18.09.2020

„Wir suchen Menschen, die mit uns Neuland betreten“

Die SCHUFA schafft Vertrauen – und das seit bald 100 Jahren. Damals wie heute ist sie mit ihren Auskunftei- und Informationsdienstleistungen ein unverzichtbarer Partner für Unternehmen und Verbraucher. Heute setzt die SCHUFA auf modernste digitale Technologie, Innovationskraft sowie eine Kultur der Eigenverantwortung.

Erfolgreiche Geschäftsbeziehungen basieren auf Vertrauen. Doch investiert ein Unternehmen sein Vertrauen in die falschen Partner, kann der Folgeschaden verheerend sein. Genau dies zu verhindern, ist seit 1927 die Mission der SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Mit ihren Bonitätsinformationen zu Unternehmen und Verbrauchern ist die SCHUFA damit seit Jahrzehnten ein wichtiger Player für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die SCHUFA verfügt heute über Daten zu 67,9 Millionen natürlichen Personen sowie sechs Millionen Unternehmen. Aufgrund dieser einzigartigen Datenbasis kann die SCHUFA signifikant aussagekräftige Wahrscheinlichkeitswerte – die sogenannten Scores - für das zukünftige Zahlungsverhalten errechnen.

„Im Zeitalter von Onlinebanking und E-Commerce sind unsere Dienstleistungen enorm wichtig“, erklärt Dr.Klaus Broelemann, Leiter Data Analytics Research im Bereich Innovation und strategische Analyse. Er ist zudem in Forschungsprojekten tätig und begleitet zusammen mit weiteren Kollegen das akademische Engagement der SCHUFA. Es ist der hohe Grad an Expertise, der die Innovationskraft der SCHUFA sichert – und die Arbeit in allen IT-Bereichen prägt. „Mit unseren datenbasierten Produkten betreten wir immer wieder Neuland“, so Broelemann. Dabei werden u.a. neue Lösungen im Bereich der Betrugsprävention entwickelt.

Die Muster erkennen

Wie geht die SCHUFA dafür konkret vor? „Wir haben uns mit Entwicklungspartnern aus dem E-Commerce zusammengetan, um herauszufinden, ob sich in deren Transaktionsdaten betrügerische Bestellungen finden lassen“, führt Broelemann aus. Und tatsächlich: Durch den Einsatz von Machine Learning und künstlicher Intelligenz konnten Muster in den Bestellprozessen eruiert werden, die auf Betrug hindeuteten. Das Ergebnis ist ein Produkt, das Online-Betrug effektiv zu verhindern hilft – und so Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen schützt. „Die interessanten Praxisfälle sowie die große Innovationskraft, die wir hier mit viel Know-how zusammenbringen, machen unsere Arbeit so spannend und abwechslungsreich“, sagt Klaus Broelemann.

Bereits seit vier Jahren arbeitet der promovierte Informatiker mit Schwerpunkt Data Science und künstlicher Intelligenz bei der SCHUFA. „Und ich fühle mich sehr wohl, denn hier kann ich meine wissenschaftliche Expertise in ganz konkrete Lösungen für Wirtschaft und Verbraucher einbringen.“ Seine Abteilung sei noch im Wachsen begriffen, die nächsten zwei, drei Jahre werden daher in deren Ausbau investiert, um so das breite Spektrum von relevanten Forschungsthemen besser abdecken zu können. „Und ich freue mich schon jetzt auf die neuen Aufgaben und Möglichkeiten, die auf uns zukommen.“

„Sinn“ ist der primäre Antrieb

HR-Bereichsleiterin Brigitte Reiß weiß, dass unabhängig von Aufgabenbereich und Position die Arbeit bei der SCHUFA als sinnvoll und sinnstiftend bewertet wird - ein entscheidender Motivationsfaktor für die Mitarbeitenden. „Natürlich haben auch wir uns der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement verschrieben“, erklärt sie. Doch das gehöre bei der SCHUFA längst zum Standard. „Was wichtiger ist, um die besten Talente zu finden und zu halten, ist die Tatsache, dass die Wirtschaft einen Player wie uns braucht“, führt Reiß aus. Dazu braucht es Menschen, die ihre Expertise engagiert, kooperativ und kundenorientiert in das Unternehmen einbringen: „Die SCHUFA schafft einen relevanten Mehrwert – und genau das treibt uns an. “

Darüber hinaus macht eine Kultur der Eigenverantwortung die SCHUFA so attraktiv. Die ist eine Grundvoraussetzung, um die digitale Transformation erfolgreich zu bewältigen. „Denn dieser Prozess ist alles andere als ein Selbstläufer“, betont Reiß. Vielmehr setze die Digitalisierung einen tiefgreifenden kulturellen Wandel voraus, den alle mittragen müssen. Um dies zu erreichen, ist Wertschätzung und Kommunikation auf Augenhöhe unerlässlich. Und diese Werte werden in der SCHUFA gelebt – darauf hat sich das gesamte Management verpflichtet.

Diesen Beitrag finden Sie auch in der Beilage „Great Employers“ in der WELT.

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