Hamburger

SCHUFA Risiko- und Kredit-Kompass

Kennzahlen zum Kreditverhalten

Verschuldung und Zahlungsstörungen im regionalen Vergleich (Analyse des Jahres 2021)

Anteil der mindestens 18-jährigen Personen, zu denen die SCHUFA 2021 ein hartes oder weiches Negativmerkmal gespeichert hatte.

Anteil der mindestens 18-jährigen Personen, zu denen die SCHUFA 2021 nur weiche Negativmerkmale gespeichert hatte.

Anteil der mindestens 18-jährigen Personen, zu denen die SCHUFA 2021 (mindestens) ein hartes Negativmerkmal gespeichert hatte.

Darstellung des Privatverschuldungsindexes (PVI) für das Jahr 2021.

Anteil vertragsgemäß bedienter Ratenkredite an allen Ratenkrediten 2021.

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Leaflet | © GeoBasis-DE / BKG 2020 | SCHUFA Holding AG.

Zahlungsstörungen im regionalen Vergleich: So groß sind die Unterschiede zwischen Nord und Süd

Auf unserem Dashboard stellen wir die aktuellen Auswertungen zu Zahlungsstörungen für jeden Landkreis im Jahr 2021 in einer interaktiven Karte zur Verfügung. Dabei sind folgende Ergebnisse hervorzuheben:
  • Das Nord-Süd-Gefälle: Die SCHUFA hatte Ende 2021 im Bundesdurchschnitt zu 8,9 Prozent aller Personen über 18 Jahren (mindestens) ein Negativmerkmal gespeichert hatte. Dabei gab es im Norden Deutschlands anteilig mehr Personen mit so genannten Negativmerkmalen als im Süden.
  • Die Schlusslichter: In Bremen und Berlin hingegen war der Anteil der Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten – wie auch in den Vorjahren – am höchsten und belief sich auf 11,8 Prozent (Bremen) bzw. 11,3 Prozent (Berlin).
  • Die Spitzenreiter: Bayern und Baden-Württemberg lagen 2021 vorn. In diesen beiden Bundesländern wurden im Verhältnis am wenigsten Zahlungsschwierigkeiten verzeichnet. Der Anteil der Personen, zu denen die SCHUFA (mindestens) ein Negativmerkmal gespeichert hatte, erreichte in Bayern 6,5 Prozent, in Baden-Württemberg waren es 7,1 Prozent.
  • Das Landkreis-Vorbild: Eichstätt ist mit 3,8 Prozent der Landkreis, in dem es anteilig am wenigsten Personen gibt, die über mindestens ein Negativmerkmal verfügen. Am untersten Ende der Skala liegt Duisburg mit 19 Prozent.
  • Die höchsten Verschuldungsrisiken: Der von der SCHUFA entwickelte Privatverschuldungsindex (PVI), der als Maßstab für die Entwicklung der privaten Ver- und Überschuldung dient, ist vor allem in den nördlichen und nordöstlichen Bundesländern stark ausgeprägt. Am unteren Ende der Ränge befanden sich 2021 Mecklenburg-Vorpommern (PVI-Wert 1.106), Sachsen-Anhalt (PVI-Wert 1.166) und Bremen (PVI-Wert 1.178). Hingegen wiesen die Bundesländer Bayern (690) und Baden-Württemberg (738) auch hier die niedrigsten und damit besten Indexwerte auf.

Den kompletten SCHUFA Risiko- und Kredit-Kompass finden Sie unter Publikationen

Umfrage Unternehmen

Stand: Mai 2022

Ukraine-Krieg drückt Stimmung bei Selbständigen

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Die Unternehmen blicken wieder sorgenvoller in die Zukunft: Die Folgen des Ukraine-Krieges mit hohen Energiepreisen kommen nun bei den Soloselbständigen und Kleinstunternehmen an. Sie fordern steuerliche Entlastungen. In der gesamten Umfrage werden auch Stimmungsbilder bezüglich politischer Maßnahmen, finanziellen Rücklagen und Zukunftsängsten eingefangen.

Hier geht´s zur kompletten Unternehmensumfrage

Umfrage Verbraucher:innen

Stand: Mai 2022

Deutsche bangen um ihren Lebensstandard

Deutsche bangen um ihren Lebensstandard

Der Krieg in der Ukraine treibt die Preise für Gas, Öl und Lebensmittel in die Höhe. Die Menschen in Deutschland spüren die Folgen: Fast 40 Prozent der Verbraucher:innen sind in Sorge, ob sie ihren Lebensunterhalt überhaupt noch bestreiten können.
Teil der Umfrage waren auch Stimmungsbilder zur Corona-Politik, Nachhaltigkeit und der Umgang mit Finanzen.

Hier geht´s zur kompletten Verbraucherumfrage

Analysen Verbraucher:innen

Stand: Juni 2022

Zahl der Personen mit neuen Zahlungsstörungen weiterhin gering

Grafik Neue Zahlungsstörungen

Die Zahl der Personen mit neuen Zahlungsstörungen bewegte sich in den vergangenen Wochen auf dem Niveau von 2020.

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Neue Kreditverträge sinken

Grafik Neue Kreditverträge

Die vergangenen Monate sind stark von Sondereffekten geprägt. Die Anzahl der neuen Kreditverträge stieg im Juni leicht an und lag somit über dem Wert des Vorjahresindex.

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Anfragen aus dem Online-Handel liegen über dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019

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Die Anfragen aus dem Online-Handel sanken im Juni leicht ab, liegen aber trotzdem über dem Indexwert des Vor-Corona-Jahrs 2019, allerdings weiterhin unter dem des Vergleichszeitraums 2021.

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Analysen Unternehmen

Stand: Juni 2022

Negativquote bei Unternehmen unterhalb des Vor-Corona-Jahres 2019

Grafik Negativquote

Die SCHUFA hatte im Juni 2022 zu 9,1 Prozent der Gewerbetreibenden, Freiberuflern oder eingetragenen Kaufleuten in Deutschland mindestens ein Negativmerkmal gespeichert. Damit lagen die Werte der so genannten Negativquote bei Unternehmen im vergangenen Jahr durchgängig unterhalb der beiden Vorjahre.

Durch die Corona-Pandemie hat sich also bisher die vertragsgemäße Bedienung von Krediten seitens Gewerbetreibender, Freiberufler oder eingetragener Kaufleute nicht verschlechtert.

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Kreditnachfrage nach Branchen: Anfragevolumen steigt an

Grafik Kreditnachfragen gesamt

Das Anfragevolumen sank im Juni 2022 in allen Branchen leicht ab. Hinweis: Die Analyse basiert auf den bonitätsrelevanten Anfragen an die Personendatenbank und die Unternehmensdatenbank der SCHUFA. Die Branchen sind entsprechend der Klassifikation der Wirtschaftszweige 2008 (WZ 2008) des Statistischen Bundesamts definiert.

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