut für den Score.
  • Das zeigt: Die Daten der Person sind sicher und vertrauenswürdig.

Der neue SCHUFA‑Account

  • Menschen können im neuen SCHUFA‑Account ihren Score selbst ansehen.
  • Man sieht auch:
  • welche Verträge gespeichert sind,
  • welche Firmen in den letzten 12 Monaten In·for·ma·tio·nen von der SCHUFA bekommen haben.
  • Man kann dort Fehler melden und Daten ändern lassen.
  • Der SCHUFA‑Account ist kostenlos.

Wie bekommt man einen SCHUFA‑Account?

  • Man registriert sich unter app.schufa.de
  • Man muss seine Identität bestätigen
  • z. B. mit elektronischem Per·so·nal·aus·weis, eID‑Karte oder PIN‑Brief
  • Man gibt eine E‑Mail‑Adresse an und wählt ein Passwort
  • Danach kann man sich jederzeit einloggen

Die SCHUFA gibt nicht nur Firmen eine Auskunft.
Die SCHUFA muss auch jeder Person sagen:
Welche Informationen haben wir über Sie?
Das steht im Daten·schutz-Gesetz.
Es steht im Artikel 15 von der Daten·schutz-Grund·verordnung.
Die Abkürzung für dieses Gesetz ist: DS-GVO.



Hier können Sie eine Kopie von den Infos bei der SCHUFA bestellen.
Diese Auskunft an Sie ist kosten·los.



Dann wissen Sie:
Welche Informationen hat die SCHUFA über Sie gespeichert?



Für die Auskunft müssen Sie einen Antrag stellen.
Lesen Sie zuerst das Info-Blatt zum Antrag durch.
Dann füllen Sie das Formular aus.
Danach schicken Sie das Formular an die SCHUFA.
Das ist der Antrag für die kosten·lose Auskunft.
Sie bekommen dann die Auskunft zu·geschickt.
Hier können Sie beides herunter·laden:



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Die Schufa bekommt Informationen
über die Geld·angelegen·heiten von Personen.
Diese Informationen speichert die Schufa.
Aber nur für eine bestimmte Zeit.
Die Zeit für das Speichern nennt man:
Speicher·frist.

Es gibt Vorschriften für eine Speicher·frist.
Informationen bleiben nicht für immer bei der Schufa.
Die Schufa löscht Informationen wieder.

Zum Beispiel:

  • Wenn jemand seine Schulden bezahlt
  • Wenn die Speicher·frist um ist



Speicher·fristen für Negativ·informationen

Negativ·information über eine Person
Negativ bedeutet:
Etwas ist nicht gut.
Eine Negativ·information bedeutet:
Eine Information ist nicht gut.
Das sind zum Beispiel keine guten Informationen über eine Person:

  • Wenn eine Person Schulden nicht zurück·zahlt.
  • Wenn eine Person Rechnungen nicht pünktlich bezahlt.

Zum Beispiel:
Ein Verkäufer hat die Person schon
zwei·mal an eine Rechnung erinnert.
Das nennt man:
Ein Verkäufer schickt Mahnungen.
Aber die Person bezahlt trotzdem die Rechnung nicht.

Es gibt Speicher·fristen für verschiedene Negativ·informationen.
Alle Informationen haben mit Geld zu tun.
Hier erfahren Sie:
Wie lange speichert die Schufa die Informationen?
Also:
Wie lang ist eine Speicher·frist?



Die Speicherfrist für Informationen zu Abwicklungs·konten ist:
3 Jahre.

Vielleicht hat jemand einen Kredit nicht zurück·gezahlt.
Oder jemand hat sich nicht an einen Kauf-Vertrag gehalten.
Dann nennt die Schufa das:
Abwicklungs·konto.

Die Schufa bekommt eine Information zu den Abwicklungs·konten.
Zum Beispiel:
Wenn jemand einen Kredit nicht zurück·gezahlt hat.

Die Schufa speichert diese Information zum Abwicklungs·konto
für 3 Jahre.
Wenn jemand einen Kredit zurück·bezahlt hat,
dann beginnt die Speicher·frist.
Und die Schufa speichert die Information für 3 Jahre.
Danach löscht die Schufa die Information wieder.

Das sind Informationen zum Abwicklungs·konto:

  • Dokumente über Schulden.
  • Nachweise über die Bezahlung von den Schulden.

Die Schufa bekommt die Infos von Banken.
Oder von Verkäufern.
Die Schufa speichert diese Informationen.



Die Speicherfrist für Informationen zur Rest·schuld·befreiung ist:
6 Monate.

Rest·schuld·befreiung bedeutet:
Manchmal kann ein Mensch seine Schulden
nicht zurück·zahlen.
Auch nicht in vielen Jahren.
Dann kann der Mensch von den Schulden befreit werden.
Das heißt:
Die Schulden werden er·lassen.
Ein Gericht entscheidet darüber.

Anfang von der Rest·schuld·befreiung
Zuerst gibt es eine Ankündigung vom Gericht:
Jemand möchte von seiner Rest·schuld befreit werden.
Diese Information speichert die Schufa für 4 Jahre.
Oder so lange, wie das Gericht für die Entscheidung braucht.
Das kann auch kürzer sein.
Dann löscht die Schufa die Information wieder.

Entscheidung über die Rest·schuld·befreiung
Dann entscheidet das Gericht:
Jemand muss die restlichen Schulden nicht mehr bezahlen.
Das heißt: Rest·schuld·befreiung.
Diese Informationen speichert die Schufa für 6 Monate.
Dann löscht die Schufa die Information wieder.

Warum speichert die Schufa diese Informationen?
Die Schufa speichert die Information
über die Rest·schuld·befreiung.
Aber nicht lange.
Die Schufa kennt jetzt diese Information.
Und vielleicht braucht jemand eine wichtige Auskunft
kurz nach der Entscheidung vom Gericht.
Dann gibt es diese Information noch.

Aber die Schufa löscht die Information wieder.
Die Schufa löscht die Information
6 Monate nach der Entscheidung vom Gericht.
Dann kann die Schufa keine Auskunft mehr geben
über die Rest·schuld·befreiung.



Die Speicherfrist für Informationen über In·sol·venzen ist:
4 Jahre.

Insolvenz bedeutet:
Eine Firma oder eine Person kann Schulden
nicht mehr zurück·zahlen.
Man kann auch sagen:
Die Firma oder die Person ist zahlungs·unfähig.

Ein Gericht muss darüber Bescheid wissen.
Wenn das Gericht die Information bekommen hat,
dann fängt das Verfahren an.
Verfahren bedeutet:
Das Gericht prüft zum Beispiel:

  • Was hat die Person noch?
  • Was kann man verkaufen?
  • Wer bekommt Geld von den Verkäufern?
  • Und vieles mehr.

Die Schufa bekommt vom Gericht die Information:
Das Verfahren zur Insolvenz hat angefangen.
Die Schufa speichert diese Information für 4 Jahre.



Die Speicherfrist für Informationen über Amts·gerichts·daten:
3 Jahre.

Gläubiger nennt man die Person,
die jemandem Geld leiht.
Ein Gläubiger bekommt sein Geld zurück.

Beispiel für Informationen über Amts·gerichts·daten:
Jemand hat sehr viele Schulden.
Die Gläubiger wissen nicht:
Bekomme ich mein Geld wieder?

Deshalb fragt der Gläubiger das Amts·gericht.
Aber die Person mit Schulden will nichts sagen.
Oder das Amtsgericht stellt fest:
Die Person kann die Schulden nicht zurück·zahlen.

Aufgabe vom Amts·gericht bei sehr vielen Schulden
Das Amts·gericht kann jemanden von sehr vielen Schulden befreien.
Das Amts·gericht stellt fest:
Diese Person kann nie seine Schulden zurück·zahlen.
Zuerst entscheidet das Amts·gericht über die Schulden.
Dann bekommt die Schufa diese Informationen.
Das Amts·gericht muss diese Information auch speichern.
Das steht in einem Gesetz.
Die Schufa speichert diese Information genauso lange wie das Amts·gericht.
Die Schufa speichert diese Information für 3 Jahre.
Dann löscht die Schufa diese Information wieder.

Informationen früher löschen
Vielleicht bezahlt die Person die Schulden doch zurück.
Aber die 3 Jahre sind noch nicht um.
Dann kann die Person dem Amts·gericht schreiben.
Das Amts·gericht löscht die Informationen schon eher.
Und das Amts·gericht informiert die Schufa.
Dann löscht die Schufa die Information auch eher.
Also vor dem Ende von der Speicher·frist.



Speicher·fristen für Positiv·informationen:

Es gibt auch gute Informationen
über die Geld·angelegen·heiten von Personen.
Gute Informationen nennt man:
Positiv·daten.

Das sind zum Beispiel Positiv·informationen:
Eine Person hat sich Geld geliehen.
Die Person hat das Geld zurück·gezahlt.
Oder die Person zahlt gerade noch das Geld zurück.
Das heißt:
Die Person hält sich an die Vereinbarungen.
Diese Information ist eine gute Information.

Die Schufa bekommt auch gute Informationen.
Aber die Schufa löscht gute Informationen wieder.
Die Schufa speichert die guten Informationen
nur für eine bestimmte Zeit.
Wenn die Zeit um ist,
dann löscht die Schufa die Positiv·daten.



Die Speicher·frist für Informationen über Kredite ist:
3 Jahre.

Kredit bedeutet:
Ich leihe mir von jemandem Geld.
Man sagt auch:
Diese Person hat mir einen Kredit gegeben.
Ich muss das Geld später zurück·zahlen.
Vielleicht hat eine Person einen Kredit bekommen.
Dann bekommt die Schufa diese Information.
Die Schufa speichert
die Informationen über Kredite für Personen.
Wenn die Person den Kredit zurück·gezahlt hat,
dann bekommt die Schufa eine Information.
Jetzt beginnt die Speicherfrist.
Das heißt:
Die Schufa behält
diese Informationen für 3 Jahre.
Dann löscht die Schufa die Informationen wieder.

Wofür braucht die Schufa diese Informationen?
Die Schufa weiß:
Wie geht eine Person mit Geld um?
Geht die Person gut mit Geld um?
Kann man sich auf die Person verlassen?

Das heißt:
Bei der Schufa bekommen Verkäufer und Banken die Auskunft:
Eine Person bezahlt einen Kredit gut zurück.



Die Speicherfrist für Anfragen:
1 Jahr.

Die Schufa arbeitet mit Partnern zusammen.
Die Partner nennt man: Vertrags-Partner.
Vertrags-Partner von der Schufa sind zum Beispiel:
Banken und Verkäufer.

Die Vertrags-Partner bekommen Auskünfte
von der Schufa.
Zum Beispiel:
Vielleicht will eine Bank einer Person einen Kredit geben.
Dann möchte die Bank zuerst eine Auskunft
über die Geld·angelegen·heiten von der Person.
Das nennt man:
Informationen über die Kredit·würdigkeit von der Person.
Deshalb fragt die Bank die Schufa.
Die Frage von der Bank an die Schufa nennt man:
Eine Anfrage.

Informationen über Anfragen
Die Schufa merkt sich:
Wer will von der Schufa eine Auskunft haben?
Und für welche Person?
Die Schufa speichert die Informationen über Anfragen
für 12 Monate.
Also für 1 Jahr.

Das können Sie von der Schufa erfahren:

  • Wann hat sich jemand über meine Geld·angelegen·heiten erkundigt?
  • Wer hat nach meiner Kredit·würdigkeit gefragt?

Warum speichert die Schufa diese Informationen?
Vielleicht möchten Sie selbst wissen:
Was hat die Schufa Banken und Verkäufern über mich gesagt?
Dann können Sie das selbst von der Schufa erfahren.
Und Sie wissen genau Bescheid.
So behalten Sie den Überblick.
Und Sie können Ihre persönlichen Daten besser schützen.

Haben Sie Fragen?

Dann können Sie die SCHUFA anrufen.



Das ist die Telefon-Nummer:

0611 - 92 78 0



Büro-Zeiten:

Sie erreichen jemanden von der Schufa

an jedem Werk·tag von 8:00 Uhr – 19:00 Uhr.

Das heißt:

von Montag – Freitag.



Oder Sie schreiben einen Brief.

Adresse:

SCHUFA Privatkunden ServiceCenter

Postfach 103 441

50 474 Köln

Person lächelt.

Inklusion bedeutet:
Unsere Gesellschaft ist vielfältig.
Menschen mit Behinderungen gehören dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.

Wissen über Geld für die Inklusion

Menschen mit Behinderungen sind ein Teil der Gesellschaft.
Aber sie brauchen Anerkennung.
Dann werden Menschen mit Behinderungen selbstbewusster.
Denn alle Menschen sollen teilhaben.
Die SCHUFA setzt sich ein
für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.

Alle Menschen sollen selbst über ihr Geld bestimmen.
Und sich gut auskennen mit dem Thema Geld.
Deshalb macht die SCHUFA Projekte
für mehr Wissen über Geld.
Die Fach-Leute von der SCHUFA schulen alle über das Thema Geld.

Zum Beispiel:
- Menschen mit Lern-Schwierigkeiten und ihre Familien
- Vereine von Menschen mit Behinderungen.
- Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

Wenn alle Bescheid wissen über Geld,
Dann können Menschen mit Behinderungen besser selbst entscheiden.
Die Hilfe von der SCHUFA fördert also die Inklusion.

Inklusion im Sport

Es gibt auch andere Möglichkeiten die Inklusion zu fördern.
Eine gute Möglichkeit ist der Sport.
Deshalb ist die SCHUFA ein Partner von Special Olympics Deutschland.
Das spricht man so aus:
Spe-schell Olüm-picks.
Die Abkürzung ist SOD.
Special Olympics Deutschland ist eine Sport-Organisation
für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Und für Menschen mit mehrfachen Beeinträchtigungen.

Vorstand der SCHUFA bei der Urkundenvergabe.

Tanja Birkholz ist eine Chefin bei der SCHUFA.
Sie sagt:
Wir sehen das genauso wie Special Olympics.

Special Olympics hat erkannt:
Durch Sport erreicht man viel.
Und die Inklusion im Sport macht die Inklusion woanders auch stärker.
Dann können Menschen mit Behinderungen überall teilhaben:

  • Beim Lernen.
  • In der Kultur.
  • Und wenn sie selbst entscheiden beim Einkaufen.
    Das nennt man: Im Wirtschafts·leben.

Über die Partnerschaft von SCHUFA und SOD

Angefangen hat die Partnerschaft von der SCHUFA und SOD
vor den Welt-Spielen in Berlin.
Das war im Jahr 2022.
Jetzt sagt die SCHUFA:
Die Welt-Spiele in Berlin sind vorbei.
Aber die SCHUFA bleibt ein Partner von SOD.
Die SCHUFA bleibt noch bis 2026 Unterstützer.
Im Jahr 2026 sind die Nationalen Spiele im Saarland.

Die Nationalen Spiele sind ein Wettkampf
von Athleten und Athlet·innen aus ganz Deutschland.
Vorher gibt es in jedem Bundes·land Wettkämpfe von Special Olympics.
Die Wettkämpfe heißen: Landes·spiele.
Das sind Wettkämpfe in den Bundes·ländern von Deutschland.
Hier entscheidet sich:
Wer ist bei den Nationalen Spielen dabei?
Also bei den Wettkämpfen für ganz Deutschland.

Mehr Infos über Wettkämpfe in den Bundes·ländern:
Landes·spiele von Special Olympics.

Zeigen, was man kann

Zusammen – Un·schlagbar.
So heißt das Motto von Special Olympics.

Das zeigen die Athleten und Athletinnen bei den Landes·spielen.
Deshalb sind die Landes·spiele groß·artige Sport-Feste.
Hier zeigen Menschen mit Lern-Schwierigkeiten ihre Fähigkeiten.
Hier feiern alle zusammen die Erfolge.
Und sie erinnern sich für immer
an die großen Momente beim Wettkampf.

SCHUFA schickt Freiwillige zu den Landes·spielen

Viele freiwillige Helfer und Helferinnen unterstützen die Landes·spiele.

Viele freiwillige Helfer und Helferinnen unterstützen die Landes·spiele.
So klappt alles gut beim Wettkampf.
Und alle fühlen sich wohl.
Die Freiwilligen

  • helfen beim Aufbau und beim Abbau.
  • sind für die Athleten und Athlet·innen da.
  • helfen mit bei den Wett·kämpfen

Die SCHUFA schickt Mitarbeiter und Mitarbeiter·innen
als Freiwillige zu den Landes·spielen.
Das heißt:
Die SCHUFA stellt die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen frei.
Sie brauchen nicht zur Arbeit kommen.
Sie gehen zu den Landes·spielen zum Helfen.
Aber sie bekommen trotzdem ihren Lohn von der SCHUFA.

Info-Stand von der SCHUFA bei den Wettkämpfen

Die SCHUFA macht einen Info-Stand bei den Wettkämpfen.
Hier können sich alle über das Thema Geld informieren.
Und können natürlich den Fach-Leuten Fragen stellen.

Fortbildung von der SCHUFA

Das ist noch nicht alles:
Die SCHUFA hat noch ein besonderes Angebot
für die Athleten und Athlet·innen von Special Olympics:
Eine Fortbildung zum Thema Geld.
Bei der Fortbildung trifft man Fach-Leute von der SCHUFA.
Und mehr lernen über das Thema Geld.

Bo·ni·tät

Ein anderes Wort für Bo·ni·tät ist:
Kredit·würdig·keit.
Wenn eine Person kredit·würdig ist,
dann darf die Person sich Geld leihen.
Man sagt auch:
Die Person kann einen Kredit bekommen.
Aber die Person muss das Geld für den Kredit zurück·zahlen.
Die Schufa prüft:
Kann diese Person das Geld zurück·zahlen?
Zum Beispiel:
Wenn die Person genug Geld verdient.
Dann darf sie einen Kredit bekommen.



Buy Now Pay Later

Das ist Englisch.
So spricht man es aus:
Bai Nau – Pey Leyter.
Das bedeutet auf Deutsch:
Kaufen Sie jetzt.
Aber bezahlen Sie erst später.

Zum Beispiel:
Jemand hat Kleidung im Internet bestellt.
Die Person bekommt die Kleidung geliefert.
Und sie bekommt die Rechnung für die Kleidung.
Die Person muss die Rechnung nicht sofort bezahlen.

Vielleicht möchte die Person die Kleidung behalten.
Dann hat die Person 14 Tage Zeit zum Bezahlen.
Also 2 Wochen.

Möchte die Person die Kleidung nicht behalten?
Zum Beispiel weil die Kleidung nicht passt.
Dann kann die Person die Kleidung zurück·schicken.
Der Händler bekommt die Kleidung zurück.
Und die Person muss nichts bezahlen.



EU

EU ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung bedeutet:
Europä·ische Union.
Viele Länder sind Mitglieder von der EU.
Deutschland ist auch ein Mitglied in der EU.
Die Länder können zusammen Entscheidungen treffen.
Und Gesetze machen.



EU-Richtlinie

So heißen die Gesetze von der Europä·ischen Union.
Die EU hat diese Gesetze gemacht.
Man kann auch sagen:
Richtlinien sind Ziele von der EU.
Die Länder von der EU müssen sich an diese Richt·linien halten.
Dann gehören Sie zur EU.
Deutschland gehört auch zur EU.
Deshalb muss sich Deutschland an die Richt·linien halten.



Geld·wäsche

Man sagt auch:
Es gibt schmutziges Geld oder Schwarz·geld.
Das heißt:
Jemand arbeitet illegal.
Die Person hat die Arbeit nicht angemeldet.
Und bezahlt auch keine Steuern.
Das ist verboten.

Oder jemand ist krimi·nell.
Das heißt:
Die Person verdient Geld mit krimi·nellen Geschäften.
Zum Beispiel:
Die Person verkauft Drogen.
Das ist auch verboten.

Die Person bekommt Bar·geld für die Drogen.
Dann zahlt die Person das Bar·geld auf ein Konto ein.
Jetzt weiß niemand mehr:
Woher kommt das Geld?
Das nennt man Geld·wäsche.



Geldwäsche-Prä·ven·tion

Es bedeutet:
Alle Menschen sollen ihre Arbeit an·melden.
Niemand soll mit verbotenen Sachen Geld verdienen.

Gesetze sollen Geld·wäsche verhindern.
In den Gesetzen stehen zum Beispiel:
Regeln für Banken.
Das heißt:
Geld·wäsche-Prä·ven·tion gibt es zum Beispiel:
Bei einer Bank.



Konditionen

Eine Kondition ist eine Bedingung für etwas.
Man kann auch sagen:
Eine Vor·raus·setzung oder eine Regel.

Zum Beispiel:
Jemand möchte einen Kredit für ein Haus haben.
Aber die Bank hat diese Bedingung:
Die Bank bezahlt nicht das ganze Haus.
Die Person muss selbst einen Teil vom Geld an·zahlen.
Wenn die Person das Geld an·zahlt,
dann bekommt sie den Kredit von der Bank.
Das bedeutet:
Die Anzahlung für das Haus ist die Bedingung für den Kredit.



Kredit

Zum Beispiel möchte sich jemand ein Haus kaufen.
Aber diese Person hat nicht genug Geld.
Deshalb leiht sich die Person Geld von einer Bank.
Man nennt das:
Die Bank gibt einen Kredit.

Das bedeutet aber:
Die Person hat Schulden bei der Bank.
Und muss das Geld an die Bank zurück·zahlen



Online-Kredit

Online bedeutet:
Im Internet.

Kredit bedeutet:
Eine Bank leiht einer Person Geld.

Online-Kredit bedeutet also:
Einen Kredit im Internet bekommen.



Prognose

Eine Prog·no·se ist eine Vorhersage.
Es bedeutet:
Wie etwas vielleicht wird.

Die SCHUFA macht Vorhersagen.
Die Vorhersagen von der SCHUFA haben mit Geld zu tun.

Zum Beispiel:
Ob jemand seine Schulden bezahlen wird.

Woher weiß die SCHUFA das?

Dafür prüft die SCHUFA:
Wie war das bis jetzt?
Hat die Person früher die Schulden bezahlt?

Vielleicht hat die Person immer die Schulden zurück·gezahlt.
Dann sagt die SCHUFA:
Wahrscheinlich bezahlt die Person auch neue Schulden zurück.

Vielleicht hat die Person die Schulden nicht zurück·gezahlt.
Dann sagt die SCHUFA:
Wahrscheinlich bezahlt die Person auch neue Schulden nicht zurück.



SCHUFA

Die Abkürzung bedeutet:
Schutz-Gemeinschaft
Für
All·gemeine Kredit·sicherung.



Score

Score ist ein englisches Wort.
So spricht man es aus:
Skohr.

Ein Score ist eine Punkt·zahl.



SCHUFA-Score

Der SCHUFA-Score ist auch eine Punkt·zahl.
Es gibt Punkte zwischen 1 und 100.
Viele Punkte bedeutet:
Jemand bezahlt die Rechnungen pünktlich.

Wenig Punkte bedeutet:
Jemand bezahlt oft eine Rechnung nicht.

Woher weiß die SCHUFA das?

Die SCHUFA bekommt Informationen von Händlern.

Zum Beispiel:
Bezahlt eine Person die Rechnungen pünktlich?
Bezahlt eine Person die Rechnungen nicht?
Die SCHUFA rechnet dann aus:
Kann die Person die Rechnungen bezahlen?
Oder gibt es Schwierigkeiten beim Bezahlen?

Zum Beispiel bei Bestellungen:
Die Person bestellt etwas.

Damit sagt die SCHUFA dem Händler die Punktzahl von der Person.
Der Händler weiß dann:

Dieser Person kann man vertrauen.
Der Händler bekommt bestimmt das Geld von der Person.

Oder

Dieser Person kann man nicht vertrauen.
Diese Person bezahlt nämlich sonst auch Rechnungen nicht.



Schulden

Eine Person leiht sich Geld.
Zum Beispiel
Bei der Bank.
Dann hat diese Person Schulden bei der Bank.
Und die Person muss der Bank das Geld zurück·zahlen.



Über·schuldung

Manche Menschen machen viele Schulden.
Dann merken die Menschen zum Beispiel am Ende vom Monat:
Das Geld reicht nicht mehr für das Bezahlen.
Das nennt man:
Über·schuldung.
Man kann auch sagen:
Mehr Schulden haben als Geld.



Zinsen

Banken nehmen eine Leih-Gebühr für das Geld-Verleihen.
Das nennt man:
Zinsen.

Zum Beispiel:
Eine Bank verleiht 20 Tausend Euro.
Nach einer bestimmten Zeit
bekommt die Bank das Geld zurück.
Aber die Bank nimmt eine Leih-Gebühr.
Das heißt:
Die Person zahlt das Geld zurück.
Und die Person muss eine Leih-Gebühr bezahlen.
Die Person muss also mehr Geld zurück·zahlen.
Mehr als 20 Tausend Euro.
Diese Leih-Gebühr nennt man Zinsen.

Im Auftrag der SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden

Leichte Sprache: 2023, Kirsten Czerner-Nicolas,
Prüf-Gruppe der Christopherus-Haus Werkstätten Gottessegen gGmbH: Cordula Schumacher, Silke Agne, Prüf·assistenz: Franca Leistenschneider.