Die SCHUFA setzt mit ihrem neuen Bonitätsscore – als weltweit erste Auskunftei – auf völlige Transparenz und macht ihn für Verbraucherinnen und Verbraucher verständlich und nachvollziehbar.

Der neue SCHUFA-Score schätzt die Kreditwürdigkeit von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein. Er gilt übergreifend für die Branchen Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Telekommunikation, Handel und Versandhandel/E-Commerce. Mit dem neuen Score sehen Verbraucher und Unternehmen erstmals denselben Score. Für Unternehmen gilt eine Übergangsfrist bis Ende 2028.

Um den neuen Score zu verstehen, hat die SCHUFA ein Erklärtool im neuen SCHUFA-Account einwickelt, das die Formel des neuen Scores offenlegt. Der Score setzt sich aus zwölf Kriterien zusammen. Jedes Kriterium, das in den neuen Score einfließt, erhält Punkte, die ganz einfach nachgerechnet werden können – und das ganz ohne statistische Fachkenntnisse.

Verbraucherinnen und Verbraucher haben im SCHUFA-Account zudem die Möglichkeit, jederzeit kostenlos und digital ihre bei der SCHUFA gespeicherten Daten einzusehen.

Hier geht es zum SCHUFA-Account oder der bonify-App

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Was bedeuten die Score-Klassen?

Zur besseren Orientierung hat die SCHUFA Scores für Verbraucherinnen und Verbraucher in Klassen eingeordnet. Es sind die Klassen: Hervorragend, Gut, Akzeptabel, Ausreichend, Ungenügend. Das erleichtert Ihnen einzuschätzen, wie der Score Ihre Kreditwürdigkeit widerspiegelt. Deshalb ist es auch wichtig zu verstehen, dass die Entscheidung über einen Vertragsschluss nicht die SCHUFA trifft. Banken, Handel und andere Unternehmen entscheiden selbst darüber – nach internen Regeln und mit zusätzlichen Daten.

Die unten aufgeführte Einschätzung der Chancen auf einen Vertragsabschluss beziehen sich auf die Bankenbranche. Banken stellen besonders hohe Anforderungen an die Kreditwürdigkeitsprüfung. Hier sind die fünf Scoreklassen der SCHUFA im Detail:

Hervorragend (776 bis 999 Punkte)

Grafik hervorragend

Personen mit einem Score in dieser Klasse haben auf Basis ihrer bei der SCHUFA gespeicherten Daten ein geringes Risiko für Zahlungsausfälle – im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung. Ihr SCHUFA-Score spiegelt eine hervorragende Bonität wider und sie haben beste Chancen, um bei einer Bank einen Kredit zu erhalten. Neben dem SCHUFA-Score berücksichtigen die Banken noch weitere Aspekte bei ihrer Kreditentscheidung wie beispielsweise das frei verfügbare Einkommen eines Haushalts.

Circa 62 Prozent der Personen haben derzeit einen Score in dieser Klasse.

Gut (709 bis 775 Punkte)

Grafik gut

Personen mit einem Score in dieser Klasse haben auf Basis ihrer bei der SCHUFA gespeicherten Daten ein durchschnittliches Risiko für Zahlungsausfälle – im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung. Ihr SCHUFA-Score spiegelt eine gute Bonität wider und sie haben gute Chancen, bei einer Bank einen Kredit zu erhalten. Neben dem SCHUFA-Score berücksichtigen die Banken noch weitere Aspekte bei ihrer Kreditentscheidung wie beispielsweise das frei verfügbare Einkommen eines Haushalts.

Rund 20 Prozent der Personen haben derzeit einen Score in dieser Klasse.

Akzeptabel (642 bis 708 Punkte)

Grafik akzeptabel

Personen mit einem Score in dieser Klasse haben auf Basis ihrer bei der SCHUFA gespeicherten Daten ein leicht erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle – im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung. Ihr SCHUFA-Score spiegelt eine akzeptable Bonität wider und sie haben damit durchaus Chancen, um bei einer Bank einen Kredit zu erhalten. Neben dem SCHUFA-Score berücksichtigen die Banken noch weitere Aspekte bei ihrer Kreditentscheidung wie beispielsweise das frei verfügbare Einkommen eines Haushalts.

Rund 8 Prozent der Personen haben derzeit einen Score in dieser Klasse.

Ausreichend (100 bis 641 Punkte)

Grafik ausreichend

Personen mit einem Score in dieser Klasse haben auf Basis ihrer bei der SCHUFA gespeicherten Daten ein erhöhtes bis deutlich erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle – im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung. Ihr SCHUFA-Score spiegelt eine geringe Bonität wider und dementsprechend könnte es sich schwieriger gestalten, bei einer Bank einen Kredit zu erhalten. Neben dem SCHUFA-Score berücksichtigen die Banken noch weitere Aspekte bei ihrer Kreditentscheidung wie beispielsweise das frei verfügbare Einkommen eines Haushalts.

Rund 2 Prozent der Personen haben derzeit einen Score in dieser Klasse.

Ungenügend (kein Score)

Grafik ungenügend

Personen in dieser Klasse sind ihren Zahlungsverpflichtungen (z. B. offene Rechnungen oder Kreditraten) trotz mehrfacher Mahnungen nicht nachgekommen. Gemäß den gesetzlichen Voraussetzungen können Banken und andere Unternehmen solche offene Zahlungsstörung der SCHUFA mitteilen. Darüber hinaus können in dieser Klasse auch Informationen aus dem Schuldner- oder Insolvenzregister vorliegen. In all diesen Fällen berechnet die SCHUFA keinen Score. Erst nach Begleichung der offenen Forderungen wird wieder ein Score ermittelt.

Offene Zahlungsstörungen haben derzeit circa 8 Prozent der Personen in Deutschland.