Coronavirus - Aktuelle Informationen

Unser Kerngeschäft ist es, kreditrelevante Informationen zu Privatpersonen und Unternehmen bereitzustellen. Ein solides Kreditsystem ist ein wichtiger Eckpfeiler für den Wirtschaftsstandort Deutschland – ganz besonders in diesen Zeiten. Sie können darauf vertrauen, dass die SCHUFA ihre Verantwortung als Partnerin für Wirtschaft und Verbraucher auch während dieser Corona-Pandemie sehr ernst nimmt.

Aktuell:

SCHUFA unterstützt die schnelle und sichere Umsetzung der Corona-Förderprogramme von Bund und Ländern mit zwei vollständig digitalisierten Lösungen, die Betrug und den Missbrauch von Steuergeldern verhindern helfen.

Die SCHUFA unterstützt die schnelle und sichere Umsetzung der Corona-Förderprogramme mit zwei vollständig digitalisierten Lösungen: Mit der SCHUFA-B2B-Förderkreditauskunft und der SCHUFA-B2B-Fördergeldauskunft leistet die SCHUFA einen Beitrag zur schnellen und sicheren Prüfung von Anträgen sowohl für das KfW-Schnellkreditprogram sowie die Überbrückungshilfe des Bundes. Beide SCHUFA-Lösungen tragen wesentlich dazu bei, den Staat und seine Steuerzahler vor Betrug und Missbrauch von Steuergeldern zu schützen, und unterstützen so eine schnelle Auszahlung an die von der Krise betroffenen Unternehmen.

Für die SCHUFA-B2B-Förderkreditauskunft werden bereits existierende Produkte aus den Bereichen Wirtschaftsauskünfte, Insolvenzprüfung, Betrugsprävention sowie Compliance zu einer neuen Unternehmensauskunft verbunden. (Weitere Informationen finden Sie auf dem SCHUFA-Themenportal.) Mit dieser integrierten Lösung zur Validierung von Kreditanträgen unterstützt die SCHUFA Kreditinstitute bei der schnellen Auszahlung des KfW-Schnellkreditprogramms für kleine und mittlere Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mit der SCHUFA-B2B-Fördergeldauskunft stellt die SCHUFA eine Lösung zur Verfügung, die eine schnelle und sichere Prüfung von Anträgen für das Überbrückungshilfe-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erlaubt. (Weitere Informationen finden Sie auf dem SCHUFA-Themenportal.)

Erreichbarkeit

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beweisen zurzeit höchste Flexibilität, um all unseren Kunden den gewohnten Service bieten zu können. Die SCHUFA verfügt über ein System, das dafür sorgt, dass wichtige Geschäftsprozesse selbst in kritischen Situationen nicht unterbrochen werden und unsere Leistungsfähigkeit auch bei einem größeren Schadensereignis nicht gefährdet ist. Wir haben sichergestellt, dass auch in dieser Situation die Erreichbarkeit der SCHUFA für unsere Kunden ebenso gewährleistet werden kann wie die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir folgen den Empfehlungen und Regelungen der entsprechenden Institutionen und der Regierung und leisten u.a. durch Schichtbetrieb und Home-Office unseren Beitrag, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und damit auch externe Personen – vor einer möglichen Infektion zu schützen und die zusätzlichen Herausforderungen z.B. durch Kinderbetreuung lösen zu können. Aufgrund dieser Maßnahmen und eines gleichzeitig erhöhten Anrufaufkommens lassen sich daher längere Wartezeiten in unserem telefonischen Privatkunden ServiceCenter leider nicht immer vermeiden. Wenn Sie zu unseren registrierten Privatkunden zählen, können Sie sich auch gerne die Kommunikationsmöglichkeiten des meineSCHUFA-Portals nutzen.

Ansonsten kontaktieren Sie uns gerne schriftlich unter:

SCHUFA Holding AG
Privatkunden ServiceCenter
Postfach 10 34 41
50474 Köln

oder Sie nutzen das Rückfrageformular im Internet.

Wir bearbeiten Ihr Anliegen schnellstmöglich und danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Was tun bei finanziellen Schwierigkeiten?

Sollten Sie als Verbraucher oder Unternehmen aufgrund der Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können, ist es wichtig zu allererst und möglichst zeitnah mit dem jeweiligen Unternehmen bzw. Forderungsinhaber Kontakt aufzunehmen und geltend machen, dass Sie wegen der Corona-Pandemie nicht zahlen können. Die bis zum 30. Juni 2020 geltenden Ausnahmeregelungen zur Stundung von Forderungen wurden von der Bundesregierung nicht verlängert.

Zudem hat die Bundesregierung zur Unterstützung von Verbrauchern und Unternehmen ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgesetzt. Neben den Soforthilfemaßnahmen, wie z. B. Einmalzahlungen, unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, welche aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Engpässe gekommen sind, durch verschiedene Fördermittel. Für die Beantragung dieser KfW-Kredite ist Ihre Hausbank die richtige Ansprechpartnerin. Hierbei müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. So ist entscheidend, dass das Unternehmen vor dem 31.12.2019 keine Liquiditätsschwierigkeiten hatte. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass jede Bank nach eigenem Ermessen entscheidet, ob sie den Antrag eines Unternehmens unterstützt.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz, des Bundesfinanzministeriums sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW.

Auswirkungen der Corona-Krise auf die Bonität

Wichtig zu wissen: Eine offene Rechnung wird nie sofort an die SCHUFA gemeldet. Es gelten entsprechende Meldevoraussetzungen, die einer Mitteilung der Forderung an die SCHUFA vorausgegangen sein müssen, wie beispielsweise eine Titulierung oder eine mindestens zweifache Mahnung des Schuldners sowie eine Unterrichtung über die bevorstehende Meldung an die SCHUFA. Verbraucher bzw. Unternehmer haben also ausreichend Gelegenheit, den Sachverhalt mit dem Kreditgeber zu klären. Generell gilt: Setzen Sie sich rechtzeitig direkt mit Ihrem Gläubiger in Verbindung.

Das von der Bundesregierung verabschiedete Maßnahmenpaket, das in bestimmten Fällen für Verbraucher und Unternehmer Regelungen zum Zahlungsaufschub bzw. zur Stundung vorgesehen hat, ist zum 30. Juni 2020 ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Somit sind berechtigte Forderungen nach Schaffung der Übermittlungsvoraussetzungen wieder bei der SCHUFA eintragungsfähig.

Informationen für Verbraucher:

Informationen für Unternehmen und Unternehmer:

Informationen über das Coronavirus:

Informationen für Unternehmenskunden: