Millionen Menschen in Deutschland sind Opfer von Internetbetrug: Jeder Vierte war bereits betroffen. Doch neben den klassischen Betrugsmaschen wie
Geklonte Stimmen, gefälschte Videos, manipulierte E-Mails oder Chatnachrichten: KI-gestützter Betrug ist oft kaum noch von echten Inhalten zu unterscheiden. Das macht es für Verbraucherinnen und Verbraucher immer schwieriger, Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen
70 Prozent der Befragten geben in der neuen
Während klassische Betrugsformen des Internetbetrugs wie
- 69 Prozent der Befragten haben bereits von KI‑gestütztem Identitätsbetrug gehört. Fünf Prozent geben an, selbst schon Opfer gewesen zu sein - etwa durch gefälschte Stimmen, Bilder, Videos oder Profile. Weitere sieben Prozent der Befragten sind unsicher, ob sie betroffen waren.
- Die Befragten sehen als besonders riskant an:
am Telefon (50 Prozent), ‑Videos und gezielte Desinformation in sozialen Medien an (jeweils 41 Prozent). - 69 Prozent derjenigen, die von KI‑Betrug gehört haben, fühlen sich nicht oder eher nicht in der Lage, diese zu erkennen. Nur 29 Prozent der Befragten trauen sich das zu. Lediglich zwei Prozent fühlen sich dabei sehr sicher.
- Mangelndes Wissen ist die Ursache für die Unsicherheit der Menschen. 60 Prozent der Befragten geben an, schlecht über KI‑basierte Betrugsformen informiert zu sein. Mehr als jeder Dritte glaubt, bereits KI‑Fälschungen gesehen zu haben. 17 Prozent wissen es nicht sicher.
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Täuschend echte Videos, geklonte Stimmen und glaubwürdige E-Mails: KI-gestützter Betrug nimmt rasant zu. Mithilfe von
1. KI-Betrug mit Deepfakes
Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) können folgende Merkmale auf Deepfakes hinweisen:
- Unsaubere Übergänge im Gesicht (Face-Swapping)
- Verwaschene Konturen an Augen oder Zähnen
- Unnatürliche Mimik, Beleuchtung oder monotone, metallische Stimme
- Fehlerhafte Aussprache oder ungewöhnliche Pausen
Auch fehlende Quellen, dubiose Webseiten oder übertriebene Versprechen sind typische Warnsignale.
2. KI-Betrug mit Voice-Cloning
Beim
Das ist typisch für Voice Cloning:
- Erzeugung von Druck und Dringlichkeit
- Unbekannte Handy-Nummer
- Forderung von Geheimhaltung
- Aufforderung zu ungewöhnlichen Zahlungsarten
- Bitte um Geschenkkarten
3. KI-Betrug mit Phishing
Auch bei klassischen Betrugsformen wie
Folgende Aspekte können laut Kaspersky Hinweise auf KI-unterstützte Phishing-Mails hinweisen:
- Dringlichkeit
- Geld oder Passwortbestätigungen
- Ungewöhnliche Aufforderungen, wie das Herunterladen von Dateien oder das Verweisen auf eine andere Plattform
Mit unserem kostenlosen Identitätsschutz-Newsletter immer auf dem Laufenden bleiben und fiese Fallen der Internetbetrüger eher erkennen.
Künstliche Intelligenz wird täglich und oft ganz selbstverständlich genutzt – mit Chat-Bots oder Bild-KIs. Doch jede Eingabe kann persönliche Daten enthalten. Wer KI sicher nutzen will, sollte deshalb sehr vorsichtig persönliche Daten prompten. Mit den folgenden fünf Tipps zeigen wir, wie Sie KI sicher nutzen können:
Tipp 1: Pseudonyme verwenden und Inhalte anonymisieren
Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik empfiehlt: Keine echten Namen, E-Mails oder Telefonnummern prompten. Nutzen Sie Platzhalter und vermeiden Sie personenbezogene Infos.
Tipp 2: Informationen auf das Nötigste reduzieren
Beim Prompten gilt: Weniger ist mehr! Geben Sie nur Informationen ein, die wirklich notwendig sind. Alles andere können Sie weglassen.
Tipp 3: Keine sensiblen Dokumente hochladen
Das BSI warnt davor, persönliche sowie auch arbeitsbezogene Dokumente oder unveröffentlichte Inhalte in KI-Tools einzugeben.
Tipp 4: Einstellungen prüfen
Viele Anbieter speichern Chats standardmäßig. Prüfen Sie vorab, ob Sie Chatverläufe und Trainingsnutzung deaktivieren können.
Tipp 5: KI-Tools nur aus seriösen Quellen nutzen
Installieren Sie Apps und Chatbots nur aus vertrauenswürdigen Stores. Drittanbieter,Plugins und unbekannte Quellen bergen unnötige Risiken.
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