Online-Banking, digitale Kontoeröffnungen und schnelle Kreditentscheidungen schaffen neue Chancen – nicht nur für Kunden, sondern auch für Betrüger.

Gestohlene oder synthetische Identitäten, gefälschte Nachweise, Social Engineering und automatische Angriffsmuster werden vermehrt gezielt eingesetzt, um Konten zu eröffnen, Kredite zu erschleichen oder bestehende Kundenkonten zu übernehmen. Die Betrüger agieren dabei zunehmend professionell und oftmals, lange bevor eine verdächtige Transaktion überhaupt sichtbar wird.

Für Banken steigt der Handlungsdruck: Klassische Prüfungen am Ende der Prozesskette reichen nicht mehr aus. Gleichzeitig steigt die Verantwortung, Risiken frühzeitig zu erkennen und Kunden wirksam zu schützen.

Kriminelle kombinieren Informationen, nutzen Zusammenhänge und agieren zunehmend institutsübergreifend. Viele Prüfprozesse betrachten Risiken jedoch nach wie vor isoliert. Dadurch entsteht kein durchgängiges Bild über die Risiken entlang von Identität, Kontoeröffnung, Kreditentscheidung, bestehenden Kundenbeziehungen und bekannten Fraud-Netzwerken.

Um Betrug frühzeitig zu erkennen, brauchen Banken eine vernetzte Sicht über Prozess- und Institutsgrenzen hinweg. Erst die Zusammenführung relevanter Informationen ermöglicht es, Zusammenhänge und verdächtige Muster zu erkennen, die für einzelne Institute verborgen bleiben. Ein solcher Ansatz gewinnt auch vor dem Hintergrund der Payment Services Regulation (PSR) und der Payment Services Directive 3 (PSD3) weiter an Bedeutung.

Bevor ein Konto übernommen, ein Kredit erschlichen oder eine Identität missbraucht wird, gibt es häufig bereits Hinweise auf ein erhöhtes Risiko.

Dazu gehören unter anderem Identitätsauffälligkeiten, verdächtige Antragssituationen, bekannte Betrugsmuster oder Verbindungen zu früheren Fällen. Die Informationen verteilen sich dabei häufig auf mehrere Banken.

Wirksame Fraud Prevention braucht:

  • relevante Hinweise mit hoher Aussagekraft
  • aktuelle Informationen zum richtigen Zeitpunkt
  • institutsübergreifende Erkenntnisse
  • Signale zum Schutz von Antragsprozessen und Bestandskunden

Banken müssen nicht alles sehen. Sie müssen das Richtige früh genug erkennen.

Wir unterstützen Banken dabei, ihre Betrugsprävention um frühere und breitere Risikosignale zu erweitern – vom Antrag bis zum Schutz bestehender Kunden.

Unsere Herangehensweise verbindet:
  • Antragsprüfung
  • Identitätsrisiken
  • historische Fraud-Informationen
  • Hinweise zu Identitätsbetrugsopfern
  • Informationsaustausch zwischen Instituten

Erfahren Sie von unseren Experten mehr über aktuelle Betrugsmuster und wie Sie diesen mit unseren intelligenten Fraud-Lösungen begegnen können.

Webinar: 29. Oktober 2026 | 10:00 – 11:00 Uhr

Was Betrug für Verbraucher bedeutet

  • gestohlene Identitäten
  • finanzielle Verluste
  • hohe emotionale Belastung
  • aufwendige Klärungsprozesse

Folgen für Banken

  • Ausfallrisiken
  • strittige Umsätze
  • Rückbuchungen und Rücklastschriften
  • hoher Service- und Klärungsaufwand
  • Reputationsrisiken
  • steigende Haftungs- und Erstattungsrisiken

Am Ende geht es um Vertrauen

Je häufiger Betrugsfälle auftreten, desto stärker leidet das Vertrauen in digitale Finanzprozesse. Deshalb ist Betrugsprävention nicht nur eine Frage der Risikominimierung, sondern auch ein entscheidender Faktor für die langfristige Kundenbeziehung und die Sicherheit des digitalen Finanzökosystems.

Aufklärung spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen Betrug

Verbraucher werden immer häufiger Opfer von Identitätsdiebstahl, Social Engineering und Phishing.

Je besser sie informiert sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Betrugsversuche.

Davon profitieren auch Banken:

  • weniger Betrugsfälle
  • weniger Klärungsaufwand
  • geschützte Kundenbeziehungen

Deshalb stellen wir Informationen und Angebote bereit, mit denen Verbraucher Identitätsmissbrauch erkennen und schneller handeln können.