Hamburger

RISIKOPRÜFUNG MIT SCORINGMODELLEN:

ENTSCHEIDUNGSHILFEN IN ECHTZEIT.

Pfeil und Dartscheibe

Wie die Deutsche Kautionskasse dank eines weitgehend automatisierten Antragssystems, das neben einer Fülle von Daten die SCHUFA-Auskunft als wesentlichen Bestandteil nutzt, eine hohe Annahmequote erreicht und mit geringem Risiko überdurchschnittlich viele Neuverträge zeichnet.

Case Study aus Februar 2020

Der Auftraggeber

Logo DKK

Die Deutsche Kautionskasse AG war das erste InsurTech-Unternehmen in Deutschland, das mit Moneyfix® Mietkaution sowohl Mietern als auch Vermietern eine Alternative zu Barkautionen, Bankbürgschaften und teuren Kreditlösungen anbot. Seit 2010 wurden mehr als 170.000 Bürgschaftsurkunden mit einer Versicherungssumme von ca. 245 Millionen Euro im Online-Direktvertrieb ausgestellt. Der Assekuradeur ist Marktführer in diesem Segment – und das mit nur 18 Mitarbeitern.

Die Herausforderung

Mit der Moneyfix® Mietkaution bearbeitet die Deutsche Kautionskasse AG eine hohe Anzahl Anträge mit vergleichsweise geringer Manpower. Im Underwriting zählt der potenzielle Regresserfolg beim Vertragsnehmer bzw. Mieter im Falle einer Schadensmeldung. Diese Risikoprüfung wird angesichts der kompakten Underwriting-Abteilung der Deutschen Kautionskasse von dieser vorwiegend automatisiert durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde ein Partner gesucht, der valide, trennscharfe Daten in Echtzeit als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen kann.

Das Ziel

Ziel der Deutschen Kautionskasse war und ist es, eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage auf Basis einer Risikoprüfung in Echtzeit zu erlangen. Diese soll eine effizientere Risikominimierung bzw. -steuerung ermöglichen, um weiterhin profitabel zu wachsen.

Die Lösung

Die Deutsche Kautionskasse bezieht die SCHUFA-B-Auskunft mit dem Banken-Score, da dieser die Risikolage im Kautionsgeschäft optimal abbildet. Für jedes Scoring ist zunächst die eindeutige Identifikation des potenziellen Vertragsnehmers unerlässlich. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto zuverlässiger sind die Identifikation und die Bonitätseinschätzung. Als Deutschlands führender Lösungsanbieter von Auskunftei- und Informationsdienstleistungen für Unternehmen und Verbraucher verfügt die SCHUFA über einen Datenbestand mit kreditrelevanten Informationen zu 67,7 Millionen Personen.

Ein ermittelter Scorewert basiert auf den zu einer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten – Vertragsinformationen und Informationen zu Zahlungsstörungen – die Grundlage für eine differenzierte Annahmepolitik der Deutschen Kautionskasse. Einen Einfluss auf Antragsannahme oder -ablehnung durch die Deutsche Kautionskasse haben, neben dem SCHUFA-Scoring als Entscheidungsgrundlage, unter anderem die Kautionshöhe, die Zeitspanne zwischen Antragstellung und Mietbeginn, weitere Mieter im Mietvertrag oder das Alter der Mieter.

Christian Sili
Durch Nutzung des SCHUFA-Scores sind Risikobewertungen im Online-Antragsprozess auf unserer Webseite in Echtzeit möglich. Für uns als InsurTech-Unternehmen bietet die SCHUFA-Partnerschaft daher einen hohen Mehrwert.
Christian Sili, CEO der Deutsche Kautionskasse AG

Der Erfolg

Durch die Annahme von Antragstellern bis zu einer hohen Risikostufe erreicht die Deutsche Kautionskasse eine überdurchschnittliche Regresserfolgsquote und kann damit deutlich mehr Geschäft zeichnen.

Auch gute Systeme können noch verbessert werden. So wurde 2019 erfolgreich vom bisherigen Score 2.0 auf die neue Score-Generation 3.0 umgestellt. Hierzu wurden im laufenden Geschäftsbetrieb Datentests zur Analyse der Effekte durchgeführt, die die Vorteile der Umstellung untermauert haben.

Das Fazit

Dank der digitalen Auskunft kann die Deutsche Kautionskasse Entscheidungen noch schneller und auf breiter Datengrundlage fällen. Durch die valide Risikoeinschätzung der SCHUFA ist die Deutsche Kautionskasse auch für den wachsenden Wettbewerb sowie für mögliche Erweiterungen ihres Geschäftsfelds gewappnet.

Ausblick

Um von einer noch differenzierteren Beurteilung zu profitieren und bei voller Ausschöpfung des Neukundenpotenzials das Risiko gezielt zu minimieren, kann im Rahmen der SCHUFA-Partnerschaft auch eine individuelle Scorekarte entwickelt werden. Für das Geschäft mit gewerblichen Mietern und Mietkautionen gelten spezielle Anforderungen, die B2B-Auskünfte erfordern. Die SCHUFA kann bei Bedarf Informationen zu über 6 Millionen deutschen Unternehmen mit Informationen aus der SCHUFA-Personendatenbank kombinieren und so gerade inhabergeführte kleine Unternehmen aussagekräftig beauskunften.

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