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25 Wahrheiten zum SCHUFA-Score

Aus dem Score-Simulator lassen sich viele Erkenntnisse zur Bonitätsberechnung der SCHUFA ableiten. Die wichtigsten Punkte im Überblick.

Score-Simulator

Scoring erklärt - Hier geht‘s zum Score-Simulator

Die sieben wichtigsten Score-Faktoren – in sieben Schritten simuliert: Das ist der Score-Simulator.

Die SCHUFA hat den Score-Simulator veröffentlicht, um den Verbaucher:innen mehr Einblick zu geben in die Zusammenhänge des Scorings. Wer den Score-Simulator mit seinen sieben zentralen Score-Kriterien ausprobiert, kann auf 1.800 Kombinationen kommen. Wie also kommt die Bonität zustande? Hier gibt’s 25 wichtige Erkenntnisse zum Score-Prinzip.

1. Wenn man Rechnungen immer pünktlich bezahlt, dann gibt es keinen negativen SCHUFA-Eintrag.

2. Je älter ein Girokonto ist, desto länger und deutlicher hat man bewiesen, dass man finanziellen Verpflichtungen nachkommt und desto besser ist das für den Score.

3. Je älter eine Kreditkarte ist, desto besser ist das für den Score.

4. Wenn man mehrere Ratenkredite gleichzeitig abschließt, dann verschlechtert das den Score. Daher ist zu empfehlen, lieber einen Ratenkredit über eine höhere Kreditsumme aufzunehmen als mehrere kleinere Ratenkredite.

5. Wenn man Ratenkredite zuverlässig abbezahlt, dann kann man nach der letzten Rate einen besseren Score haben als vor dem Kreditabschluss.

6. Die SCHUFA kennt das Einkommen nicht – daher hat es auch keinen Einfluss auf den Score.

7. Auch das Vermögen kennt die SCHUFA nicht.

8. Wenn man lange an derselben Adresse wohnt, hat das einen positiven Einfluss auf den Score.

9. Ein kürzlich stattgefundener Umzug – aus welchen Gründen auch immer – verschlechtert den Score.

10. Der Einfluss des Umzugs auf den Score nimmt im Laufe der Zeit ab.

11. Die Wohngegend hat keinen Einfluss auf den Score.

12. Wenn man einen Immobilienkredit hat, dann verbessert das den Score.

13. Auch der Besitz einer Kreditkarte verbessert den Score nach einem Jahr. Wichtig: Sogenannte Debitkarten zählen nicht dazu und werden im Scoring nicht berücksichtigt.

14. Mehr als zwei Kreditkarten sind hingegen schlecht für den Score.

15. Wenn man mehr als drei Kreditkarten besitzt, empfiehlt es sich, eine zu kündigen – aber nicht die älteste, denn diese hat den am stärksten positiven Einfluss auf den Score.

16. Auch mehr als zwei Girokonten sind schlecht für den Score.

17. Wenn man sehr häufig online auf Rechnung einkauft, dann kann das den Score verschlechtern.

18. Das Alter und das Geschlecht werden im SCHUFA-Scoring nicht berücksichtigt. Den Familienstand speichert die SCHUFA gar nicht erst.

19. Bei einem Zahlungsausfall gibt es einen negativen SCHUFA-Eintrag, was den Score eindeutig verschlechtert.

20. Wichtig: Mal eine Rechnung zu spät bezahlt zu haben, spielt für den Score keine Rolle. Bevor es zu einem SCHUFA-Eintrag kommt, müssen z. B. zwei Mahnungen verschickt worden sein. Zwischen der ersten und der zweiten Mahnung müssen mindestens vier Wochen liegen. Genauere Informationen, wann es zu SCHUFA-Eintrag kommt, finden Sie hier unter „Zahlungsausfälle“.

21. Der Score wird erst besser, nachdem man die Forderung bezahlt. Wenn man Zahlungsausfälle hatte, die man erledigt hat, kann man also immer noch einen guten Score haben.

22. Nach der Zahlung wird ein Hinweis über die erledigte Zahlungsstörung für drei weitere Jahre taggenau gespeichert. Erst nach der Löschung hat sie keinen Einfluss mehr auf den Score.

23. Daten aus sozialen Netzwerken spielen für den Score keine Rolle.

24. Die Nationalität, die Religion und die politische Einstellung von Personen spielen für den Score keine Rolle.

25. Wenn man sehr viele finanzielle Belastungen hat, dann kann der Score schlechter sein als bei einer Person, die einen erledigten Zahlungsausfall hatte, sonst aber verantwortungsbewusst mit ihren Finanzen umgeht.

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