Die SCHUFA hat einen neuen Score entwickelt, der sich aus zwölf Kriterien zusammensetzt. Eines davon heißt Anzahl Anfragen außerhalb des Bankenbereichs in den vergangenen zwölf Monaten. Wie dieses Kriterium künftig Ihre Bonität beeinflusst, erfahren Sie hier!
- Gegenstand des Kriteriums: Anzahl Anfragen außerhalb des Bankenbereichs in den vergangenen zwölf Monaten
- Punkte im Score: 0 bis 99 Punkte
- Vergabe der minimalen Punktzahl: Ab vier Anfragen
- Vergabe maximaler Punktzahl: Keine oder eine Anfrage
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Hierzu zählen Anfragen aus den Branchen (Online)-Handel, Telekommunikation und (Finanz)-Dienstleistungen. Wenn Personen auf Rechnung einkaufen oder in Raten zahlen, ist es möglich, dass Unternehmen wie Online-Versandhändler, Handyanbieter oder Versicherungen die Bonität bei der SCHUFA anfragen. Ob eine Anfrage erfolgt ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z. B. ob Personen Neukunden sind oder ungewöhnlich oft bestellen. Die Höhe des Betrages kann ebenfalls einen Einfluss darauf haben, ob eine Anfrage bei der SCHUFA erfolgt. Über die Bonitätsanfrage und ob das Geschäft zustande kommt, entscheidet jedes Unternehmen selbst.
Diese Bonitätsanfragen fließen in das Scoring ein. Werden mehrere Bonitätsanfragen zu einer Person bei der SCHUFA getätigt, kommt es statistisch gesehen häufiger zu Zahlungsausfällen. Das verschlechtert den Score.
Wichtig zu wissen: Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen werden nur einmal gezählt.
Für das Kriterium Anzahl Anfragen außerhalb des Bankenbereichs in den vergangenen zwölf Monaten gibt es vier mögliche Ausprägungen. Wer weniger als vier Anfragen außerhalb des Bankenbereichs hat, erhält Punkte für den Score: 99 Punkte bei keiner oder einer Anfrage, 71 Punkte bei zwei und 40 Punkte bei drei Anfragen und in den vergangenen zwölf Monaten. Werden vier oder mehr Anfragen gemeldet, erhalten Verbraucher null Punkte.
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