Schon gewusst? Sichere B2B-Onlineshops dank der SCHUFA

Immer mehr B2B-Unternehmen nutzen Online-Shops als zusätzlichen Vertriebskanal. Mit digitalen Lösungen der SCHUFA sichern sie ihren Zahlungsverkehr ab und können Kunden mehr Komfort bieten.

Ein Klick, schon ist die neue Waschmaschine im Warenkorb. Gezahlt wird bequem per Rechnung. Beim privaten Online-Shopping gewähren Unternehmen ihren Käuferinnen und Käufern schon lange maximalen Komfort – meist schon ab der ersten Bestellung. Diese Erwartungshaltung überträgt sich verstärkt auf das Kaufverhalten im B2B-Bereich, wo sich nicht zuletzt wegen der Pandemie immer mehr Firmen einen weiteren Vertriebskanal erschließen. Wer dabei als Onlineshop-Betreiber mit guter Usability und einfachen Zahlungsmodalitäten überzeugt, kann seine Konversionsraten und Umsätze steigern sowie Risikoausfälle minimieren.

Herausforderung: Balance finden

Zu den größten Herausforderungen im Online-Zahlungsverkehr zählt die einwandfreie Identifikation des Kunden und eine valide Bonitäts- und Risikoprüfung. Zum Beispiel will ein Anbieter von Ersatzteilen für Landmaschinen wissen: Wer genau möchte 100 Getriebewellen auf Rechnung bestellen? Und: Wie sicher ist es, dass das Unternehmen den gesamten Betrag zahlen kann? Im klassischen Vertrieb würde der Unternehmer die Geschäftsbeziehung mit einem längeren Onboarding-Prozess des Neukunden aufbauen oder in seiner Datenbank auf die Bestellhistorie des Kunden blicken. In einem Internetshop bedeutet ein Mangel an Informationen im Zweifel, dem Kunden werden bestimmte Zahlungsarten verwehrt oder ein geringeres Einkaufslimit angeboten. In manchen Fällen ist der Kunde nicht seriös und gegebenenfalls nicht zahlungsfähig oder –willig. Im Falle einer falsch angebotenen Zahlungsart oder einer starken Reglementierung erhöht sich jedoch die Wahrscheinlichkeit von Kaufabbrüchen, insbesondere bei Neukunden.

Doch selbst gut gepflegte Kundenkarteien sind schwer auf dem aktuellsten Stand zu halten, wie ein Blick auf das dynamische B2B-Umfeld zeigt: Jede Minute geht in Deutschland ein neues Unternehmen an den Start, alle zehn Minuten meldet eine Firma Insolvenz an (1). Das Wissen über solche Veränderungen im Kundenpool ist daher enorm wichtig. Wie ist es also möglich, die Balance aus Komfort für den Kunden und dem Schutz vor Zahlungsausfall zu finden?

Die Lösung: Sicher online verkaufen mit der SCHUFA

Die SCHUFA stellt ihren Partnern exklusive Informationen von Firmen und Privatpersonen zur Verfügung. Letzteres ist gerade auch für die Bewertung von kleinen und mittelständischen Unternehmen von großer Relevanz: Hierzulande haben 90 Prozent der KMUs höchstens 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielen weniger als fünf Millionen Euro Umsatz im Jahr (2). Sie sind also stark inhabergeprägt. Zu wissen, wie es um die Bonität der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers bestellt ist, sorgt für Sicherheit – insbesondere für Unternehmen mit starker Inhaberprägung, wie z.B. Freiberufler oder Kleingewerbe. Im Umkehrschluss kann man Kunden so mit gutem Gewissen mehr Komfort bieten. Für die Prüfungen der Kundendaten gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Bonitätsprüfung in Echtzeit

Wer die „SCHUFA-Kurzauskunft Direkt“ nutzt, erhält alle wesentlichen Angaben zum Unternehmen zu Bonitätsindex, Kreditlimit, Ausfallquote sowie Inkasso- oder Insolvenzinformationen der eigenen Geschäftspartner in Sekundenschnelle. Die Grundlage hierfür ist die SCHUFA-Datenbank, die Informationen zu sechs Millionen Unternehmen und 68 Millionen natürlichen Personen umfasst – darunter sind registergeführte Unternehmen ebenso zu finden wie Kleingewerbetreibende und Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Selbständige.

1 Quelle: SCHUFA Holding AG

2 Quelle: SCHUFA Holding AG

Wo die Daten digital im Bestellprozess abgefragt werden, ob im Onboarding-Prozess oder beim Check-Out, entscheidet der Shop-Betreiber. In jedem Fall kann die Abfrage für die Bestellenden im Hintergrund ablaufen, während sie sich durch die Bezahlstrecke klicken. Praktisch: Die Auskunft liefert dem Shop-Betreiber die Empfehlung eines Kreditlimits für einen Rechnungskauf gleich mit.

Zu einem professionellen Risikomanagement gehören für uns valide Daten. Die SCHUFA verfügt über Informationen zu sechs Millionen Unternehmen, auf die wir je nach Bedarf bei einem Bestellvorgang zurückgreifen. So sind wir auf der sicheren Seite, wenn wir unseren Kunden mehr Zahlungskomfort bieten.

Cyberport GmbH

Neben der SCHUFA-Kurzauskunft Direkt in Echtzeit gibt es eine alternative Lösung ohne Schnittstellenanbindung. Start-Ups und kleinere Firmen können manuelle Prüfungen einfach über das SCHUFA Web Portal anfragen. Sie erhalten dann nach einer Registrierung Informationen sofort angezeigt und können diese anschließend innerhalb des Portals herunterladen.

Individuelle Lösung dank persönlicher Beratung

Welche Lösung ist nun die beste? Einen Einstieg ins Thema bietet die SCHUFA mit Webinaren wie „Vom closed-shop zum open-shop“. Auch Menschen, die im Umgang mit dem Internet unerfahren sind, lernen dort einfach und schnell, wie sie ihren Shop sicher aufsetzen. Darüber hinaus beraten die Expertinnen und Experten der SCHUFA B2B-Kunden direkt und persönlich, wie die Auskunft in das Bestellsystem eingebunden werden kann. Es stehen verschiedene technische Schnittstellen, Plug-Ins und Integrationsmöglichkeiten zur Verfügung.

Kunden verlangen von Onlineshops vieles gleichzeitig: Sicherheit, bequemes Bestellen und Schnelligkeit. Die Zielsetzungen der Onlinemerchants auf der anderen Seite sind Steigerung der Conversion Rate und eine höhere Annahmequote von Kunden bei einem gleichzeitig kundenwertabhängigen Risikomanagement. Hierbei tauschen wir uns als Partner mit unseren B2B-Kunden aus, um dem Markt innovative Lösungsangebote bereitstellen zu können.

Jochen Senger, Vertriebsleiter Versandhandel / E-Commerce / Dienstleistung bei der SCHUFA

In Webinaren wie „Vom closed-shop zum open-shop“ erklärt die SCHUFA, wie der Schutz vor Zahlungsausfällen und eine optimale Einschätzung der Kunden verbessert werden können.

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