Die SCHUFA hat einen neuen Score entwickelt, der sich aus zwölf Kriterien zusammensetzt. Eines davon heißt Alter des ältesten Bankvertrags. Wie dieses Kriterium künftig Ihre Bonität beeinflusst, erfahren Sie hier.

  • Gegenstand des Kriteriums: Alter des ältesten Bankvertrags
  • Punkte im Score: 0 bis 69 Punkte
  • Vergabe der minimalen Punktzahl: Ältester Bankvertrag ist jünger als drei Monate
  • Vergabe maximaler Punktzahl: Ältester Bankvertrag ist mindestens 20 Jahre alt

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Zu Bankverträgen zählt die SCHUFA Verträge, bei denen ein kreditorisches Risiko besteht. Dazu zählen unter anderem: Girokonten mit Überziehungsmöglichkeit, Kreditkarten, Leasingverträge, Bürgschaften, Blankobauspardarlehen und Kredite. Die Information, wie lange Personen schon aktiv am Finanzleben teilnehmen, ist wichtig für die Bonität. Je länger Sie das vertragsgemäß tun, desto länger haben Sie bewiesen, dass Sie verantwortungsvoll mit Ihren Finanzen umgehen. Das ist positiv für den Score.

Alter des ältesten Bankvertrags

Je älter ein Bankvertrag ist, desto positiver wirkt sich das Alter auf den Score aus. Wurde der älteste Bankvertrag erst kürzlich abgeschlossen und ist jünger als drei Monate, fließen null Punkte ein. Banken wissen bei Neukunden noch nicht, wie sie mit ihren finanziellen Verpflichtungen umgehen. Drei Monate nach Kontoabschluss gibt es drei Punkte, nach dem ersten Jahr bereits zwölf Punkte. Ist der erste Bankvertrag vier Jahre alt, erhalten Verbraucher 23 Punkte, für zehn Jahre 49 Punkte. Ab einem Alter von 20 Jahren wird mit 69 Punkten die maximale Punktzahl des Kriteriums vergeben. Keinen Bankvertrag zu besitzen, ergibt 18 Punkte für den Score, denn ohne Bankkonto besteht auch kein Risiko das Konto zu überziehen.

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