Betrug hat sich zu einem professionell organisierten Geschäftsfeld entwickelt. Unterstützt durch Bot-Netzwerke und Künstliche Intelligenz agieren Kriminelle heute schneller, gezielter und skalierbarer als je zuvor.

Gestohlene Identitäten, kompromittierte Kundenkonten und automatisierte Angriffe verursachen längst nicht mehr nur finanzielle Schäden. Sie führen zu hohen Prüfkosten, beeinträchtigen Conversion-Raten und können das Vertrauen der Kunden nachhaltig belasten.

Die zentrale Frage lautet heute nicht mehr, ob Betrug stattfindet. Sondern, wie früh Risiken erkannt werden können, bevor Schaden entsteht.

Neue Betrugsmuster entstehen in immer kürzeren Zyklen. Angriffe werden automatisierter, Identitäten zunehmend künstlich erzeugt und bestehende Kundenkonten gezielt übernommen.

Gleichzeitig steigen die Erwartungen an schnelle, einfache und sichere digitale Prozesse. Unternehmen müssen Sicherheit gewährleisten, ohne reibungslose Customer Journeys zu beeinträchtigen.

Risk- und Fraud-Teams stehen heute vor diesen Aufgaben:

✅ Risiken frühzeitig erkennen
✅ Entscheidungen in Echtzeit treffen
✅ Betrüger von legitimen Kunden unterscheiden
✅ Sicherheit und Customer Experience ausbalancieren

Welche Herausforderungen treiben Sie um?

Bot- und KI-gestützte Angriffe

Kriminelle greifen Kundenkonten, Anmeldungen und Transaktionen in großem Umfang an. Gleichzeitig erleichtert KI die Erstellung täuschend echter Identitäten und Dokumente.

Gestohlene Identitäten

Durch Phishing, Datenlecks und Social Engineering gelangen Kriminelle an persönliche Daten und nutzen diese missbräuchlich für die Eröffnung von Accounts, das Bestellen von Waren oder den Kauf auf Rechnung.

Synthetische Identitäten

Immer häufiger werden reale und künstlich erzeugte Daten kombiniert, um neue Identitäten zu erschaffen, die bei vielen Prüfprozessen zunächst unauffällig erscheinen.

Account Takeover (ATO)

Durch Credential Stuffing, Datenlecks und Social Engineering verschaffen sich Angreifer Zugriff auf bestehende Kundenkonten und agieren anschließend im Namen legitimer Nutzer.

First-Party Fraud

Nicht immer sind es externe Angreifer: Bei First-Party Fraud bestreiten Kunden Käufe, melden Bestellungen fälschlicherweise als Betrugsfall oder nutzen Rückgabeprozesse gezielt aus.

Zahlungs- und Forderungsbetrug

Betrüger nutzen manipulierte Zahlungsinformationen, erschleichen Waren oder Dienstleistungen ohne Zahlungsabsicht oder verursachen gezielt Forderungsausfälle.

Als SCHUFA unterstützen wir Unternehmen seit vielen Jahren dabei, Betrugsrisiken frühzeitig zu erkennen und Identitäten zuverlässig zu verifizieren. Unsere Erfahrung zeigt: Um Risiken wirksam zu begegnen, braucht es ein aktuelles Verständnis der Betrugslandschaft und ihrer Entwicklung.

  • Welche Betrugsarten nehmen zu und wo entstehen die größten Schäden?
  • Welche Rolle spielt KI?
  • Und worin investieren Unternehmen in den kommenden Jahren?

Dazu führen wir eine Branchenanalyse unter Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce, Versandhandel und Dienstleistungen durch.

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Ihre Erfahrungen helfen, aktuelle Entwicklungen transparent zu machen und neue Erkenntnisse für die Betrugsprävention zu gewinnen.

Aufklärung spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen Betrug

Betrugsprävention betrifft nicht nur Unternehmen. Viele Betrugsversuche beginnen bereits bei Verbrauchern – etwa durch Identitätsdiebstahl, Social Engineering oder Phishing.

Je besser Menschen aktuelle Betrugsmaschen kennen und Warnsignale erkennen, desto schwieriger wird es für Kriminelle, erfolgreich zu agieren.