Risikomanagerin im E-Commerce analysiert Zahlen am Computer zur Betrugsprävention

#GemeinsamGegenBetrug: Warum eine effiziente Betrugsprävention wettbewerbsentscheidend ist

Der Kunde wünscht Convenience, das Unternehmen Sicherheit: Betrugsprävention im eCommerce muss beiden Ansprüchen gerecht werden. Esad Mumdzic, Head of Credit Risk Management (B2C and SME) bei der Telekom Deutschland GmbH, erklärt, wie das gelingt und was dazu nötig ist.

Mit zunehmender Digitalisierung stehen Risikomanager im Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Sicherheit: Verbraucher erwarten eine hohe Convenience sowie reibungslose und effiziente Prozesse. Geschäftsabschlüsse müssen heute – gerade online – innerhalb von Sekunden möglich sein. Die Prüfung der Bonität und Identität eines potenziellen Kunden muss entsprechend digital in Echtzeit erfolgen. Die Herausforderung lautet also: Auf der einen Seite soll die Online-Bestellung für den Nutzer so einfach und bequem wie möglich sein. Auf der anderen Seite muss die Sicherheit vor Identitätsbetrug und dem damit verbundenen Risiko des Zahlungsausfalls erhöht werden.

Effektive Lösung für den Online-Handel

Betrüger stoppen, Kunden schützen – und dabei alle Aspekte der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen: das sind die Anforderungen an eine Lösung zur effektiven Betrugsprävention, wie sie der SCHUFA FraudPreCheck(FPC) dem Online-Handel bietet: Mit Hilfe des FPC werden Betrugsmuster erkannt und Auffälligkeiten an die Händler gemeldet. Diese können dann vor Versand der Ware reagieren und beispielsweise eine weitere Prüfung veranlassen oder gegen Vorkasse oder Kreditkartenzahlung liefern.

Der FPC basiert auf modernsten Machine-Learning-Verfahren. Damit kann die SCHUFA relevante Betrugsauffälligkeitsmuster in Echtzeit identifizieren – individuell für jedes Unternehmen. Entwickelt wurde der FPC in intensiver Abstimmung zwischen den Datenexperten der SCHUFA und sieben großen Online-Händlern und -Bezahldiensten sowie unter Einbeziehung der Datenschutzinstanzen.

Am Ende hat sich das Ganze gelohnt: Wir hegen Nutzen daraus, indem wir schneller und effizienter bisher nichtbekannte Betrugsmuster erkennen.

Esad Mumdzic, Head of Credit Risk Management (B2C and SME) bei der Telekom Deutschland GmbH

Von führenden Playern für die Anforderungen der E-Commerce-Branche entwickelt

Die enge Zusammenarbeit großer Player war vor allem wichtig, da die Mustererkennung am präzisesten funktioniert, wenn die Computermodelle mit möglichst vielen Bestelldaten gefüttert werden. Esad Mumdzic, Head of Credit Risk Management (B2C and SME) bei der Telekom Deutschland GmbH, war am Pilotprojekt beteiligt. Mittlerweile ist der FraudPreCheck fester Bestandteil der Betrugsabwehrinfrastruktur der Telekom geworden.

„Am Ende hat sich das Ganze gelohnt: Wir hegen Nutzen daraus, indem wir schneller und effizienter bisher nichtbekannte Betrugsmuster erkennen.“ Der Experte für Risikomanagement weiß aber auch, dass sich die Betrugsmethoden immer weiterentwickeln und man sich daher nie entspannen darf. „Wir sind noch nicht am Ende mit der Entwicklung des Produktes“, und er zieht folgendes Fazit: „Es ist etwas Neues und Neuartiges entstanden in der Betrugsabwehr-Szene in Deutschland – und es gibt das Commitment von der SCHUFA und uns, dass wir an dem Thema weiterarbeiten“.