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Interaktive SCHUFA-Karte: So groß ist die Verschuldung in jedem Landkreis

Auf unserem Dashboard stellen wir die aktuellen Auswertungen zu Zahlungsstörungen für jeden Landkreis im Jahr 2021 in einer interaktiven Karte zur Verfügung. Dabei sind folgende Ergebnisse hervorzuheben:

  • Das Nord-Süd-Gefälle: Die SCHUFA hatte Ende 2021 im Bundesdurchschnitt zu 8,9 Prozent aller Personen über 18 Jahren (mindestens) ein Negativmerkmal gespeichert hatte. Dabei gab es im Norden Deutschlands anteilig mehr Personen mit so genannten Negativmerkmalen als im Süden.
  • Die Schlusslichter: In Bremen und Berlin hingegen war der Anteil der Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten – wie auch in den Vorjahren – am höchsten und belief sich auf 11,8 Prozent (Bremen) bzw. 11,3 Prozent (Berlin).
  • Die Spitzenreiter: Bayern und Baden-Württemberg lagen 2021 vorn. In diesen beiden Bundesländern wurden im Verhältnis am wenigsten Zahlungsschwierigkeiten verzeichnet. Der Anteil der Personen, zu denen die SCHUFA (mindestens) ein Negativmerkmal gespeichert hatte, erreichte in Bayern 6,5 Prozent, in Baden-Württemberg waren es 7,1 Prozent.
  • Das Landkreis-Vorbild: Eichstätt ist mit 3,8 Prozent der Landkreis, in dem es anteilig am wenigsten Personen gibt, die über mindestens ein Negativmerkmal verfügen. Am untersten Ende der Skala liegt Duisburg mit 19 Prozent.
  • Die höchsten Verschuldungsrisiken: Der von der SCHUFA entwickelte Privatverschuldungsindex (PVI), der als Maßstab für die Entwicklung der privaten Ver- und Überschuldung dient, ist vor allem in den nördlichen und nordöstlichen Bundesländern stark ausgeprägt. Am unteren Ende der Ränge befanden sich 2021 Mecklenburg-Vorpommern (PVI-Wert 1.106), Sachsen-Anhalt (PVI-Wert 1.166) und Bremen (PVI-Wert 1.178). Hingegen wiesen die Bundesländer Bayern (690) und Baden-Württemberg (738) auch hier die niedrigsten und damit besten Indexwerte auf.

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