Neue Programme zur Förderung von Finanzkompetenz sozial benachteiligter junger Menschen

Mehr Geld für Bildungsinitiativen: SCHUFA investiert in Förderung von Finanzkompetenz

Die SCHUFA Holding AG wird als Antwort auf die finanziellen Herausforderungen der Corona-Krise ihr gesellschaftliches Engagement deutlich ausbauen. Mit drei neuen Programmen werden die derzeitigen Aktivitäten der Bildungsinitiativen „W2 WirtschaftsWerkstatt“ und „SCHUFA macht Schule“ ab sofort um zusätzliche, gezielte Programme zur Förderung von Finanzkompetenz sozial benachteiligter junger Menschen erweitert.

Ziel ist es, ergänzend zu den bestehenden Programmen denjenigen verstärkt zu helfen, die von den Auswirkungen der Pandemie aufgrund der Schließung der Bildungseinrichtungen besonders betroffen sind, nämlich sozial benachteilige Jugendliche.

  • Mit drei neuen Förderprogrammen erweitert die SCHUFA ihre Bildungsinitiativen „W2 WirtschaftsWerkstatt“ und „SCHUFA macht Schule“

  • Fokus auf von Auswirkungen der Corona-Krise betroffene, sozial benachteiligte Jugendliche

  • Mehrwertsteuersenkung wird somit gezielt an diejenigen zurückgegeben, die von den Folgen der Pandemie besonders betroffen sind.

Deutlich erweitertes Engagement für mehr Finanzbildung in Krisenzeiten

Seit vielen Jahren engagiert sich die SCHUFA mit der W2 WirtschaftsWerkstatt sowie mit „SCHUFA macht Schule“ für die finanzielle Bildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Präsenz- und Online-Bildungsangebote sowie die Bereitstellung von Lehr- und Lernmitteln für den sicheren Umgang mit den persönlichen Finanzen bilden den Schwerpunkt der Initiativen.

Erstmals fördert die SCHUFA mit Stipendien jetzt auch engagierte Schülerinnen, Schüler und Studierende ganz direkt. Zudem werden Nachbarschaftshilfen, soziale Einrichtungen und Schulprojekte gefördert. Damit wird denjenigen geholfen, die besonders von der Pandemie und der damit verbundenen Schließung von Bildungseinrichtungen betroffen sind.

„3 für mehr Finanzbildung“ – das sind die Maßnahmen:

  • Ein neu aufgelegtes Stipendiaten-Programm für junge Menschen (Schülerinnen und Schüler, Studierende) die sich gesellschaftlich engagieren und selbst aus einem sozial benachteiligten Umfeld stammen.

  • Die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen wie Nachbarschaftshilfen und soziale Einrichtungen unter Einbindung des mit dem EduMedia-Award ausgezeichneten Spiels „W2 Finanz-ABC“. Es vermittelt auf spielerische Art und Weise Finanzkompetenz sowie wesentliche Begriffe und Zusammenhänge.

  • Die Bereitstellung von Mitteln zur konkreten Förderung laufender und neuer Projekte an Schulen, an denen sich Lehrerinnen und Lehrer innovativ und engagiert mit der Vermittlung von Finanzwissen befassen.

Mehr Informationen und Details zu den Programmen finden Sie hier.

Schnelle und unbürokratische Finanzierung von gezielten Fördermaßnahmen

Durch die Finanzierung der Programme mit den aus der Mehrwertsteuersenkung anfallenden Beträgen, gibt die SCHUFA diese gezielt an die Gesellschaft zurück. Zudem sollen die Maßnahmen über den Zeitraum der befristeten Mehrwertsteuersenkung hinaus aufrechterhalten werden. Insgesamt wird die SCHUFA für die zusätzlichen Projekte in den Jahren 2020 und 2021 ca. 500.000 Euro zur Verfügung stellen.

Hintergrund für diese Entscheidung ist, dass die Kosten für die Umstellung zur Implementierung der befristeten Senkung der Mehrwertsteuer in keinem Verhältnis zu den dadurch erzielten Preissenkungen stehen. Diese hätte bei den von der SCHUFA angebotenen Produkten für Privatkunden mitunter lediglich im Cent-Bereich gelegen. Durch die Entscheidung, die hohen Bürokratiekosten zu vermeiden und die Erlöse aus der Mehrwertsteuersenkung nunmehr gezielt an die Gesellschaft zurückzugeben, kann eine spürbare und nachhaltige Wirkung realisiert werden.